ps. bisherige posting unter http://www.ariva.de/Bayer_t241289#bottom
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Einige der obigen Beiträge erwecken den Eindruck, als ob jetzt endgültig Rechtssicherheit eingekehrt sei, endlich die ganze "Glyphosatgülle abgewaschen" sei.
Das bezweifle ich.
Zitat: "Teil des Genehmigungsverfahrens ist auch die Information der Kläger, die dann die Möglichkeit haben, die Vergleichsvereinbarung abzulehnen."https://www.bayer.com/media/...uenftiger-klagen-zu-roundup-glyphosat/
Je nachdem, wie hoch der Anteil der Kläger ist, die die Vereinbarung ablehnen, können die Rückstellungen also noch höher werden.
Im übrigen muss der Vergleich erst noch gerichtlich akzeptiert werden. Ich halte das für fraglich, denn weil Glyphosat noch weiterhin in den USA in Gebrauch ist, ist es wahrscheinlich, dass auch weiterhin NHL-Diagnosen in Zusammenhang mit entsprechender Exposition gestellt werden. Die 16-Jahres-Frist verdeutlicht ja, dass auch Monsanto noch mit weiteren neuen Erkrankungen rechnet.
Da aber die Entschädigungssumme gedeckelt ist, könnten spätere Kläger deutlich benachteiligt sein. Diesen "Haken" muss ein Gericht ja nicht zwingend schlucken.
Sind auf Grund der aktuellen Entwicklung Kursziele im Bereich 60 € bis 80 € für 2026 als realistisch anzusehen?
Eine Charttechnische Betrachtung könnte diese Annahme zulassen.
Der geplante 7,25 Milliarden Dollar schwere Vergleich von Bayer im Streit um angebliche Krebsrisiken des Unkrautvernichters Glyphosat stößt auf ersten Gegenwind. Anwaltskanzleien, die fast 20.000 Kläger in den USA vertreten, fordern eine Verschiebung der gerichtlichen Prüfung. Ein überhastetes Vorgehen verletze die Rechte von Krebspatienten und deren Familien, argumentieren sie in einem am Mittwoch veröffentlichten Antrag bei einem Gericht in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri.
Der Antrag ist der erste größere organisierte Widerstand gegen Bayers Versuch, den Großteil der noch rund 65.000 offenen Roundup-Klagen in den USA beizulegen. Bayer kann sich von dem Vergleich zurückziehen, falls sich zu viele Kläger gegen eine Teilnahme entscheiden. Ein Händler sagte, die Kritik sei nicht überraschend, doch sie könnte den Vergleich verzögern und den Bayer-Aktienkurs belasten. An der Frankfurter Börse lagen die Papiere am Donnerstag nur leicht im Minus.
https://www.reuters.com/world/...l-proposed-725-bln-bayer-2026-02-25/
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