Johnson & Johnson Corp

Aktie
WKN:  853260 ISIN:  US4781601046 US-Symbol:  JNJ Branche:  Medikamente Land:  USA
266,30 $
+0,00 $
0,00%
238,32 € 27.10.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
644,91 Mrd. $
Streubesitz
23,22%
KGV
23,72
Dividende
4,57 EUR
Dividendenrendite
1,96%
Nachhaltigkeits-Score
64 %
Index-Zuordnung
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Johnson & Johnson Aktie Chart

Johnson & Johnson Unternehmensbeschreibung

Johnson & Johnson ist ein weltweit agierender, stark diversifizierter Gesundheitskonzern mit Schwerpunkt auf forschungsintensiven Pharmazeutika und Medizintechnik. Nach der Abspaltung des bisherigen Consumer-Health-Geschäfts in das eigenständige Unternehmen Kenvue liegt der Fokus klar auf verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und medizinischen Geräten. Das Unternehmen zählt zu den etabliertesten Blue Chips im globalen Gesundheitssektor und ist in zahlreichen Leitindizes vertreten. Aufgrund der breiten Produktbasis, der stabilen Nachfrage im Gesundheitswesen und der ausgeprägten Marken- und Patentpositionierung wird der Konzern im Markt häufig als defensiver Wert mit vergleichsweise geringer Konjunktursensitivität wahrgenommen. Die geografische Präsenz umfasst Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik, Lateinamerika sowie ausgewählte Wachstumsmärkte im Mittleren Osten und Afrika, mit klarer Fokussierung auf regulierte, einkommensstarke Gesundheitssysteme.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Johnson & Johnson basiert auf der Entwicklung, Zulassung, Herstellung und Vermarktung von innovativen Gesundheitsprodukten entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Gesundheitswesen. Der Konzern kombiniert forschungsgetriebene Pharmaentwicklung, spezialisierte Medizintechniklösungen und ausgewählte Gesundheitsangebote, die auf Evidenzbasierung und regulatorische Compliance ausgerichtet sind. Die Wertschöpfung beginnt mit umfangreicher klinischer Forschung, geht über strenge Zulassungsverfahren bei Behörden wie der US-amerikanischen Food and Drug Administration und der Europäischen Arzneimittel-Agentur bis hin zu globalen Vertriebssystemen und langfristigen Partnerschaften mit Krankenhäusern, Ärzten, Apothekern und Kostenträgern. Durch vertiefte Expertise in Pharmakologie, Biotechnologie, Chirurgie, Orthopädie, Kardiologie und weiteren Therapiegebieten schafft Johnson & Johnson einen integrierten Gesundheitsverbund, der auf hohe Eintrittsbarrieren und regulatorische Schutzmechanismen setzt. Wiederkehrende Umsätze entstehen insbesondere durch patentgeschützte Medikamente, langfristige Verträge für Medizintechnik sowie durch kontinuierliche Nachfrage in chronischen Indikationsfeldern.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Johnson & Johnson ist historisch im sogenannten Credo verankert, einem Leitbild, das die Verantwortung gegenüber Patienten, medizinischem Fachpersonal, Mitarbeitern, Gemeinschaften und Anteilseignern definiert. Im Zentrum steht die Verbesserung der globalen Gesundheit durch wissenschaftlichen Fortschritt, qualitativ hochwertige Produkte und ethisch verantwortungsbewusstes Handeln. Strategisch fokussiert sich das Unternehmen auf folgende Kernprinzipien:
  • Priorisierung von Forschung und Entwicklung in hochspezialisierten, medizinisch relevanten Indikationsgebieten
  • Stärkung der Innovationspipeline durch eigene F&E-Kapazitäten sowie Kooperationen mit Biotech-Unternehmen, Universitäten und Start-ups
  • Konsequente Einhaltung strenger Qualitäts-, Sicherheits- und Compliance-Standards, insbesondere in regulierten Märkten
  • Kapitaldisziplin mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Wertschaffung, Portfoliooptimierung und langfristiger Stabilität der Kapitalbasis
  • Globaler Zugang zu Gesundheitslösungen unter Berücksichtigung regulatorischer und sozioökonomischer Rahmenbedingungen
Diese Leitlinien sollen die Rolle von Johnson & Johnson als langfristig orientierten, vertrauenswürdigen Anbieter im Gesundheitswesen absichern.

Produkte und Dienstleistungen

Johnson & Johnson deckt ein breites Spektrum an Gesundheitsprodukten und medizinischen Lösungen ab. Im Pharmabereich umfasst das Portfolio verschreibungspflichtige Arzneimittel in Kernsegmenten wie Onkologie, Immunologie, Neurowissenschaften, Infektionskrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und weiteren spezialisierten Therapiegebieten. Viele Produkte adressieren chronische oder schwere Krankheitsbilder mit hohem medizinischem Bedarf. Im Bereich Medizintechnik bietet das Unternehmen unter anderem chirurgische Systeme, minimalinvasive Instrumente, orthopädische Implantate, kardiovaskuläre Produkte, Lösungen für die Augenheilkunde sowie Geräte für die interventionelle Medizin an. Diese Produkte werden überwiegend über strukturierte Vertriebsnetze an Krankenhäuser, Kliniken, ambulante Zentren und spezialisierte Fachärzte geliefert. Ergänzend verfolgt der Konzern datenbasierte Serviceangebote, Schulungsprogramme für medizinisches Personal sowie digitale Gesundheitslösungen, etwa im Bereich Monitoring, OP-Workflow oder Therapiebegleitung. Der Fokus liegt auf integrierten Therapiekonzepten, in denen Wirkstoffe, Geräte und Services kombiniert werden, um Behandlungsergebnisse und Versorgungseffizienz zu verbessern.

Business Units und Segmentstruktur

Johnson & Johnson gliedert sich in große Geschäftsfelder, die eigenständig gemanagt und strategisch ausgerichtet werden. Historisch umfasste der Konzern die Segmente Pharmaceutical, Medical Devices und Consumer Health. Der Bereich Consumer Health wurde in das eigenständige Unternehmen Kenvue ausgegliedert, wodurch der Konzernschwerpunkt nun stärker auf forschungsintensiver Pharma und Medizintechnik liegt. Der Pharmabereich bündelt die forschungsorientierten Arzneimittel-Aktivitäten, von der frühen Wirkstoffforschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und Vermarktung. Hier liegt der Schwerpunkt auf spezialisierten Therapien mit patentgestützter Exklusivität. Der Medizintechnikbereich umfasst operative Geschäftsbereiche wie Orthopädie, Chirurgie, Kardiologie, Vision Care und weitere spezialisierte Geräte- und Implantat-Segmente. In diesen Einheiten fließen Produktentwicklung, regulatorische Zulassung, Produktion und globaler Vertrieb eng zusammen. Die Segmentstruktur erlaubt eine gezielte Kapitalallokation, unterschiedliche Innovationszyklen und abgestimmte Risiko- und Portfolio-Steuerung.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Johnson & Johnson verfügt über mehrere ausgeprägte Burggräben, die den Wettbewerbseintritt erschweren und die Ertragsbasis stabilisieren. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Umfangreiche Patentportfolios und exklusive Zulassungen in Schlüsselindikationen, die über Jahre Markteintrittsbarrieren für Generika und Biosimilars schaffen
  • Globale F&E-Infrastruktur mit Laboren, klinischen Studienzentren und Innovationspartnerschaften, die eine kontinuierliche Pipeline neuer Therapieoptionen ermöglicht
  • Langjährige Beziehungen zu Kliniken, Krankenhausketten, Ärzten und Gesundheitssystemen, die hohe Wechselkosten und tief verankerte Vertrauensstrukturen erzeugen können
  • Hohe regulatorische Kompetenz und Erfahrung im Umgang mit Gesundheitsbehörden in vielen Ländern, was die Komplexität für neue Marktteilnehmer deutlich erhöht
  • Starke Markenreputation im Gesundheitssektor, unterstützt durch ein historisch gewachsenes Vertrauensverhältnis bei Patienten, Fachpersonal und Institutionen
Diese Faktoren bilden einen strukturellen Wettbewerbsvorteil in einer Branche, in der klinische Evidenz, Sicherheit und regulatorische Zuverlässigkeit über den Marktzugang entscheiden.

Wettbewerbsumfeld

Im Pharmasegment konkurriert Johnson & Johnson mit großen multinationalen Pharmakonzernen wie Pfizer, Merck & Co., Roche, Novartis, Bristol Myers Squibb, AbbVie und weiteren Spezialanbietern. Der Wettbewerb ist geprägt von intensiven F&E-Aktivitäten, hohem Patentdruck und stark regulierten Preisstrukturen. In der Medizintechnik trifft der Konzern unter anderem auf Wettbewerber wie Medtronic, Abbott Laboratories, Stryker, Zimmer Biomet, Boston Scientific und andere spezialisierte Geräte- und Implantatehersteller. Zunehmend drängen auch kleinere, hochspezialisierte Medtech- und Biotech-Unternehmen mit Nischeninnovationen in Teilmärkte vor. Differenzierung erfolgt über klinische Studienergebnisse, Langzeitdaten, Kosten-Nutzen-Bewertungen, Integration in Krankenhausprozesse und Servicequalität. Gesundheitsbehörden, Krankenkassen und Einkaufsgemeinschaften verstärken den Preis- und Erstattungsdruck, wodurch Effizienz, Portfoliofokus und Evidenzbasiertheit zu zentralen Wettbewerbsfaktoren werden.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management von Johnson & Johnson wird von einem erfahrenen Vorstandsteam geführt, dessen Mitglieder über lange Laufbahnen im Gesundheitssektor, in Forschung, Regulierung und globalem Operations-Management verfügen. An der Spitze des Unternehmens steht derzeit Joaquin Duato als Chairman und Chief Executive Officer. Der Verwaltungsrat setzt sich aus internen und externen Mitgliedern zusammen und überwacht Strategie, Risiko-Management und Kapitalallokation. Governance-Strukturen folgen internationalen Best-Practice-Standards mit Ausschüssen für Prüfung, Vergütung, Compliance und Nachhaltigkeit. Strategisch fokussiert sich das Management auf mehrere Schwerpunkte:
  • Stärkung des Pharma-Portfolios durch Entwicklung von Therapien in klar definierten Indikationsgebieten und gezielte Expansion in hochspezialisierte Felder
  • Ausbau der Medizintechnik-Plattformen mit Fokus auf minimalinvasive Verfahren, digitale Integration und datengetriebene Lösungen
  • Portfolio-Optimierung durch Abspaltungen, Veräußerungen nicht-strategischer Aktivitäten und selektive Akquisitionen
  • Striktes Kosten- und Effizienzmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette
  • Verstärkung von ESG- und Nachhaltigkeitsinitiativen, insbesondere in den Bereichen Produktsicherheit, Lieferketten-Transparenz und Zugang zu Gesundheitsversorgung
Die langfristige Strategie zielt auf eine Balance zwischen Innovationsdynamik, Stabilität der Ertragsströme und Risikokontrolle ab.

Branchen- und Regionalanalyse

Johnson & Johnson operiert in der globalen Gesundheitsbranche, einem strukturell wachsenden Sektor, der von demografischem Wandel, steigender Lebenserwartung, Zunahme chronischer Erkrankungen und medizinischem Fortschritt getragen wird. In entwickelten Märkten wie den USA, Westeuropa und Japan ist der Gesundheitssektor stark reguliert, mit etablierten Erstattungssystemen und hohen Qualitätsstandards. Dies begünstigt etablierte Anbieter mit regulatorischer Erfahrung und breiter Evidenzbasis. In Schwellenländern wächst der Bedarf an moderner medizinischer Versorgung und Medizintechnik, allerdings mit teils volatilen Rahmenbedingungen, heterogenen Regulierungssystemen und begrenzter Kaufkraft. Insgesamt befindet sich die Branche in einem Spannungsfeld aus Innovationsdruck, Patentabläufen, Preiskontrolle durch Kostenträger, wachsender Bedeutung von Health Technology Assessments und Digitalisierung der Versorgung. Für Johnson & Johnson bedeutet dies Chancen durch neue Therapieansätze und datengetriebene Medizin, aber auch anhaltenden Margen- und Regulierungsdruck in Kernmärkten.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Johnson & Johnson wurde im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten gegründet und entwickelte sich aus einem Hersteller von chirurgischem Verbandsmaterial zu einem breit aufgestellten Gesundheitskonzern. Im Laufe der Jahrzehnte expandierte das Unternehmen durch organisches Wachstum, Innovationen wie sterile Verbände, medizinische Verbrauchsgüter und pharmazeutische Produkte sowie durch zahlreiche Akquisitionen und Kooperationen. Der Konzern etablierte sich früh in internationalen Märkten und baute ein globales Produktions- und Vertriebsnetz auf. Die Firmengeschichte ist geprägt von der konsequenten Ausrichtung auf Gesundheitslösungen, einer starken Fokussierung auf Qualität und Sicherheit sowie einer Kultur, die Verantwortung und Langfristigkeit betont. Gleichzeitig musste sich das Unternehmen wiederholt mit regulatorischen Verfahren, Produkthaftungsfragen und Reputationsrisiken auseinandersetzen, etwa im Zusammenhang mit Opioiden und Talkumprodukten. Dies führte zu Anpassungen in Governance, Compliance und Risikomanagement. Über Jahrzehnte hinweg entwickelte sich Johnson & Johnson zu einem Synonym für Stabilität im Gesundheitssektor und zu einem häufig genutzten Wertpapier für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont.

Besonderheiten, Regulierung und ESG-Aspekte

Als globaler Gesundheitskonzern unterliegt Johnson & Johnson strengen regulatorischen Rahmenbedingungen in nahezu allen Märkten. Zulassungsverfahren, Pharmakovigilanz, Qualitätsmanagement und klinische Studien werden von Behörden eng überwacht. Produkthaftung, Rückrufrisiken und Compliance-Anforderungen spielen eine zentrale Rolle im operativen Risikoprofil. Darüber hinaus steht das Unternehmen, wie die gesamte Branche, im Fokus der öffentlichen Debatte um Arzneimittelpreise, Zugang zu Gesundheitsversorgung und ethische Vermarktungspraktiken. ESG-Kriterien gewinnen an Bedeutung, insbesondere hinsichtlich Umweltstandards in der Produktion, Verantwortung in Lieferketten, klinischer Studienethik und Transparenz im Umgang mit Sicherheitsdaten. Johnson & Johnson positioniert sich als langfristig orientierter Akteur mit Initiativen zur Reduktion von Umweltbelastungen, zur Verbesserung des globalen Zugangs zu Gesundheitsversorgung sowie zur Förderung von Diversität und Inklusion im Unternehmen. Für institutionelle und private Anleger mit ESG-Fokus sind diese Initiativen ein relevanter Faktor bei der Einschätzung der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers verbindet Johnson & Johnson mehrere potenziell attraktive Merkmale mit relevanten, teils latenten Risiken. Zu den Chancen zählen:
  • Defensive Branchenzugehörigkeit mit relativ konjunkturresistenter Nachfrage im Gesundheitssektor
  • Breite Diversifikation über Pharma und Medizintechnik mit unterschiedlichen Innovationszyklen und Ertragsquellen
  • Ausgeprägte Burggräben durch Patente, Marke, regulatorische Expertise und langfristige Kundenbeziehungen
  • Langfristig angelegte Ertragsströme, die eine kontinuierliche Ausschüttungspolitik historisch ermöglicht haben
  • Potenzial aus demografischem Wandel, steigender Gesundheitsausgaben und medizinischem Fortschritt
Demgegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Patentabläufe und verstärkter Wettbewerbsdruck durch Generika und Biosimilars, die Margen und Preissetzungsmacht beeinträchtigen können
  • Regulierungs- und Haftungsrisiken inklusive möglicher Rechtsstreitigkeiten und Vergleichszahlungen, unter anderem im Zusammenhang mit Opioiden und Produkthaftung
  • Preisdruck durch Kostenträger, Regierungen und Einkaufsgemeinschaften, insbesondere in Kernmärkten wie den USA und Europa
  • F&E-Risiko, da hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung nicht zwangsläufig zu marktfähigen Produkten führen
  • Reputationsrisiken bei etwaigen Qualitätsmängeln, Rückrufaktionen oder kritischer Berichterstattung
Für einen konservativen Anleger kann Johnson & Johnson als Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios zur Stabilisierung des Gesundheitssektor-Exposures beitragen. Eine Anlageentscheidung sollte jedoch stets die regulatorischen, juristischen und innovationsbezogenen Risiken, die branchentypische Zyklik bei Patenten sowie individuelle Anlageziele und Risikotoleranz berücksichtigen und sich nicht ausschließlich auf die historische Stabilität und Marktstellung des Unternehmens stützen.

Kursdaten

Geld/Brief 266,37 $ / 266,41 $
Spread +0,02%
Schluss Vortag 266,30 $
Gehandelte Stücke 4.759.041
Tagesvolumen Vortag 816.794.924 $
Tagestief 266,30 $
Tageshoch 266,30 $
52W-Tief 184,67 $
52W-Hoch 281,00 $
Jahrestief 201,00 $
Jahreshoch 281,00 $

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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Johnson & Johnson Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Johnson & Johnson Aktie heute gestiegen?

  • Johnson & Johnson hat im dritten Quartal 2023 ein stärker als erwartetes Umsatzwachstum erzielt, was auf die hohe Nachfrage nach innovativen Produkten zurückzuführen ist.
  • Das Unternehmen plant, in den kommenden Quartalen in Forschung und Entwicklung zu investieren, um das Produktportfolio zu erweitern.
  • Analysten heben hervor, dass die Gesundheitsabteilung von Johnson & Johnson weiterhin solide Wachstumschancen bietet, trotz der Herausforderungen im regulierten Markt.
Hinweis

Community: Diskussion zur Johnson & Johnson Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Johnson & Johnson hat im dritten Quartal Umsatz und bereinigten Gewinn übertroffen und die Jahresprognose angehoben, trotzdem fiel die Aktie am 14.10.2026 um rund 5,7 %, vor allem wegen einer überraschend schwachen Medizintechnik-Sparte, die zum zweiten Mal in Folge die Umsatzprognose verfehlte.
  • Forumsteilnehmer weisen zudem auf anhaltende Risiken wie die Talkum-Rechtsstreitigkeiten und die Notwendigkeit neuer Medikamente zur Kompensation rückläufiger Umsätze älterer Präparate hin und äußern teils skeptische Kommentare zur Marktreaktion (z. B. „sell on good news“).
  • Ältere Beiträge und Analysen schildern J&J als defensiven Value-Wert mit Dividendenstärke und Allzeithochs, und diskutieren zudem, dass etablierte Pharmaunternehmen generell weniger zinssensitiv sind als spekulative Biotech-Firmen.
Hinweis
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Johnson & Johnson Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 94.193 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 33.552 $
Jahresüberschuss in Mio. 26.804 $
Umsatz je Aktie 38,62 $
Gewinn je Aktie 10,99 $
Gewinnrendite +28,46%
Umsatzrendite +28,46%
Return on Investment +13,46%
Marktkapitalisierung in Mio. 644.913 $
KGV (Kurs/Gewinn) 18,83
KBV (Kurs/Buchwert) 6,19
KUV (Kurs/Umsatz) 5,36
Eigenkapitalrendite +32,87%
Eigenkapitalquote +40,93%

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Derivate

Anlageprodukte (218)
Discount-Zertifikate 188
Aktienanleihen 18
Bonus-Zertifikate 11
Express-Zertifikate 1
Hebelprodukte (2.783)
Optionsscheine 1.531
Knock-Outs 751
Faktor-Zertifikate 501
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Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 1,96%
Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 55 Jahren
Keine Senkung seit 55 Jahren
Stabilität der Dividende 0,93 (max 1,00)
Jährlicher 5,25% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 5,71% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 46,77% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 0,51%

Dividenden Historie

Datum Dividende
25.08.2026 1,34 $
26.05.2026 1,34 $
24.02.2026 1,30 $
25.11.2025 1,30 $
26.08.2025 1,30 $
27.05.2025 1,30 $
18.02.2025 1,24 $
26.11.2024 1,24 $
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Johnson & Johnson Termine

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Johnson & Johnson Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 237,40 € +1,02%
235,00 € 26.10.26
Frankfurt 237,75 € +1,00%
235,40 € 26.10.26
Gettex 238,00 € +1,08%
235,45 € 26.10.26
Hamburg 237,70 € +1,13%
235,05 € 26.10.26
Hannover 237,70 € +1,13%
235,05 € 26.10.26
L&S RT 238,225 € +1,21%
235,375 € 26.10.26
München 236,90 € 0 %
236,90 € 26.10.26
Nasdaq 266,34 $ +0,94%
263,86 $ 26.10.26
NYSE 266,30 $ 0 %
266,30 $ 27.10.26
NYSE American 266,365 $ +0,83%
264,16 $ 26.10.26
Quotrix 237,80 € +1,06%
235,30 € 26.10.26
SIX Swiss Exchange 222,05 ¤ 0 %
222,05 ¤ 03.09.26
Stuttgart 237,95 € +0,89%
235,85 € 26.10.26
Tradegate BSX 238,65 € +1,25%
235,70 € 26.10.26
Wien 235,15 € 0 %
235,15 € 23.10.26
Xetra 237,20 € +0,91%
235,05 € 26.10.26
Weitere Börsenplätze ❯

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
23.10.26 263,81 904 M
22.10.26 267,61 602 M
21.10.26 257,78 430 M
20.10.26 259,36 448 M
19.10.26 253,79 1,08 Mrd
Weitere Historische Kurse ❯

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 253,79 $ +3,95%
1 Monat 271,22 $ -2,73%
6 Monate 227,50 $ +15,96%
1 Jahr 190,40 $ +38,56%
5 Jahre 165,75 $ +59,16%

Unternehmensprofil Johnson & Johnson

Johnson & Johnson ist ein weltweit agierender, stark diversifizierter Gesundheitskonzern mit Schwerpunkt auf forschungsintensiven Pharmazeutika und Medizintechnik. Nach der Abspaltung des bisherigen Consumer-Health-Geschäfts in das eigenständige Unternehmen Kenvue liegt der Fokus klar auf verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und medizinischen Geräten. Das Unternehmen zählt zu den etabliertesten Blue Chips im globalen Gesundheitssektor und ist in zahlreichen Leitindizes vertreten. Aufgrund der breiten Produktbasis, der stabilen Nachfrage im Gesundheitswesen und der ausgeprägten Marken- und Patentpositionierung wird der Konzern im Markt häufig als defensiver Wert mit vergleichsweise geringer Konjunktursensitivität wahrgenommen. Die geografische Präsenz umfasst Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik, Lateinamerika sowie ausgewählte Wachstumsmärkte im Mittleren Osten und Afrika, mit klarer Fokussierung auf regulierte, einkommensstarke Gesundheitssysteme.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Johnson & Johnson basiert auf der Entwicklung, Zulassung, Herstellung und Vermarktung von innovativen Gesundheitsprodukten entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Gesundheitswesen. Der Konzern kombiniert forschungsgetriebene Pharmaentwicklung, spezialisierte Medizintechniklösungen und ausgewählte Gesundheitsangebote, die auf Evidenzbasierung und regulatorische Compliance ausgerichtet sind. Die Wertschöpfung beginnt mit umfangreicher klinischer Forschung, geht über strenge Zulassungsverfahren bei Behörden wie der US-amerikanischen Food and Drug Administration und der Europäischen Arzneimittel-Agentur bis hin zu globalen Vertriebssystemen und langfristigen Partnerschaften mit Krankenhäusern, Ärzten, Apothekern und Kostenträgern. Durch vertiefte Expertise in Pharmakologie, Biotechnologie, Chirurgie, Orthopädie, Kardiologie und weiteren Therapiegebieten schafft Johnson & Johnson einen integrierten Gesundheitsverbund, der auf hohe Eintrittsbarrieren und regulatorische Schutzmechanismen setzt. Wiederkehrende Umsätze entstehen insbesondere durch patentgeschützte Medikamente, langfristige Verträge für Medizintechnik sowie durch kontinuierliche Nachfrage in chronischen Indikationsfeldern.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Johnson & Johnson ist historisch im sogenannten Credo verankert, einem Leitbild, das die Verantwortung gegenüber Patienten, medizinischem Fachpersonal, Mitarbeitern, Gemeinschaften und Anteilseignern definiert. Im Zentrum steht die Verbesserung der globalen Gesundheit durch wissenschaftlichen Fortschritt, qualitativ hochwertige Produkte und ethisch verantwortungsbewusstes Handeln. Strategisch fokussiert sich das Unternehmen auf folgende Kernprinzipien:
  • Priorisierung von Forschung und Entwicklung in hochspezialisierten, medizinisch relevanten Indikationsgebieten
  • Stärkung der Innovationspipeline durch eigene F&E-Kapazitäten sowie Kooperationen mit Biotech-Unternehmen, Universitäten und Start-ups
  • Konsequente Einhaltung strenger Qualitäts-, Sicherheits- und Compliance-Standards, insbesondere in regulierten Märkten
  • Kapitaldisziplin mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Wertschaffung, Portfoliooptimierung und langfristiger Stabilität der Kapitalbasis
  • Globaler Zugang zu Gesundheitslösungen unter Berücksichtigung regulatorischer und sozioökonomischer Rahmenbedingungen
Diese Leitlinien sollen die Rolle von Johnson & Johnson als langfristig orientierten, vertrauenswürdigen Anbieter im Gesundheitswesen absichern.

Produkte und Dienstleistungen

Johnson & Johnson deckt ein breites Spektrum an Gesundheitsprodukten und medizinischen Lösungen ab. Im Pharmabereich umfasst das Portfolio verschreibungspflichtige Arzneimittel in Kernsegmenten wie Onkologie, Immunologie, Neurowissenschaften, Infektionskrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und weiteren spezialisierten Therapiegebieten. Viele Produkte adressieren chronische oder schwere Krankheitsbilder mit hohem medizinischem Bedarf. Im Bereich Medizintechnik bietet das Unternehmen unter anderem chirurgische Systeme, minimalinvasive Instrumente, orthopädische Implantate, kardiovaskuläre Produkte, Lösungen für die Augenheilkunde sowie Geräte für die interventionelle Medizin an. Diese Produkte werden überwiegend über strukturierte Vertriebsnetze an Krankenhäuser, Kliniken, ambulante Zentren und spezialisierte Fachärzte geliefert. Ergänzend verfolgt der Konzern datenbasierte Serviceangebote, Schulungsprogramme für medizinisches Personal sowie digitale Gesundheitslösungen, etwa im Bereich Monitoring, OP-Workflow oder Therapiebegleitung. Der Fokus liegt auf integrierten Therapiekonzepten, in denen Wirkstoffe, Geräte und Services kombiniert werden, um Behandlungsergebnisse und Versorgungseffizienz zu verbessern.

Business Units und Segmentstruktur

Johnson & Johnson gliedert sich in große Geschäftsfelder, die eigenständig gemanagt und strategisch ausgerichtet werden. Historisch umfasste der Konzern die Segmente Pharmaceutical, Medical Devices und Consumer Health. Der Bereich Consumer Health wurde in das eigenständige Unternehmen Kenvue ausgegliedert, wodurch der Konzernschwerpunkt nun stärker auf forschungsintensiver Pharma und Medizintechnik liegt. Der Pharmabereich bündelt die forschungsorientierten Arzneimittel-Aktivitäten, von der frühen Wirkstoffforschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und Vermarktung. Hier liegt der Schwerpunkt auf spezialisierten Therapien mit patentgestützter Exklusivität. Der Medizintechnikbereich umfasst operative Geschäftsbereiche wie Orthopädie, Chirurgie, Kardiologie, Vision Care und weitere spezialisierte Geräte- und Implantat-Segmente. In diesen Einheiten fließen Produktentwicklung, regulatorische Zulassung, Produktion und globaler Vertrieb eng zusammen. Die Segmentstruktur erlaubt eine gezielte Kapitalallokation, unterschiedliche Innovationszyklen und abgestimmte Risiko- und Portfolio-Steuerung.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Johnson & Johnson verfügt über mehrere ausgeprägte Burggräben, die den Wettbewerbseintritt erschweren und die Ertragsbasis stabilisieren. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Umfangreiche Patentportfolios und exklusive Zulassungen in Schlüsselindikationen, die über Jahre Markteintrittsbarrieren für Generika und Biosimilars schaffen
  • Globale F&E-Infrastruktur mit Laboren, klinischen Studienzentren und Innovationspartnerschaften, die eine kontinuierliche Pipeline neuer Therapieoptionen ermöglicht
  • Langjährige Beziehungen zu Kliniken, Krankenhausketten, Ärzten und Gesundheitssystemen, die hohe Wechselkosten und tief verankerte Vertrauensstrukturen erzeugen können
  • Hohe regulatorische Kompetenz und Erfahrung im Umgang mit Gesundheitsbehörden in vielen Ländern, was die Komplexität für neue Marktteilnehmer deutlich erhöht
  • Starke Markenreputation im Gesundheitssektor, unterstützt durch ein historisch gewachsenes Vertrauensverhältnis bei Patienten, Fachpersonal und Institutionen
Diese Faktoren bilden einen strukturellen Wettbewerbsvorteil in einer Branche, in der klinische Evidenz, Sicherheit und regulatorische Zuverlässigkeit über den Marktzugang entscheiden.

Wettbewerbsumfeld

Im Pharmasegment konkurriert Johnson & Johnson mit großen multinationalen Pharmakonzernen wie Pfizer, Merck & Co., Roche, Novartis, Bristol Myers Squibb, AbbVie und weiteren Spezialanbietern. Der Wettbewerb ist geprägt von intensiven F&E-Aktivitäten, hohem Patentdruck und stark regulierten Preisstrukturen. In der Medizintechnik trifft der Konzern unter anderem auf Wettbewerber wie Medtronic, Abbott Laboratories, Stryker, Zimmer Biomet, Boston Scientific und andere spezialisierte Geräte- und Implantatehersteller. Zunehmend drängen auch kleinere, hochspezialisierte Medtech- und Biotech-Unternehmen mit Nischeninnovationen in Teilmärkte vor. Differenzierung erfolgt über klinische Studienergebnisse, Langzeitdaten, Kosten-Nutzen-Bewertungen, Integration in Krankenhausprozesse und Servicequalität. Gesundheitsbehörden, Krankenkassen und Einkaufsgemeinschaften verstärken den Preis- und Erstattungsdruck, wodurch Effizienz, Portfoliofokus und Evidenzbasiertheit zu zentralen Wettbewerbsfaktoren werden.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management von Johnson & Johnson wird von einem erfahrenen Vorstandsteam geführt, dessen Mitglieder über lange Laufbahnen im Gesundheitssektor, in Forschung, Regulierung und globalem Operations-Management verfügen. An der Spitze des Unternehmens steht derzeit Joaquin Duato als Chairman und Chief Executive Officer. Der Verwaltungsrat setzt sich aus internen und externen Mitgliedern zusammen und überwacht Strategie, Risiko-Management und Kapitalallokation. Governance-Strukturen folgen internationalen Best-Practice-Standards mit Ausschüssen für Prüfung, Vergütung, Compliance und Nachhaltigkeit. Strategisch fokussiert sich das Management auf mehrere Schwerpunkte:
  • Stärkung des Pharma-Portfolios durch Entwicklung von Therapien in klar definierten Indikationsgebieten und gezielte Expansion in hochspezialisierte Felder
  • Ausbau der Medizintechnik-Plattformen mit Fokus auf minimalinvasive Verfahren, digitale Integration und datengetriebene Lösungen
  • Portfolio-Optimierung durch Abspaltungen, Veräußerungen nicht-strategischer Aktivitäten und selektive Akquisitionen
  • Striktes Kosten- und Effizienzmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette
  • Verstärkung von ESG- und Nachhaltigkeitsinitiativen, insbesondere in den Bereichen Produktsicherheit, Lieferketten-Transparenz und Zugang zu Gesundheitsversorgung
Die langfristige Strategie zielt auf eine Balance zwischen Innovationsdynamik, Stabilität der Ertragsströme und Risikokontrolle ab.

Branchen- und Regionalanalyse

Johnson & Johnson operiert in der globalen Gesundheitsbranche, einem strukturell wachsenden Sektor, der von demografischem Wandel, steigender Lebenserwartung, Zunahme chronischer Erkrankungen und medizinischem Fortschritt getragen wird. In entwickelten Märkten wie den USA, Westeuropa und Japan ist der Gesundheitssektor stark reguliert, mit etablierten Erstattungssystemen und hohen Qualitätsstandards. Dies begünstigt etablierte Anbieter mit regulatorischer Erfahrung und breiter Evidenzbasis. In Schwellenländern wächst der Bedarf an moderner medizinischer Versorgung und Medizintechnik, allerdings mit teils volatilen Rahmenbedingungen, heterogenen Regulierungssystemen und begrenzter Kaufkraft. Insgesamt befindet sich die Branche in einem Spannungsfeld aus Innovationsdruck, Patentabläufen, Preiskontrolle durch Kostenträger, wachsender Bedeutung von Health Technology Assessments und Digitalisierung der Versorgung. Für Johnson & Johnson bedeutet dies Chancen durch neue Therapieansätze und datengetriebene Medizin, aber auch anhaltenden Margen- und Regulierungsdruck in Kernmärkten.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Johnson & Johnson wurde im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten gegründet und entwickelte sich aus einem Hersteller von chirurgischem Verbandsmaterial zu einem breit aufgestellten Gesundheitskonzern. Im Laufe der Jahrzehnte expandierte das Unternehmen durch organisches Wachstum, Innovationen wie sterile Verbände, medizinische Verbrauchsgüter und pharmazeutische Produkte sowie durch zahlreiche Akquisitionen und Kooperationen. Der Konzern etablierte sich früh in internationalen Märkten und baute ein globales Produktions- und Vertriebsnetz auf. Die Firmengeschichte ist geprägt von der konsequenten Ausrichtung auf Gesundheitslösungen, einer starken Fokussierung auf Qualität und Sicherheit sowie einer Kultur, die Verantwortung und Langfristigkeit betont. Gleichzeitig musste sich das Unternehmen wiederholt mit regulatorischen Verfahren, Produkthaftungsfragen und Reputationsrisiken auseinandersetzen, etwa im Zusammenhang mit Opioiden und Talkumprodukten. Dies führte zu Anpassungen in Governance, Compliance und Risikomanagement. Über Jahrzehnte hinweg entwickelte sich Johnson & Johnson zu einem Synonym für Stabilität im Gesundheitssektor und zu einem häufig genutzten Wertpapier für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont.

Besonderheiten, Regulierung und ESG-Aspekte

Als globaler Gesundheitskonzern unterliegt Johnson & Johnson strengen regulatorischen Rahmenbedingungen in nahezu allen Märkten. Zulassungsverfahren, Pharmakovigilanz, Qualitätsmanagement und klinische Studien werden von Behörden eng überwacht. Produkthaftung, Rückrufrisiken und Compliance-Anforderungen spielen eine zentrale Rolle im operativen Risikoprofil. Darüber hinaus steht das Unternehmen, wie die gesamte Branche, im Fokus der öffentlichen Debatte um Arzneimittelpreise, Zugang zu Gesundheitsversorgung und ethische Vermarktungspraktiken. ESG-Kriterien gewinnen an Bedeutung, insbesondere hinsichtlich Umweltstandards in der Produktion, Verantwortung in Lieferketten, klinischer Studienethik und Transparenz im Umgang mit Sicherheitsdaten. Johnson & Johnson positioniert sich als langfristig orientierter Akteur mit Initiativen zur Reduktion von Umweltbelastungen, zur Verbesserung des globalen Zugangs zu Gesundheitsversorgung sowie zur Förderung von Diversität und Inklusion im Unternehmen. Für institutionelle und private Anleger mit ESG-Fokus sind diese Initiativen ein relevanter Faktor bei der Einschätzung der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers verbindet Johnson & Johnson mehrere potenziell attraktive Merkmale mit relevanten, teils latenten Risiken. Zu den Chancen zählen:
  • Defensive Branchenzugehörigkeit mit relativ konjunkturresistenter Nachfrage im Gesundheitssektor
  • Breite Diversifikation über Pharma und Medizintechnik mit unterschiedlichen Innovationszyklen und Ertragsquellen
  • Ausgeprägte Burggräben durch Patente, Marke, regulatorische Expertise und langfristige Kundenbeziehungen
  • Langfristig angelegte Ertragsströme, die eine kontinuierliche Ausschüttungspolitik historisch ermöglicht haben
  • Potenzial aus demografischem Wandel, steigender Gesundheitsausgaben und medizinischem Fortschritt
Demgegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Patentabläufe und verstärkter Wettbewerbsdruck durch Generika und Biosimilars, die Margen und Preissetzungsmacht beeinträchtigen können
  • Regulierungs- und Haftungsrisiken inklusive möglicher Rechtsstreitigkeiten und Vergleichszahlungen, unter anderem im Zusammenhang mit Opioiden und Produkthaftung
  • Preisdruck durch Kostenträger, Regierungen und Einkaufsgemeinschaften, insbesondere in Kernmärkten wie den USA und Europa
  • F&E-Risiko, da hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung nicht zwangsläufig zu marktfähigen Produkten führen
  • Reputationsrisiken bei etwaigen Qualitätsmängeln, Rückrufaktionen oder kritischer Berichterstattung
Für einen konservativen Anleger kann Johnson & Johnson als Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios zur Stabilisierung des Gesundheitssektor-Exposures beitragen. Eine Anlageentscheidung sollte jedoch stets die regulatorischen, juristischen und innovationsbezogenen Risiken, die branchentypische Zyklik bei Patenten sowie individuelle Anlageziele und Risikotoleranz berücksichtigen und sich nicht ausschließlich auf die historische Stabilität und Marktstellung des Unternehmens stützen.
Stand: Oktober 2026
Hinweis

Johnson & Johnson Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Johnson & Johnson Kursziel 2026

  • Die Johnson & Johnson Kurs Performance für 2026 liegt bei +27,48%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 644,91 Mrd. $
Streubesitz 23,22%
Währung USD
Land USA
Sektor Gesundheit
Branche Medikamente
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+8,80% BlackRock Inc
+6,52% Vanguard Capital Management, LLC
+5,55% State Street Corp
+3,17% Vanguard MStar Total Stk Mkt Idx Invest
+2,67% Vanguard Portfolio Management, LLC
+2,63% Vanguard 500 Index Investor
+2,45% Geode Capital Management, LLC
+2,42% JPMorgan Chase & Co
+1,86% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,33% iShares Core S&P 500 ETF
+1,32% NORGES BANK
+1,31% State Farm Mutual Automobile Ins Co
+1,30% Fidelity 500 Index
+1,23% State Street® SPDR® S&P 500® ETF
+1,19% Northern Trust Corp
+0,97% Bank of America Corp
+0,95% Vanguard MStar Value Index Investor
+0,95% T. Rowe Price Associates, Inc.
+0,94% FMR Inc
+0,94% Wellington Management Company LLP
+0,90% Bank of New York Mellon Corp
+0,82% The Goldman Sachs Group Inc
+0,80% Legal & General Group PLC
+0,79% Charles Schwab Investment Management Inc
+0,76% UBS Asset Mgmt Americas Inc
+0,72% Wells Fargo & Co
+0,71% State Street®HlthCrSelSectSPDR®ETF
+0,57% Vanguard Dividend Appreciation ETF
+0,53% Vanguard Institutional Index I
+0,41% Vanguard High Dividend Yield ETF
+0,4% American Funds Washington Mutual A
+0,3% Vanguard Health Care ETF
+0,3% JPMorgan Large Cap Growth I
+0,29% Columbia Dividend Income Inst
+0,29% Vanguard Health Care Inv
+0,26% State Street® SPDR® Port S&P 500® ETF
+0,24% iShares Core S&P 500 ETF USD Acc
+0,24% Vanguard Equity-Income Inv
+0,22% Schwab® S&P 500 Index
+0,22% iShares Russell 1000 Value ETF
+76,73% Institutionelle Aktionäre
+0,053% Insider Aktionäre
+23,217% Streubesitz

Splits & Bezugsrechte

13.06.2001 Split 1:2

Community-Beiträge zu Johnson & Johnson

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Highländer49
Johnson & Johnson
Johnson & Johnson hat im dritten Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim bereinigten Gewinn die Erwartungen übertroffen und sogar die Jahresprognose angehoben. Trotzdem brach die Aktie am Dienstag um -5,73% auf 248,61 US$ ein. Nach dem starken Kursanstieg im bisherigen Jahresverlauf reichten gute Konzernzahlen nicht mehr aus – der Markt störte sich vor allem an einer überraschend schwachen Medizintechnik-Sparte. https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2026-10/69831083-johnson-johnson-aktie-6-ist-der-absturz-uebertrieben-486.htm
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sosix
so gut waren die News nicht.
Die Medizintechnik wächst schwächer als erwartet. Im dritten Quartal verfehlte sie die Umsatzprognose zum zweiten Mal in Folge. Die Talkum-Rechtsstreitigkeiten bleiben ein wesentliches finanzielles Risiko. Neue Medikamente müssen Rückgänge bei älteren Präparaten dauerhaft ausgleichen. Das hat chatgpt auf die schnelle ausgespuckt :-) Vielleicht auch deshalb der übertriebene (6-7%) Rückgang ?!
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jake001
Und 6% Minus ..
Sell on good news ... ich bin beim Aktienmarkt USA inzwischen auch sehr skeptisch, aber verschreckt/ nicht mutig, weil ich bei zwei Aktien zu früh raus bin.
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Tamakoschy
Q
https://seekingalpha.com/news/4652364-johnson-and-johnson-non-gaap-eps-of-2_59-beats-by-0_06-revenue-of-25_4b-in-line Johnson & Johnson: Non-GAAP-EPS von 2,59 US-Dollar übertrifft Erwartungen um 0,06 US-Dollar, Umsatz von 25,4 Mrd. US-Dollar im Rahmen der Erwartungen Johnson & Johnson Pressemitteilung (JNJ): Non-GAAP-EPS im Q3 von 2,59 US-Dollar übertrifft die Erwartungen um 0,06 US-Dollar. Umsatz von 25,4 Mrd. US-Dollar (+5,8 % im Jahresvergleich) im Rahmen der Erwartungen. Die starke operative Entwicklung veranlasst das Unternehmen, die Prognose für 2026 anzuheben: Der geschätzte ausgewiesene Umsatz liegt im Mittel bei 101,2 Mrd. US-Dollar beziehungsweise 7,4 %, und die Prognose für das bereinigte EPS wird um 0,06 US-Dollar auf 11,10 US-Dollar beziehungsweise 2,9 % im Mittel angehoben. Umsatzkonsens für FY26 von 101,38 Mrd. US-Dollar, Konsens für das bereinigte operative EPS von 11,08 US-Dollar.
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Häufig gestellte Fragen zur Johnson & Johnson Aktie und zum Johnson & Johnson Kurs

Der aktuelle Kurs der Johnson & Johnson Aktie liegt bei 238,3211 €.

Für 1.000€ kann man sich 4,20 Johnson & Johnson Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Johnson & Johnson Aktie lautet JNJ.

Die 1 Monats-Performance der Johnson & Johnson Aktie beträgt aktuell -2,73%.

Die 1 Jahres-Performance der Johnson & Johnson Aktie beträgt aktuell 38,56%.

Der Aktienkurs der Johnson & Johnson Aktie liegt aktuell bei 238,3211 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -2,73% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Johnson & Johnson eine Wertentwicklung von 0,16% aus und über 6 Monate sind es 15,96%.

Das 52-Wochen-Hoch der Johnson & Johnson Aktie liegt bei 281,00 $.

Das 52-Wochen-Tief der Johnson & Johnson Aktie liegt bei 184,67 $.

Das Allzeithoch von Johnson & Johnson liegt bei 281,00 $.

Das Allzeittief von Johnson & Johnson liegt bei 1,56 $.

Die Volatilität der Johnson & Johnson Aktie liegt derzeit bei 67,78%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Johnson & Johnson in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 644,91 Mrd. $

Insgesamt sind 2.439,0 Mio Johnson & Johnson Aktien im Umlauf.

BlackRock Inc hält +8,80% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 13.06.2001 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 13.06.2001 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Johnson & Johnson bei 64%. Erfahre hier mehr

Johnson & Johnson hat seinen Hauptsitz in USA.

Johnson & Johnson gehört zum Sektor Medikamente.

Das KGV der Johnson & Johnson Aktie beträgt 23,72.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Johnson & Johnson betrug 94,19 Mrd $.

Ja, Johnson & Johnson zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 25.08.2026 eine Dividende in Höhe von 1,34 $ (1,15 €) gezahlt.

Zuletzt hat Johnson & Johnson am 25.08.2026 eine Dividende in Höhe von 1,34 $ (1,15 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,51%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Johnson & Johnson wurde am 25.08.2026 in Höhe von 1,34 $ (1,15 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,51%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 25.08.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,34 $ (1,15 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.


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