Johnson & Johnson Corp

Aktie
WKN:  853260 ISIN:  US4781601046 US-Symbol:  JNJ Branche:  Medikamente Land:  USA
265,95 $
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233,91 € 01:00:00 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
598,96 Mrd. $
Streubesitz
99,83%
KGV
21,49
Dividende
4,57 EUR
Dividendenrendite
2,28%
Nachhaltigkeits-Score
64 %
Index-Zuordnung
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Johnson & Johnson Aktie Chart

Johnson & Johnson Unternehmensbeschreibung

Johnson & Johnson ist ein weltweit agierender, stark diversifizierter Gesundheitskonzern mit Schwerpunkt auf forschungsintensiven Pharmazeutika und Medizintechnik. Nach der Abspaltung des bisherigen Consumer-Health-Geschäfts in das eigenständige Unternehmen Kenvue liegt der Fokus klar auf verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und medizinischen Geräten. Das Unternehmen zählt zu den etabliertesten Blue Chips im globalen Gesundheitssektor und ist in zahlreichen Leitindizes vertreten. Aufgrund der breiten Produktbasis, der stabilen Nachfrage im Gesundheitswesen und der ausgeprägten Marken- und Patentpositionierung wird der Konzern im Markt häufig als defensiver Wert mit vergleichsweise geringer Konjunktursensitivität wahrgenommen. Die geografische Präsenz umfasst Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik, Lateinamerika sowie ausgewählte Wachstumsmärkte im Mittleren Osten und Afrika, mit klarer Fokussierung auf regulierte, einkommensstarke Gesundheitssysteme.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Johnson & Johnson basiert auf der Entwicklung, Zulassung, Herstellung und Vermarktung von innovativen Gesundheitsprodukten entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Gesundheitswesen. Der Konzern kombiniert forschungsgetriebene Pharmaentwicklung, spezialisierte Medizintechniklösungen und ausgewählte Gesundheitsangebote, die auf Evidenzbasierung und regulatorische Compliance ausgerichtet sind. Die Wertschöpfung beginnt mit umfangreicher klinischer Forschung, geht über strenge Zulassungsverfahren bei Behörden wie der US-amerikanischen Food and Drug Administration und der Europäischen Arzneimittel-Agentur bis hin zu globalen Vertriebssystemen und langfristigen Partnerschaften mit Krankenhäusern, Ärzten, Apothekern und Kostenträgern. Durch vertiefte Expertise in Pharmakologie, Biotechnologie, Chirurgie, Orthopädie, Kardiologie und weiteren Therapiegebieten schafft Johnson & Johnson einen integrierten Gesundheitsverbund, der auf hohe Eintrittsbarrieren und regulatorische Schutzmechanismen setzt. Wiederkehrende Umsätze entstehen insbesondere durch patentgeschützte Medikamente, langfristige Verträge für Medizintechnik sowie durch kontinuierliche Nachfrage in chronischen Indikationsfeldern.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Johnson & Johnson ist historisch im sogenannten Credo verankert, einem Leitbild, das die Verantwortung gegenüber Patienten, medizinischem Fachpersonal, Mitarbeitern, Gemeinschaften und Anteilseignern definiert. Im Zentrum steht die Verbesserung der globalen Gesundheit durch wissenschaftlichen Fortschritt, qualitativ hochwertige Produkte und ethisch verantwortungsbewusstes Handeln. Strategisch fokussiert sich das Unternehmen auf folgende Kernprinzipien:
  • Priorisierung von Forschung und Entwicklung in hochspezialisierten, medizinisch relevanten Indikationsgebieten
  • Stärkung der Innovationspipeline durch eigene F&E-Kapazitäten sowie Kooperationen mit Biotech-Unternehmen, Universitäten und Start-ups
  • Konsequente Einhaltung strenger Qualitäts-, Sicherheits- und Compliance-Standards, insbesondere in regulierten Märkten
  • Kapitaldisziplin mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Wertschaffung, Portfoliooptimierung und langfristiger Stabilität der Kapitalbasis
  • Globaler Zugang zu Gesundheitslösungen unter Berücksichtigung regulatorischer und sozioökonomischer Rahmenbedingungen
Diese Leitlinien sollen die Rolle von Johnson & Johnson als langfristig orientierten, vertrauenswürdigen Anbieter im Gesundheitswesen absichern.

Produkte und Dienstleistungen

Johnson & Johnson deckt ein breites Spektrum an Gesundheitsprodukten und medizinischen Lösungen ab. Im Pharmabereich umfasst das Portfolio verschreibungspflichtige Arzneimittel in Kernsegmenten wie Onkologie, Immunologie, Neurowissenschaften, Infektionskrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und weiteren spezialisierten Therapiegebieten. Viele Produkte adressieren chronische oder schwere Krankheitsbilder mit hohem medizinischem Bedarf. Im Bereich Medizintechnik bietet das Unternehmen unter anderem chirurgische Systeme, minimalinvasive Instrumente, orthopädische Implantate, kardiovaskuläre Produkte, Lösungen für die Augenheilkunde sowie Geräte für die interventionelle Medizin an. Diese Produkte werden überwiegend über strukturierte Vertriebsnetze an Krankenhäuser, Kliniken, ambulante Zentren und spezialisierte Fachärzte geliefert. Ergänzend verfolgt der Konzern datenbasierte Serviceangebote, Schulungsprogramme für medizinisches Personal sowie digitale Gesundheitslösungen, etwa im Bereich Monitoring, OP-Workflow oder Therapiebegleitung. Der Fokus liegt auf integrierten Therapiekonzepten, in denen Wirkstoffe, Geräte und Services kombiniert werden, um Behandlungsergebnisse und Versorgungseffizienz zu verbessern.

Business Units und Segmentstruktur

Johnson & Johnson gliedert sich in große Geschäftsfelder, die eigenständig gemanagt und strategisch ausgerichtet werden. Historisch umfasste der Konzern die Segmente Pharmaceutical, Medical Devices und Consumer Health. Der Bereich Consumer Health wurde in das eigenständige Unternehmen Kenvue ausgegliedert, wodurch der Konzernschwerpunkt nun stärker auf forschungsintensiver Pharma und Medizintechnik liegt. Der Pharmabereich bündelt die forschungsorientierten Arzneimittel-Aktivitäten, von der frühen Wirkstoffforschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und Vermarktung. Hier liegt der Schwerpunkt auf spezialisierten Therapien mit patentgestützter Exklusivität. Der Medizintechnikbereich umfasst operative Geschäftsbereiche wie Orthopädie, Chirurgie, Kardiologie, Vision Care und weitere spezialisierte Geräte- und Implantat-Segmente. In diesen Einheiten fließen Produktentwicklung, regulatorische Zulassung, Produktion und globaler Vertrieb eng zusammen. Die Segmentstruktur erlaubt eine gezielte Kapitalallokation, unterschiedliche Innovationszyklen und abgestimmte Risiko- und Portfolio-Steuerung.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Johnson & Johnson verfügt über mehrere ausgeprägte Burggräben, die den Wettbewerbseintritt erschweren und die Ertragsbasis stabilisieren. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Umfangreiche Patentportfolios und exklusive Zulassungen in Schlüsselindikationen, die über Jahre Markteintrittsbarrieren für Generika und Biosimilars schaffen
  • Globale F&E-Infrastruktur mit Laboren, klinischen Studienzentren und Innovationspartnerschaften, die eine kontinuierliche Pipeline neuer Therapieoptionen ermöglicht
  • Langjährige Beziehungen zu Kliniken, Krankenhausketten, Ärzten und Gesundheitssystemen, die hohe Wechselkosten und tief verankerte Vertrauensstrukturen erzeugen können
  • Hohe regulatorische Kompetenz und Erfahrung im Umgang mit Gesundheitsbehörden in vielen Ländern, was die Komplexität für neue Marktteilnehmer deutlich erhöht
  • Starke Markenreputation im Gesundheitssektor, unterstützt durch ein historisch gewachsenes Vertrauensverhältnis bei Patienten, Fachpersonal und Institutionen
Diese Faktoren bilden einen strukturellen Wettbewerbsvorteil in einer Branche, in der klinische Evidenz, Sicherheit und regulatorische Zuverlässigkeit über den Marktzugang entscheiden.

Wettbewerbsumfeld

Im Pharmasegment konkurriert Johnson & Johnson mit großen multinationalen Pharmakonzernen wie Pfizer, Merck & Co., Roche, Novartis, Bristol Myers Squibb, AbbVie und weiteren Spezialanbietern. Der Wettbewerb ist geprägt von intensiven F&E-Aktivitäten, hohem Patentdruck und stark regulierten Preisstrukturen. In der Medizintechnik trifft der Konzern unter anderem auf Wettbewerber wie Medtronic, Abbott Laboratories, Stryker, Zimmer Biomet, Boston Scientific und andere spezialisierte Geräte- und Implantatehersteller. Zunehmend drängen auch kleinere, hochspezialisierte Medtech- und Biotech-Unternehmen mit Nischeninnovationen in Teilmärkte vor. Differenzierung erfolgt über klinische Studienergebnisse, Langzeitdaten, Kosten-Nutzen-Bewertungen, Integration in Krankenhausprozesse und Servicequalität. Gesundheitsbehörden, Krankenkassen und Einkaufsgemeinschaften verstärken den Preis- und Erstattungsdruck, wodurch Effizienz, Portfoliofokus und Evidenzbasiertheit zu zentralen Wettbewerbsfaktoren werden.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management von Johnson & Johnson wird von einem erfahrenen Vorstandsteam geführt, dessen Mitglieder über lange Laufbahnen im Gesundheitssektor, in Forschung, Regulierung und globalem Operations-Management verfügen. An der Spitze des Unternehmens steht derzeit Joaquin Duato als Chairman und Chief Executive Officer. Der Verwaltungsrat setzt sich aus internen und externen Mitgliedern zusammen und überwacht Strategie, Risiko-Management und Kapitalallokation. Governance-Strukturen folgen internationalen Best-Practice-Standards mit Ausschüssen für Prüfung, Vergütung, Compliance und Nachhaltigkeit. Strategisch fokussiert sich das Management auf mehrere Schwerpunkte:
  • Stärkung des Pharma-Portfolios durch Entwicklung von Therapien in klar definierten Indikationsgebieten und gezielte Expansion in hochspezialisierte Felder
  • Ausbau der Medizintechnik-Plattformen mit Fokus auf minimalinvasive Verfahren, digitale Integration und datengetriebene Lösungen
  • Portfolio-Optimierung durch Abspaltungen, Veräußerungen nicht-strategischer Aktivitäten und selektive Akquisitionen
  • Striktes Kosten- und Effizienzmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette
  • Verstärkung von ESG- und Nachhaltigkeitsinitiativen, insbesondere in den Bereichen Produktsicherheit, Lieferketten-Transparenz und Zugang zu Gesundheitsversorgung
Die langfristige Strategie zielt auf eine Balance zwischen Innovationsdynamik, Stabilität der Ertragsströme und Risikokontrolle ab.

Branchen- und Regionalanalyse

Johnson & Johnson operiert in der globalen Gesundheitsbranche, einem strukturell wachsenden Sektor, der von demografischem Wandel, steigender Lebenserwartung, Zunahme chronischer Erkrankungen und medizinischem Fortschritt getragen wird. In entwickelten Märkten wie den USA, Westeuropa und Japan ist der Gesundheitssektor stark reguliert, mit etablierten Erstattungssystemen und hohen Qualitätsstandards. Dies begünstigt etablierte Anbieter mit regulatorischer Erfahrung und breiter Evidenzbasis. In Schwellenländern wächst der Bedarf an moderner medizinischer Versorgung und Medizintechnik, allerdings mit teils volatilen Rahmenbedingungen, heterogenen Regulierungssystemen und begrenzter Kaufkraft. Insgesamt befindet sich die Branche in einem Spannungsfeld aus Innovationsdruck, Patentabläufen, Preiskontrolle durch Kostenträger, wachsender Bedeutung von Health Technology Assessments und Digitalisierung der Versorgung. Für Johnson & Johnson bedeutet dies Chancen durch neue Therapieansätze und datengetriebene Medizin, aber auch anhaltenden Margen- und Regulierungsdruck in Kernmärkten.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Johnson & Johnson wurde im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten gegründet und entwickelte sich aus einem Hersteller von chirurgischem Verbandsmaterial zu einem breit aufgestellten Gesundheitskonzern. Im Laufe der Jahrzehnte expandierte das Unternehmen durch organisches Wachstum, Innovationen wie sterile Verbände, medizinische Verbrauchsgüter und pharmazeutische Produkte sowie durch zahlreiche Akquisitionen und Kooperationen. Der Konzern etablierte sich früh in internationalen Märkten und baute ein globales Produktions- und Vertriebsnetz auf. Die Firmengeschichte ist geprägt von der konsequenten Ausrichtung auf Gesundheitslösungen, einer starken Fokussierung auf Qualität und Sicherheit sowie einer Kultur, die Verantwortung und Langfristigkeit betont. Gleichzeitig musste sich das Unternehmen wiederholt mit regulatorischen Verfahren, Produkthaftungsfragen und Reputationsrisiken auseinandersetzen, etwa im Zusammenhang mit Opioiden und Talkumprodukten. Dies führte zu Anpassungen in Governance, Compliance und Risikomanagement. Über Jahrzehnte hinweg entwickelte sich Johnson & Johnson zu einem Synonym für Stabilität im Gesundheitssektor und zu einem häufig genutzten Wertpapier für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont.

Besonderheiten, Regulierung und ESG-Aspekte

Als globaler Gesundheitskonzern unterliegt Johnson & Johnson strengen regulatorischen Rahmenbedingungen in nahezu allen Märkten. Zulassungsverfahren, Pharmakovigilanz, Qualitätsmanagement und klinische Studien werden von Behörden eng überwacht. Produkthaftung, Rückrufrisiken und Compliance-Anforderungen spielen eine zentrale Rolle im operativen Risikoprofil. Darüber hinaus steht das Unternehmen, wie die gesamte Branche, im Fokus der öffentlichen Debatte um Arzneimittelpreise, Zugang zu Gesundheitsversorgung und ethische Vermarktungspraktiken. ESG-Kriterien gewinnen an Bedeutung, insbesondere hinsichtlich Umweltstandards in der Produktion, Verantwortung in Lieferketten, klinischer Studienethik und Transparenz im Umgang mit Sicherheitsdaten. Johnson & Johnson positioniert sich als langfristig orientierter Akteur mit Initiativen zur Reduktion von Umweltbelastungen, zur Verbesserung des globalen Zugangs zu Gesundheitsversorgung sowie zur Förderung von Diversität und Inklusion im Unternehmen. Für institutionelle und private Anleger mit ESG-Fokus sind diese Initiativen ein relevanter Faktor bei der Einschätzung der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers verbindet Johnson & Johnson mehrere potenziell attraktive Merkmale mit relevanten, teils latenten Risiken. Zu den Chancen zählen:
  • Defensive Branchenzugehörigkeit mit relativ konjunkturresistenter Nachfrage im Gesundheitssektor
  • Breite Diversifikation über Pharma und Medizintechnik mit unterschiedlichen Innovationszyklen und Ertragsquellen
  • Ausgeprägte Burggräben durch Patente, Marke, regulatorische Expertise und langfristige Kundenbeziehungen
  • Langfristig angelegte Ertragsströme, die eine kontinuierliche Ausschüttungspolitik historisch ermöglicht haben
  • Potenzial aus demografischem Wandel, steigender Gesundheitsausgaben und medizinischem Fortschritt
Demgegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Patentabläufe und verstärkter Wettbewerbsdruck durch Generika und Biosimilars, die Margen und Preissetzungsmacht beeinträchtigen können
  • Regulierungs- und Haftungsrisiken inklusive möglicher Rechtsstreitigkeiten und Vergleichszahlungen, unter anderem im Zusammenhang mit Opioiden und Produkthaftung
  • Preisdruck durch Kostenträger, Regierungen und Einkaufsgemeinschaften, insbesondere in Kernmärkten wie den USA und Europa
  • F&E-Risiko, da hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung nicht zwangsläufig zu marktfähigen Produkten führen
  • Reputationsrisiken bei etwaigen Qualitätsmängeln, Rückrufaktionen oder kritischer Berichterstattung
Für einen konservativen Anleger kann Johnson & Johnson als Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios zur Stabilisierung des Gesundheitssektor-Exposures beitragen. Eine Anlageentscheidung sollte jedoch stets die regulatorischen, juristischen und innovationsbezogenen Risiken, die branchentypische Zyklik bei Patenten sowie individuelle Anlageziele und Risikotoleranz berücksichtigen und sich nicht ausschließlich auf die historische Stabilität und Marktstellung des Unternehmens stützen.

Kursdaten

Geld/Brief 265,94 $ / 265,89 $
Spread -0,02%
Schluss Vortag 265,95 $
Gehandelte Stücke 18.077.436
Tagesvolumen Vortag 2.872.975.410 $
Tagestief 265,95 $
Tageshoch 265,95 $
52W-Tief 164,24 $
52W-Hoch 269,42 $
Jahrestief 201,00 $
Jahreshoch 269,42 $

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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Johnson & Johnson Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Johnson & Johnson Aktie heute gestiegen?

  • Das Unternehmen hat kürzlich positive Ergebnisse aus seiner klinischen Studie zur Behandlung von Alzheimer veröffentlicht, was das Vertrauen in die künftigen Therapien stärkt.
  • Johnson & Johnson hat angekündigt, dass es seine Dividende weiter erhöhen wird, was das Vertrauen der Investoren in die finanzielle Stabilität des Unternehmens signalisiert.
  • Die neue Produktlinie im Bereich der Immuntherapie zeigt vielversprechende Ergebnisse und könnte bedeutende Einnahmequellen für das Unternehmen eröffnen.
Hinweis

Community: Diskussion zur Johnson & Johnson Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge thematisieren J&Js starke operative Entwicklung und Kursrallye: solide Quartalszahlen, Anhebung der Jahresprognose, erwarteter freier Cashflow um ~21 Mrd. USD, Dividendenerhöhungen sowie strategische Portfolio‑Bereinigungen (Kenvue vollzogen, geplante Abspaltung von DePuy Synthes), was viele Nutzer als Bestätigung für ein Qualitäts‑ und Wachstumsprofil werten.
  • Als Gegenpol werden umfassende Rechtsrisiken und Unsicherheiten betont, insbesondere das Talkum‑Thema mit einem angekündigten Vergleich über 5,5 Mrd. USD, daneben klassische Pharmarisiken (Patentabläufe, Zulassungs‑/klinische Risiken) und operative Belastungen wie MedTech‑Zölle.
  • Die Meinungen reichen von einer Einschätzung als fair bis leicht ambitioniert bewertetes, dividendenstarkes Langfrist‑Investment bis zu kurzfristen Trader‑Hinweisen (Gewinnmitnahme, Nachkäufe), wobei insgesamt J&J überwiegend als stabiler, aber kein hochspekulativer Qualitätswert dargestellt wird.
Hinweis
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Johnson & Johnson Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 94.193 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 25.596 $
Jahresüberschuss in Mio. 26.804 $
Umsatz je Aktie 38,77 $
Gewinn je Aktie 10,99 $
Gewinnrendite +28,46%
Umsatzrendite +28,46%
Return on Investment +13,46%
Marktkapitalisierung in Mio. 598.964 $
KGV (Kurs/Gewinn) 18,83
KBV (Kurs/Buchwert) 6,19
KUV (Kurs/Umsatz) 5,36
Eigenkapitalrendite +32,87%
Eigenkapitalquote +40,93%

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Typ Call
Hebel 5,42
Geld/Brief 4,33 / 4,34 €
Knock-Out 218,59 €
Laufzeitende open end
WKN UQ69DT

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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.
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Derivate

Anlageprodukte (257)
Discount-Zertifikate 211
Bonus-Zertifikate 41
Aktienanleihen 5
Hebelprodukte (2.685)
Optionsscheine 1.527
Knock-Outs 683
Faktor-Zertifikate 475
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 2,28%
Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 46 Jahren
Keine Senkung seit 55 Jahren
Jährlicher 5,25% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 5,71% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 45,29% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 0,76%

Dividenden Historie

Datum Dividende
26.05.2026 1,34 $
24.02.2026 1,30 $
25.11.2025 1,30 $
26.08.2025 1,30 $
27.05.2025 1,30 $
18.02.2025 1,24 $
26.11.2024 1,24 $
27.08.2024 1,24 $
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Johnson & Johnson Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
AMEX 266,25 $ +1,11%
263,33 $ 27.07.26
Düsseldorf 235,45 +2,13%
230,55 € 27.07.26
Frankfurt 236,00 +2,43%
230,40 € 27.07.26
Gettex 234,00 +1,15%
231,35 € 27.07.26
Hamburg 235,45 +2,04%
230,75 € 27.07.26
Hannover 235,55 +2,10%
230,70 € 27.07.26
L&S RT 234,325 +1,21%
231,525 € 27.07.26
München 236,20 +2,10%
231,35 € 27.07.26
Nasdaq 266,03 $ +0,99%
263,42 $ 27.07.26
NYSE 265,95 $ 0 %
265,95 $ 01:00
Quotrix 233,80 +1,08%
231,30 € 27.07.26
SIX Swiss Exchange 181,03 ¤ 0 %
181,03 ¤ 27.05.26
Stuttgart 233,80 +0,97%
231,55 € 27.07.26
Tradegate 234,40 +1,17%
231,70 € 27.07.26
Wien 235,25 +1,91%
230,85 € 27.07.26
Xetra 235,15 +1,93%
230,70 € 27.07.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
24.07.26 263,40 722 M
23.07.26 259,27 447 M
22.07.26 255,63 479 M
21.07.26 250,61 402 M
20.07.26 248,82 667 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 248,82 $ +5,86%
1 Monat 254,66 $ +3,43%
6 Monate 224,44 $ +17,36%
1 Jahr 168,30 $ +56,51%
5 Jahre 172,66 $ +52,55%

Unternehmensprofil Johnson & Johnson

Unternehmensprofil Johnson & Johnson
Johnson & Johnson ist ein weltweit agierender, stark diversifizierter Gesundheitskonzern mit Schwerpunkt auf forschungsintensiven Pharmazeutika und Medizintechnik. Nach der Abspaltung des bisherigen Consumer-Health-Geschäfts in das eigenständige Unternehmen Kenvue liegt der Fokus klar auf verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und medizinischen Geräten. Das Unternehmen zählt zu den etabliertesten Blue Chips im globalen Gesundheitssektor und ist in zahlreichen Leitindizes vertreten. Aufgrund der breiten Produktbasis, der stabilen Nachfrage im Gesundheitswesen und der ausgeprägten Marken- und Patentpositionierung wird der Konzern im Markt häufig als defensiver Wert mit vergleichsweise geringer Konjunktursensitivität wahrgenommen. Die geografische Präsenz umfasst Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik, Lateinamerika sowie ausgewählte Wachstumsmärkte im Mittleren Osten und Afrika, mit klarer Fokussierung auf regulierte, einkommensstarke Gesundheitssysteme.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Johnson & Johnson basiert auf der Entwicklung, Zulassung, Herstellung und Vermarktung von innovativen Gesundheitsprodukten entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Gesundheitswesen. Der Konzern kombiniert forschungsgetriebene Pharmaentwicklung, spezialisierte Medizintechniklösungen und ausgewählte Gesundheitsangebote, die auf Evidenzbasierung und regulatorische Compliance ausgerichtet sind. Die Wertschöpfung beginnt mit umfangreicher klinischer Forschung, geht über strenge Zulassungsverfahren bei Behörden wie der US-amerikanischen Food and Drug Administration und der Europäischen Arzneimittel-Agentur bis hin zu globalen Vertriebssystemen und langfristigen Partnerschaften mit Krankenhäusern, Ärzten, Apothekern und Kostenträgern. Durch vertiefte Expertise in Pharmakologie, Biotechnologie, Chirurgie, Orthopädie, Kardiologie und weiteren Therapiegebieten schafft Johnson & Johnson einen integrierten Gesundheitsverbund, der auf hohe Eintrittsbarrieren und regulatorische Schutzmechanismen setzt. Wiederkehrende Umsätze entstehen insbesondere durch patentgeschützte Medikamente, langfristige Verträge für Medizintechnik sowie durch kontinuierliche Nachfrage in chronischen Indikationsfeldern.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Johnson & Johnson ist historisch im sogenannten Credo verankert, einem Leitbild, das die Verantwortung gegenüber Patienten, medizinischem Fachpersonal, Mitarbeitern, Gemeinschaften und Anteilseignern definiert. Im Zentrum steht die Verbesserung der globalen Gesundheit durch wissenschaftlichen Fortschritt, qualitativ hochwertige Produkte und ethisch verantwortungsbewusstes Handeln. Strategisch fokussiert sich das Unternehmen auf folgende Kernprinzipien:
  • Priorisierung von Forschung und Entwicklung in hochspezialisierten, medizinisch relevanten Indikationsgebieten
  • Stärkung der Innovationspipeline durch eigene F&E-Kapazitäten sowie Kooperationen mit Biotech-Unternehmen, Universitäten und Start-ups
  • Konsequente Einhaltung strenger Qualitäts-, Sicherheits- und Compliance-Standards, insbesondere in regulierten Märkten
  • Kapitaldisziplin mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Wertschaffung, Portfoliooptimierung und langfristiger Stabilität der Kapitalbasis
  • Globaler Zugang zu Gesundheitslösungen unter Berücksichtigung regulatorischer und sozioökonomischer Rahmenbedingungen
Diese Leitlinien sollen die Rolle von Johnson & Johnson als langfristig orientierten, vertrauenswürdigen Anbieter im Gesundheitswesen absichern.

Produkte und Dienstleistungen

Johnson & Johnson deckt ein breites Spektrum an Gesundheitsprodukten und medizinischen Lösungen ab. Im Pharmabereich umfasst das Portfolio verschreibungspflichtige Arzneimittel in Kernsegmenten wie Onkologie, Immunologie, Neurowissenschaften, Infektionskrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und weiteren spezialisierten Therapiegebieten. Viele Produkte adressieren chronische oder schwere Krankheitsbilder mit hohem medizinischem Bedarf. Im Bereich Medizintechnik bietet das Unternehmen unter anderem chirurgische Systeme, minimalinvasive Instrumente, orthopädische Implantate, kardiovaskuläre Produkte, Lösungen für die Augenheilkunde sowie Geräte für die interventionelle Medizin an. Diese Produkte werden überwiegend über strukturierte Vertriebsnetze an Krankenhäuser, Kliniken, ambulante Zentren und spezialisierte Fachärzte geliefert. Ergänzend verfolgt der Konzern datenbasierte Serviceangebote, Schulungsprogramme für medizinisches Personal sowie digitale Gesundheitslösungen, etwa im Bereich Monitoring, OP-Workflow oder Therapiebegleitung. Der Fokus liegt auf integrierten Therapiekonzepten, in denen Wirkstoffe, Geräte und Services kombiniert werden, um Behandlungsergebnisse und Versorgungseffizienz zu verbessern.

Business Units und Segmentstruktur

Johnson & Johnson gliedert sich in große Geschäftsfelder, die eigenständig gemanagt und strategisch ausgerichtet werden. Historisch umfasste der Konzern die Segmente Pharmaceutical, Medical Devices und Consumer Health. Der Bereich Consumer Health wurde in das eigenständige Unternehmen Kenvue ausgegliedert, wodurch der Konzernschwerpunkt nun stärker auf forschungsintensiver Pharma und Medizintechnik liegt. Der Pharmabereich bündelt die forschungsorientierten Arzneimittel-Aktivitäten, von der frühen Wirkstoffforschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und Vermarktung. Hier liegt der Schwerpunkt auf spezialisierten Therapien mit patentgestützter Exklusivität. Der Medizintechnikbereich umfasst operative Geschäftsbereiche wie Orthopädie, Chirurgie, Kardiologie, Vision Care und weitere spezialisierte Geräte- und Implantat-Segmente. In diesen Einheiten fließen Produktentwicklung, regulatorische Zulassung, Produktion und globaler Vertrieb eng zusammen. Die Segmentstruktur erlaubt eine gezielte Kapitalallokation, unterschiedliche Innovationszyklen und abgestimmte Risiko- und Portfolio-Steuerung.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Johnson & Johnson verfügt über mehrere ausgeprägte Burggräben, die den Wettbewerbseintritt erschweren und die Ertragsbasis stabilisieren. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Umfangreiche Patentportfolios und exklusive Zulassungen in Schlüsselindikationen, die über Jahre Markteintrittsbarrieren für Generika und Biosimilars schaffen
  • Globale F&E-Infrastruktur mit Laboren, klinischen Studienzentren und Innovationspartnerschaften, die eine kontinuierliche Pipeline neuer Therapieoptionen ermöglicht
  • Langjährige Beziehungen zu Kliniken, Krankenhausketten, Ärzten und Gesundheitssystemen, die hohe Wechselkosten und tief verankerte Vertrauensstrukturen erzeugen können
  • Hohe regulatorische Kompetenz und Erfahrung im Umgang mit Gesundheitsbehörden in vielen Ländern, was die Komplexität für neue Marktteilnehmer deutlich erhöht
  • Starke Markenreputation im Gesundheitssektor, unterstützt durch ein historisch gewachsenes Vertrauensverhältnis bei Patienten, Fachpersonal und Institutionen
Diese Faktoren bilden einen strukturellen Wettbewerbsvorteil in einer Branche, in der klinische Evidenz, Sicherheit und regulatorische Zuverlässigkeit über den Marktzugang entscheiden.

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Im Pharmasegment konkurriert Johnson & Johnson mit großen multinationalen Pharmakonzernen wie Pfizer, Merck & Co., Roche, Novartis, Bristol Myers Squibb, AbbVie und weiteren Spezialanbietern. Der Wettbewerb ist geprägt von intensiven F&E-Aktivitäten, hohem Patentdruck und stark regulierten Preisstrukturen. In der Medizintechnik trifft der Konzern unter anderem auf Wettbewerber wie Medtronic, Abbott Laboratories, Stryker, Zimmer Biomet, Boston Scientific und andere spezialisierte Geräte- und Implantatehersteller. Zunehmend drängen auch kleinere, hochspezialisierte Medtech- und Biotech-Unternehmen mit Nischeninnovationen in Teilmärkte vor. Differenzierung erfolgt über klinische Studienergebnisse, Langzeitdaten, Kosten-Nutzen-Bewertungen, Integration in Krankenhausprozesse und Servicequalität. Gesundheitsbehörden, Krankenkassen und Einkaufsgemeinschaften verstärken den Preis- und Erstattungsdruck, wodurch Effizienz, Portfoliofokus und Evidenzbasiertheit zu zentralen Wettbewerbsfaktoren werden.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management von Johnson & Johnson wird von einem erfahrenen Vorstandsteam geführt, dessen Mitglieder über lange Laufbahnen im Gesundheitssektor, in Forschung, Regulierung und globalem Operations-Management verfügen. An der Spitze des Unternehmens steht derzeit Joaquin Duato als Chairman und Chief Executive Officer. Der Verwaltungsrat setzt sich aus internen und externen Mitgliedern zusammen und überwacht Strategie, Risiko-Management und Kapitalallokation. Governance-Strukturen folgen internationalen Best-Practice-Standards mit Ausschüssen für Prüfung, Vergütung, Compliance und Nachhaltigkeit. Strategisch fokussiert sich das Management auf mehrere Schwerpunkte:
  • Stärkung des Pharma-Portfolios durch Entwicklung von Therapien in klar definierten Indikationsgebieten und gezielte Expansion in hochspezialisierte Felder
  • Ausbau der Medizintechnik-Plattformen mit Fokus auf minimalinvasive Verfahren, digitale Integration und datengetriebene Lösungen
  • Portfolio-Optimierung durch Abspaltungen, Veräußerungen nicht-strategischer Aktivitäten und selektive Akquisitionen
  • Striktes Kosten- und Effizienzmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette
  • Verstärkung von ESG- und Nachhaltigkeitsinitiativen, insbesondere in den Bereichen Produktsicherheit, Lieferketten-Transparenz und Zugang zu Gesundheitsversorgung
Die langfristige Strategie zielt auf eine Balance zwischen Innovationsdynamik, Stabilität der Ertragsströme und Risikokontrolle ab.

Branchen- und Regionalanalyse

Johnson & Johnson operiert in der globalen Gesundheitsbranche, einem strukturell wachsenden Sektor, der von demografischem Wandel, steigender Lebenserwartung, Zunahme chronischer Erkrankungen und medizinischem Fortschritt getragen wird. In entwickelten Märkten wie den USA, Westeuropa und Japan ist der Gesundheitssektor stark reguliert, mit etablierten Erstattungssystemen und hohen Qualitätsstandards. Dies begünstigt etablierte Anbieter mit regulatorischer Erfahrung und breiter Evidenzbasis. In Schwellenländern wächst der Bedarf an moderner medizinischer Versorgung und Medizintechnik, allerdings mit teils volatilen Rahmenbedingungen, heterogenen Regulierungssystemen und begrenzter Kaufkraft. Insgesamt befindet sich die Branche in einem Spannungsfeld aus Innovationsdruck, Patentabläufen, Preiskontrolle durch Kostenträger, wachsender Bedeutung von Health Technology Assessments und Digitalisierung der Versorgung. Für Johnson & Johnson bedeutet dies Chancen durch neue Therapieansätze und datengetriebene Medizin, aber auch anhaltenden Margen- und Regulierungsdruck in Kernmärkten.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Johnson & Johnson wurde im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten gegründet und entwickelte sich aus einem Hersteller von chirurgischem Verbandsmaterial zu einem breit aufgestellten Gesundheitskonzern. Im Laufe der Jahrzehnte expandierte das Unternehmen durch organisches Wachstum, Innovationen wie sterile Verbände, medizinische Verbrauchsgüter und pharmazeutische Produkte sowie durch zahlreiche Akquisitionen und Kooperationen. Der Konzern etablierte sich früh in internationalen Märkten und baute ein globales Produktions- und Vertriebsnetz auf. Die Firmengeschichte ist geprägt von der konsequenten Ausrichtung auf Gesundheitslösungen, einer starken Fokussierung auf Qualität und Sicherheit sowie einer Kultur, die Verantwortung und Langfristigkeit betont. Gleichzeitig musste sich das Unternehmen wiederholt mit regulatorischen Verfahren, Produkthaftungsfragen und Reputationsrisiken auseinandersetzen, etwa im Zusammenhang mit Opioiden und Talkumprodukten. Dies führte zu Anpassungen in Governance, Compliance und Risikomanagement. Über Jahrzehnte hinweg entwickelte sich Johnson & Johnson zu einem Synonym für Stabilität im Gesundheitssektor und zu einem häufig genutzten Wertpapier für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont.

Besonderheiten, Regulierung und ESG-Aspekte

Als globaler Gesundheitskonzern unterliegt Johnson & Johnson strengen regulatorischen Rahmenbedingungen in nahezu allen Märkten. Zulassungsverfahren, Pharmakovigilanz, Qualitätsmanagement und klinische Studien werden von Behörden eng überwacht. Produkthaftung, Rückrufrisiken und Compliance-Anforderungen spielen eine zentrale Rolle im operativen Risikoprofil. Darüber hinaus steht das Unternehmen, wie die gesamte Branche, im Fokus der öffentlichen Debatte um Arzneimittelpreise, Zugang zu Gesundheitsversorgung und ethische Vermarktungspraktiken. ESG-Kriterien gewinnen an Bedeutung, insbesondere hinsichtlich Umweltstandards in der Produktion, Verantwortung in Lieferketten, klinischer Studienethik und Transparenz im Umgang mit Sicherheitsdaten. Johnson & Johnson positioniert sich als langfristig orientierter Akteur mit Initiativen zur Reduktion von Umweltbelastungen, zur Verbesserung des globalen Zugangs zu Gesundheitsversorgung sowie zur Förderung von Diversität und Inklusion im Unternehmen. Für institutionelle und private Anleger mit ESG-Fokus sind diese Initiativen ein relevanter Faktor bei der Einschätzung der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers verbindet Johnson & Johnson mehrere potenziell attraktive Merkmale mit relevanten, teils latenten Risiken. Zu den Chancen zählen:
  • Defensive Branchenzugehörigkeit mit relativ konjunkturresistenter Nachfrage im Gesundheitssektor
  • Breite Diversifikation über Pharma und Medizintechnik mit unterschiedlichen Innovationszyklen und Ertragsquellen
  • Ausgeprägte Burggräben durch Patente, Marke, regulatorische Expertise und langfristige Kundenbeziehungen
  • Langfristig angelegte Ertragsströme, die eine kontinuierliche Ausschüttungspolitik historisch ermöglicht haben
  • Potenzial aus demografischem Wandel, steigender Gesundheitsausgaben und medizinischem Fortschritt
Demgegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Patentabläufe und verstärkter Wettbewerbsdruck durch Generika und Biosimilars, die Margen und Preissetzungsmacht beeinträchtigen können
  • Regulierungs- und Haftungsrisiken inklusive möglicher Rechtsstreitigkeiten und Vergleichszahlungen, unter anderem im Zusammenhang mit Opioiden und Produkthaftung
  • Preisdruck durch Kostenträger, Regierungen und Einkaufsgemeinschaften, insbesondere in Kernmärkten wie den USA und Europa
  • F&E-Risiko, da hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung nicht zwangsläufig zu marktfähigen Produkten führen
  • Reputationsrisiken bei etwaigen Qualitätsmängeln, Rückrufaktionen oder kritischer Berichterstattung
Für einen konservativen Anleger kann Johnson & Johnson als Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios zur Stabilisierung des Gesundheitssektor-Exposures beitragen. Eine Anlageentscheidung sollte jedoch stets die regulatorischen, juristischen und innovationsbezogenen Risiken, die branchentypische Zyklik bei Patenten sowie individuelle Anlageziele und Risikotoleranz berücksichtigen und sich nicht ausschließlich auf die historische Stabilität und Marktstellung des Unternehmens stützen.
Stand: Juli 2026
Hinweis

Johnson & Johnson Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Johnson & Johnson Kursziel 2026

  • Die Johnson & Johnson Kurs Performance für 2026 liegt bei +27,28%. Die Performance der Benchmark Indikation auf US 500 liegt bei +8,50%. Outperformance: Die Johnson & Johnson Kurs Performance ist um 18,78 Prozentpunkte höher als die Performance des Indikation auf US 500.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 598,96 Mrd. $
Streubesitz 99,83%
Währung USD
Land USA
Sektor Gesundheit
Branche Medikamente
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+9,84% Vanguard Group Inc
+8,46% BlackRock Inc
+6,51% Vanguard Capital Management, LLC
+5,51% State Street Corp
+3,14% Vanguard Total Stock Mkt Idx Inv
+2,64% Vanguard Portfolio Management, LLC
+2,52% Geode Capital Management, LLC
+2,47% Vanguard 500 Index Investor
+2,33% JPMorgan Chase & Co
+1,95% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,33% NORGES BANK
+1,32% State Farm Mutual Automobile Ins Co
+1,27% Fidelity 500 Index
+1,26% Northern Trust Corp
+1,21% SPDR® S&P 500® ETF
+1,20% iShares Core S&P 500 ETF
+1,18% State Street® SPDR® S&P 500® ETF
+1,14% Bank of America Corp
+1,03% Wellington Management Company LLP
+0,99% Bank of New York Mellon Corp
+0,89% Vanguard Value Index Inv
+0,82% UBS Asset Mgmt Americas Inc
+0,79% Legal & General Group PLC
+0,79% Charles Schwab Investment Management Inc
+0,78% FMR Inc
+0,77% HSBC Holdings PLC
+0,77% Dimensional Fund Advisors, Inc.
+0,75% Massachusetts Financial Services Company
+0,74% State Street®HlthCrSelSectSPDR®ETF
+0,74% Wells Fargo & Co
+0,73% Franklin Resources Inc
+0,69% T. Rowe Price Associates, Inc.
+0,68% The Goldman Sachs Group Inc
+0,68% The Health Care Select Sector SPDR® ETF
+0,66% Deutsche Bank AG
+0,63% Amvescap Plc.
+0,60% Vanguard Institutional Index I
+0,54% State St S&P 500® Indx SL Cl I
+0,54% State St S&P 500® Idx SL Cl I
+0,54% Vanguard Dividend Appreciation ETF
+0,53% State St S&P 500® Indx SL Cl III
+0,42% Vanguard Equity-Income Inv
+0,40% Equity Index Fund A
+0,40% Equity Index Fund E
+0,40% Equity Index Non-Lendable Fund B
+0,39% JPMorgan Large Cap Growth I
+0,38% Vanguard Institutional 500 Index Trust
+0,38% Vanguard High Dividend Yield ETF
+0,38% Blackrock Eq Idx Fund CF
+0,33% Franklin Income A1
+0,32% Columbia Dividend Income Inst
+0,31% Russell 1000 Index Non-Lendable Fund B
+0,31% Russell 1000 Index Non-Lendable Fund
+0,31% Russell 1000 Index Fund
+0,31% MFS Value A
+0,31% Columbia Dividend Value
+0,31% Blackrock Russ 1000 Eq Idx Composite
+0,31% MFS Large Cap Value Equity
+0,30% Vanguard Health Care ETF
+75,49% Institutionelle Aktionäre
+99,83% Streubesitz
+24,35% Individuelle Aktionäre

Community-Beiträge zu Johnson & Johnson

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Tamakoschy
Vergleich
https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/johnson-johnson-kuendigt-vergleich-ueber-5-5-mrd-usd-zu-talkum-klagen-an-ce7f51ddd98af122 Johnson & Johnson kündigt Vergleich über 5,5 Mrd. USD in Talkum-Klagen an Johnson & Johnson teilte am Montag mit, dass das Unternehmen einen Vergleich über 5,5 Mrd. USD erzielt hat, der Zehntausende Klagen beilegen soll, in denen behauptet wird, das Baby-Puder und andere Talkum-Produkte des Konzerns verursachten Eierstockkrebs. J&J zufolge werden durch den Vergleich rund 69.000 in einem Bundesgericht gebündelte Verfahren sowie damit zusammenhängende Klagen vor einzelstaatlichen Gerichten beigelegt - insgesamt 99,75% der verbleibenden Talkum-Ansprüche. Kanzleien der Klägerseite bestätigten die Einigung am Montag und erklärten, sie sei nach einem über zehn Jahre andauernden Rechtsstreit eine gute Lösung. J&J hatte in dem langwierigen Rechtsstreit in der vergangenen Woche einen wichtigen Erfolg erzielt, als ein Bundesrichter Zweifel daran äußerte, dass einzelne Kläger nachweisen können, dass Talkum speziell ihren Eierstockkrebs verursacht hat. J&J weist zurück, dass seine Talkum-Produkte Krebs verursacht haben, und betont, Talkum sei sicher und habe kein Asbest enthalten. Das Unternehmen stellte den Verkauf von talkumbasiertem Baby-Puder in den USA im Jahr 2020 ein und wechselte zu einem Produkt auf Basis von Maisstärke. Die Verfahren wurden im März 2025 wieder aufgenommen, nachdem sie mehr als drei Jahre lang ausgesetzt gewesen waren, während J&J wiederholt erfolglos versucht hatte, die Klagen über die Insolvenz einer Zweckgesellschaft beizulegen. Reuters logo © Reuters - 2026
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MrTrillion3
US4781601046 - Johnson & Johnson
Konsolidierung nach starkem Lauf - wie geht es weiter? - Divantis
Johnson & Johnson überrascht nach Jahren der Unsicherheit mit +60 % Kursplus und neuem Fokus auf Pharma & MedTech. Wie nachhaltig ist das Wachstum, was bedeutet die jüngste Dividendenerhöhung und bietet die aktuelle Konsolidierung eine Chance für langfristige Anleger? Eine fundierte Analyse z ...
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Tamakoschy
Q1 - und Erhöhung Jahresprognose
https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/johnson-johnson-hebt-prognose-fuer-2026-nach-uebertroffenen-erstquartalszahlen-an-ce7e50dfda80f227 Johnson & Johnson hebt Prognose für 2026 nach übertroffenen Erstquartalszahlen an (MT Newswires) -- Johnson & Johnson (JNJ) hat am Dienstag seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben, nachdem die Ergebnisse des Gesundheitskonzerns im ersten Quartal die Erwartungen der Wall Street übertroffen haben. Das Unternehmen rechnet nun für 2026 mit einem bereinigten Gewinn pro Aktie zwischen 11.45 und 11.65 Dollar, gegenüber der vorherigen Prognose von 11.43 bis 11.63 Dollar. Der Umsatz soll sich auf 100.3 bis 101.3 Milliarden Dollar belaufen, verglichen mit der bisherigen Spanne von 100 bis 101 Milliarden Dollar. Der FactSet-Konsens liegt für das laufende Jahr bei einem Non-GAAP-Gewinn je Aktie von 11.56 Dollar und einem Umsatz von 100.63 Milliarden Dollar. "Johnson & Johnson ist stark in das Jahr 2026 gestartet und löst sein Versprechen eines Jahres mit beschleunigtem Wachstum und hoher Schlagkraft ein", erklörte CEO Joaquin Duato in einer Mitteilung. Die Aktien des Unternehmens legten im Dienstagshandel um 0.5% zu, womit sich das Plus seit Jahresbeginn auf 15.5% beläuft. Im ersten Quartal sank der bereinigte Gewinn pro Aktie von Johnson & Johnson zwar von 2.77 Dollar im Vorjahr auf 2.70 Dollar, lag jedoch über der Markterwartung von 2.68 Dollar. Der Umsatz verbesserte sich um 9.9% auf 24.06 Milliarden Dollar und übertraf damit die durchschnittliche Analystenschätzung von 23.61 Milliarden Dollar. Der Umsatz im Bereich Innovative Medicine kletterte um 11% auf 15.43 Milliarden Dollar. Der operative Umsatz stieg um 7.4%, was unter anderem auf die Onkologie-Produkte der Gruppe, einschließlich der Blutkrebstherapie Darzalex, sowie das Immunologie-Präparat Tremfya zurückzuführen war. Die Erlöse im Bereich Medtech rückten um 7.7% auf 8.64 Milliarden Dollar vor. Getragen wurde diese Entwicklung laut Unternehmen durch Elektrophysiologie-Produkte, Abiomed, Shockwave im Herz-Kreislauf-Portfolio sowie den Bereich Trauma in der Orthopädie. Der Umsatz in den USA erhöhte sich von 12.31 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal auf 13.33 Milliarden Dollar, während die internationalen Erlöse um 12% auf 10.73 Milliarden Dollar zulegten.
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ARIVA.DE
Earnings-Woche der Wahrheit: Banken, Netflix, ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Johnson & Johnson Corp" aus der ARIVA.DE Redaktion.

27 Schwergewichte legen Zahlen vor. Banken, Johnson & Johnson und Netflix müssen jetzt zeigen, wie sie mit Unsicherheit, Energiepreisen und nervösen Märkten umgehen. Darauf schaut die Wall Street ganz genau.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Earnings-Woche der Wahrheit: Banken, Netflix, J&J – diese Zahlen könnten alles drehen
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Highländer49
Johnson & Johnson
Die Aktie des Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson steht nach mehreren neuen Unternehmensmeldungen erneut im Blickfeld. Eine weiter steigende Dividende und Fortschritte in der Medikamentenentwicklung könnten die Perspektiven für Anleger neu definieren. https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2026-03/68085524-johnson-johnson-aktie-neue-milliarden-phantasie-486.htm
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Tamakoschy
Q4
https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/j-j-erwartet-steigerung-des-freien-cashflows-auf-rund-21-milliarden-us-dollar-im-jahr-2026-a-telef-ce7e58d2d88af722 Johnson & Johnson: J&J-Manager erklärt, dass eine Steigerung des freien Cashflows auf etwa 21 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 erwartet wird – Telefonkonferenz J&J-Manager erklärt, dass die Auswirkungen der MedTech-Zölle für das Gesamtjahr voraussichtlich rund 500 Millionen US-Dollar betragen werden, was deutlich über dem Wert für 2025 liegt J&J-Manager erklärt, dass weder der Wegfall der ACA-Subventionen noch mögliche politische Änderungen im Rahmen des One Big Beautiful Bill voraussichtlich wesentliche Auswirkungen auf die MedTech-Performance haben werden https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/johnson-johnson-gibt-optimistische-umsatzprognose-fuer-2026-ab-ergebnis-des-vierten-quartals-entsp-ce7e58d2d98bf522 (MT Newswires) -- Johnson & Johnson (JNJ) hat am Mittwoch einen Jahresumsatzausblick veröffentlicht, der über den Markterwartungen liegt, während der Gesundheitskonzern für das vierte Quartal Gewinne meldete, die den Prognosen entsprechen. Der Umsatz wird für 2026 zwischen 100 Milliarden US-Dollar und 101 Milliarden US-Dollar erwartet, verglichen mit dem aktuellen Konsens von FactSet in Höhe von 98,94 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahr stieg der Umsatz um 6 % auf 94,19 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie wird für das laufende Jahr auf 11,43 bis 11,63 US-Dollar geschätzt. Der Mittelwert der Prognose von 11,53 US-Dollar liegt über der aktuellen Markterwartung für den Non-GAAP-Gewinn je Aktie von 11,48 US-Dollar. Im Gesamtjahr 2025 stieg der bereinigte Gewinn je Aktie um 8,1 % auf 10,79 US-Dollar. "2025 war ein Sprungbrettjahr für Johnson & Johnson, angetrieben vom stärksten Portfolio und der besten Pipeline unserer Geschichte", sagte CEO Joaquin Duato in einer Stellungnahme. Im Dreimonatszeitraum bis zum 28. Dezember stieg der Umsatz des Unternehmens auf 24,56 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 22,52 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal, und übertraf damit die durchschnittliche Analystenschätzung von 24,15 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie sprang auf 2,46 US-Dollar von 2,04 US-Dollar im Vorjahr und entsprach damit den Markterwartungen. Die Aktien von Johnson & Johnson gaben im jüngsten vorbörslichen Handel um 3,7 % nach. Der Umsatz im Medtech-Bereich stieg um 7,5 % auf 8,8 Milliarden US-Dollar, gestützt durch Wachstum in den Bereichen Herz-Kreislauf, Orthopädie, Chirurgie und Augenheilkunde. Die operativen Umsätze des Segments stiegen laut Unternehmen um 5,8 %. Der Umsatz mit innovativen Medikamenten kletterte um 10 % auf 15,76 Milliarden US-Dollar. Der operative Umsatz wuchs um 7,9 %, getrieben vor allem durch die Onkologie- und Neurowissenschaftsprodukte des Konzerns, wie aus einer Ergebnispräsentation hervorgeht. Der Umsatz in den USA stieg auf 14,2 Milliarden US-Dollar von 13,2 Milliarden US-Dollar im Quartal 2024, während die internationalen Umsätze um 11 % auf 10,37 Milliarden US-Dollar zulegten. Die Vertriebs-, Marketing- und Verwaltungskosten stiegen auf 6,75 Milliarden US-Dollar von 6,45 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. https://www.ariva.de/aktien/johnson-johnson-corp-aktie/news/die-rekordjagd-dieses-dividendenkoenigs-duerfte-erst-einmal-rsf-11880384
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Highländer49
Johnson & Johnson
An der Wall Street sorgt ein neues Übernahmegerücht für Bewegung im Pharmasektor. Der Gesundheitsriese Johnson & Johnson soll dem Vernehmen nach in Gesprächen stehen, um den kalifornischen Biotechkonzern Protagonist Therapeutics zu übernehmen. Während die J&J-Aktie am Freitag kaum reagierte und mit einem leichten Minus von 0,2 Prozent bei 190,70 US-Dollar schloss, schoss der Kurs von Protagonist um 30 Prozent auf 87 US-Dollar nach oben. Damit wird das Unternehmen aktuell mit rund 5,4 Milliarden US-Dollar bewertet, J&J bringt es auf eine Marktkapitalisierung von rund 459 Milliarden Dollar. https://www.sharedeals.de/johnson-johnson-milliarden-uebernahme-von-protagonist-therapeutics/
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Häufig gestellte Fragen zur Johnson & Johnson Aktie und zum Johnson & Johnson Kurs

Der aktuelle Kurs der Johnson & Johnson Aktie liegt bei 233,9050 €.

Für 1.000€ kann man sich 4,28 Johnson & Johnson Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Johnson & Johnson Aktie lautet JNJ.

Die 1 Monats-Performance der Johnson & Johnson Aktie beträgt aktuell 3,43%.

Die 1 Jahres-Performance der Johnson & Johnson Aktie beträgt aktuell 56,51%.

Der Aktienkurs der Johnson & Johnson Aktie liegt aktuell bei 233,9050 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 3,43% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Johnson & Johnson eine Wertentwicklung von 16,89% aus und über 6 Monate sind es 17,36%.

Das 52-Wochen-Hoch der Johnson & Johnson Aktie liegt bei 269,42 $.

Das 52-Wochen-Tief der Johnson & Johnson Aktie liegt bei 164,24 $.

Das Allzeithoch von Johnson & Johnson liegt bei 269,42 $.

Das Allzeittief von Johnson & Johnson liegt bei 1,56 $.

Die Volatilität der Johnson & Johnson Aktie liegt derzeit bei 67,78%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Johnson & Johnson in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 598,96 Mrd. $

Insgesamt sind 2.429,4 Mio Johnson & Johnson Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +9,84% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 13.06.2001 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 13.06.2001 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Johnson & Johnson bei 64%. Erfahre hier mehr

Johnson & Johnson hat seinen Hauptsitz in USA.

Johnson & Johnson gehört zum Sektor Medikamente.

Das KGV der Johnson & Johnson Aktie beträgt 21,49.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Johnson & Johnson betrug 94,19 Mrd $.

Ja, Johnson & Johnson zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 26.05.2026 eine Dividende in Höhe von 1,34 $ (1,15 €) gezahlt.

Zuletzt hat Johnson & Johnson am 26.05.2026 eine Dividende in Höhe von 1,34 $ (1,15 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,51%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Johnson & Johnson wurde am 26.05.2026 in Höhe von 1,34 $ (1,15 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,51%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 26.05.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,34 $ (1,15 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.