68 Monatsgehälter Bonus: Dieser Chip-Gigant greift für seine Mitarbeiter tief in die Tasche

Nicolas Ebert Nicolas Ebert
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Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.

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Die Nachfrage nach Speicherchips für künstliche Intelligenz treibt Micron zu Rekordboni. Mitarbeiter in Taiwan erhalten bis zu 68 Monatsgehälter. Dahinter steckt auch ein harter Kampf um Talente.
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Micron Technology belohnt seine Mitarbeiter in Taiwan mit außergewöhnlich hohen Bonuszahlungen. Nach einem laut Unternehmen starken Geschäftsjahr 2026 erhalten Beschäftigte zwischen 35 und 68 Monatsgehältern.

Die Mindestzahlung liegt bei 1,7 Millionen Taiwan-Dollar, umgerechnet rund 46.300 Euro. Weltweit sollen mehr als 60.000 Mitarbeiter Prämien erhalten.

Streit mit Gewerkschaften

Die Bonuszahlungen erfolgen vor dem Hintergrund eines Konflikts mit den Gewerkschaften in Taiwan. Diese vertreten rund zwei Drittel der Belegschaft und hatten zuletzt mit einem Streik gedroht.

Werte aus dem Artikel:
Micron Technology Aktie 1.074,49 $ -2,09%
Samsung (ADR) Aktie 3.325 € +4,23%
SK Hynix Aktie 1.210 € +0,41%

Taiwanesische Gewerkschaften hatten zuvor kritisiert, dass Mitarbeiter von Micron bei der Gewinnbeteiligung hinter Kollegen von Samsung und SK Hynix zurückfallen.

Micron beschäftigt in Taiwan rund 15.000 Mitarbeiter und hat nach eigenen Angaben mehr als 1,6 Billionen Taiwan-Dollar investiert. Eine Einigung mit der Gewerkschaft wurde bislang nicht erzielt.

Kampf um Chip-Talente

Micron will offenbar einen Konflikt wie beim Konkurrenten Samsung Electronics vermeiden. Dort wurde ein geplanter Streik durch zusätzliche Bonuszahlungen abgewendet.

Die hohen Prämien zeigen den zunehmenden Wettbewerb um Fachkräfte in der Halbleiterbranche. Angesichts der steigenden Nachfrage nach Speicherchips für künstliche Intelligenz versuchen die großen Chipkonzerne, ihre wichtigsten Mitarbeiter zu halten.


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