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Bayer AG


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Mesias:

11 Cent

 
19.02.24 18:35
Was ein Abstieg.
Der Laden hat so viele Probleme das diese kürzung das wahre Ausmaß nur vermuten lässt.
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Steinwollsocke:

Cashflow

 
19.02.24 18:41
Der CF bei Bayer ist derzeit nicht wirklich überzeugend. Die eingesparte Dividende geht letztendlich für die Umstrukturierung (Stellenabbau=Abfindungen) und die Auszahlungen für bisher geschlossene Vergleiche u. Rechtskosten drauf.

Das drängendste Problem derzeit bei Bayer ist die Klagewelle um Glyphosat. Wie diese Thematik gelöst werden soll, dazu schweigt Anderson seit er im Amt ist. Wir haben jetzt einen geplanten Personalabbau mit voraussichtlich ordentlichen Kosten dafür, die Streichung der Dividende, als nächstes Voraussichtlich weitere Abschreibungen auf den Goodwill und voraussichtlich die Erhöhung der Rückstellungen.

Aber wie lösen wir Glyphosat ?

Ich hätte mir hier eine wesentlich smartere Lösung gewünscht. Letztendlich scheint Anderson der Blender zu sein, für den ihn manche halten.

Die Strategie scheint zu sein: Kosten mittelfristig runter (der Plan dafür klingt durchaus smart), Liquidität sichern, die Pipeline füllen und Glyphosat nach und nach abarbeiten.

Es scheint nun strategisch so, dass er erst mal die Zahlen und die Rentabilität der einzelnen Sparten auf Vordermann bringen möchte. Evtl. hören wir ja noch in der Zukunft etwas zur Aufspaltung.

Ich denke, der Wert von Pharma und Consumer Health für sich, zur Not auch unter Totalverlust weiter Teile von Crop Science wäre wesentlich höher als das, was wir aktuell an der Börse sehen.

Andersons Strategie scheint zum bisherigen Stand darauf abzuzielen, den Gesamtkonzern auf Sicht von 3 Jahren profitabler zu machen und erstmal zu erhalten.

Ich hätte anders entschieden, aber gut, so ist es nunmal.

Hinsichtlich des Aktienkurses wird es wohl noch dicker kommen. Die nächsten Tage werden Shortseller (heute war noch keine Gelegenheit sich ausreichend Aktien zu borgen) vermutlich ordentlich shorten. Ich halte Kurse um 25 oder 20 Euro nun für durchaus realistisch, so weh es mir tut dies zu sagen.
Antworten
cvr info:

Man spart sich 2,25 Mrd. Dividende pro Jahr

 
19.02.24 18:41
im Vergleich zu 2022. An sich keine schlechte Idee bei 38,7 Mrd. Schulden.

Aus der Dividendenbekanntmachung 2022:
"Die Dividende entspricht 30 % unseres bereinigten Ergebnisses je Aktie (Core EPS) 2022 (Vorjahr: 31 %)"
www.bayer.com/de/investoren/dividenden

Tja, und seit 30.9.23 ist das stark ins Minus gefallen. Die Dividendenkürzung ist also folgerichtig. Ob es die beste aller Ideen ist, sei dahingestellt ...
Antworten
Mesias:

Ich schau mal wieder rein

2
19.02.24 18:41
Wenn die Aktie bei 20€ steht,vielleicht dann ein Blick wert.
Antworten
Interceptor:

Der Vorstand wird sich was dabei gedacht haben

 
19.02.24 18:46
das Ganze außerbörslich und bei geschlossener USA-Börse zu verkünden.
Sonst wäre das Gemetzel noch viel größer,
So hat der Kleinanleger noch die Möglichkeit, über Tradegade zu werfen.
Ganz traurig ist das mal wieder.
Antworten
Steinwollsocke:

Was genau hat sich der Vorstand wohl gedacht ?

 
19.02.24 18:55
Was ich nicht verstehe ist, weshalb man bereits jetzt verkündet die Dividende für 3 Jahre auszusetzen ? Ich meine gut, es wird vermutlich Erwägungen geben weshalb man dies für 3 Jahre tun möchte. Aber psychologisch wäre es sehr viel schonender gewesen dies erst mal für das letzte Geschäftsjahr so zu handhaben und dann auf Sicht zu fahren.

Warum also bereits jetzt diese psychologisch niederschmetternde Nachricht des Aussetzens der Dividende für die nächsten 3 Jahre ?

Kann mir irgendwer erklären, wo der Vorteil dieser Handlung sein könnte? Jetzt hätte nur noch die Veröffentlich Andersons Meinung gefehlt, dass anschließend nach diesen 3 Jahren die Dividende seiner Meinung nach auch nur bei 30 Cent herumdümpeln wird. Ein Bärendienst. Wirklich ein ganz mieser Vorgang.
Antworten
Interceptor:

Ich denke, der Vorstand will jetzt alles

 
19.02.24 19:04
alles schlechte einspeisen, um in den Folgejahren dann wieder gut dazustehen, sollte doch mehr ausgeschüttet werden.
Gute Strategie meiner Meinung nach, jetzt ist sowieso erstmal eine Richtung im Kurs angesagt.
Antworten
Josep100:

Es gibt keine Folgejahre

2
19.02.24 19:07
Mehr für Bayer....die Firma hat fertig.....
Antworten
Naggamol:

Dieser Vorstand gehört

3
19.02.24 19:08
komplett abgesetzt.Ich bin für keine Entlastung bei der HV. Ich habe selten so ein Pack gesehen wie in dieser Gifftmischerbude. Einfach nur ein Pack  
Antworten
Steinwollsocke:

@Interceptor

 
19.02.24 19:15
So ganz lässt sich das vermutlich nicht von der Hand weisen.

Es ist die Regel, dass ein neuer Vorstand erstmal alles Negative ins erste Jahr packt. Das kann dann noch als Altlast dem Vorgänger angekreidet werden (hier wohl wahrer als selten zuvor).

Die Psychologie und die Erwartungen sind im Keller. Die nächsten Tage und Wochen werden voraussichtlich mehr als frustrierend. Nicht, dass wir die letzten 12 Monate auf einer Welle des Glücks geschwommen wären.

Jedenfalls kommt nun Resignation auf.

Und meistens zieht dann irgendwann auch mal wieder Tauwetter auf.
Antworten
drax:

Typisch

 
19.02.24 19:20
60 Milliarden für Monsanto ausgeben,  den kleinen Aktionär, lässt man aber verhungern. war von diesen Pfeifen nicht anders zu erwarten. die schaffen es den aktienkurs unter 20 € zu prügeln.
Antworten
Laterne:

Bayer

 
19.02.24 19:34
Warum drei Jahre ????      Ganz einfach, - Vater - Sohn - heiliger Geist (Trinität)

Also, wenn ich Aktionär wär, würde ich diese Firma verklagen. Genügend Punkte gibts
hier ausreichend. Mißwirtschaft Monsanto, Verlust der Altersvorsorge/Dividende, Kursverfall, Inkompetente Führungselite usw. Und die Reduktion der Dividende würde ich als Aktionär auch nicht absegnen. Wann/Wie  ist denn überhaupt eine gesetzl.Mind.Dividende unter diesen Umständen statthaft und rechtens.
Alles sehr misteriös. Fürchte alles unternehmerisch und politisch  vor Jahren geplant.

Beste Grüsse
Laterne
Antworten
sharpals:

das betrifft ja alle aktionöre

 
19.02.24 19:35
und da dürften etliche summen beteiligt sein.
Deshalb war ich ja begeistert, als ein aktivistischer aktionär eingestiegen ist. Nur um den ist es sehr still geworden.

Antworten
hagihag:

...

 
19.02.24 19:37
Also doch Taurus an die Ukraine...  
Antworten
marathonläuf.:

@Laterne

3
19.02.24 19:47
"Nur noch 0,11 EUR MindestDividende soll über die nächsten
3 Jahre gezahlt werden. Aber denke, dass muß erstmal von den Aktinären abgesegnet
werden bei der Hauptversammlung. Aber in der Tat, ein harter Schlag für Altaktionäre
und die, die Ihre Altersvorsorge hier investiert haben. "


Ich glaube wer seine Alterversorgung in Bayer sah,hat andere Probleme als die Dividende.
Die Aktie hat im letzten Jahr das 15 fache der Dividende verloren.


Ich finde es richtig das die Dividende gekürzt wird,jemanden der an Blutarmut leidet ,zapft man nicht noch Blut ab.
Bayer zahlt immer noch 11 Cent mehr als Amazon oder Tesla,nur weil jetzt einige Panik schieben das keiner mehr die Aktie kauft.

Die sollen ihre Hausaufgaben machen ,dann geht es auch wieder mal nach oben,irgendwann.
Antworten
powerwast:

gesetzliche mindestdividende ...

 
19.02.24 19:49
hallo zusammen,
kann mir das jemand bitte mit einfachen worten erklären, seit wann regelt der staat dividenden??
werde aus der google suche nicht schlau ...
vielen dank
Antworten
Der Pareto:

warum fällt der Kurs?

2
19.02.24 19:49
Roundup ist doch bester Dünger ...

Ach ne doch eher chemisches K(r)ampfmittel...

Also ran an die Buletten - Defence Aktien laufen ja gerade wie entfesselt.  
Antworten
thefan1:

Na ja

3
19.02.24 19:51
die Kürzung war klar und erwartet. Einzig direkt für 3 Jahre überrascht negativ.
Druck wird wohl trotzdem nochmal kurzfristig aufkommen.
Bis wir alle Pläne kennen, heißt es weiter warten.

Fakt ist aber schon heute. Die HV wird maximal turbulent !
Bill dürften die wenigsten ans Leder wollen aber dem AR reißen die
den Ar….auf :)

Wie schon oben geschrieben wurde. Das Management macht grobe
Fehler mit dem Kauf von Monsanto und ausbaden müssen es die Mitarbeiter
und in dem Fall hier auch die Aktionäre.

Positiv. So langsam sollte alles eingepreist sein. Einzig - was dann aber mein
Worst Case wäre - wäre eine KE. Auszuschließen ist diese nicht, denn Bayer
braucht Kohle um neues Wachstum zu generieren.
Sparbuch Schlüchtern Long !
Antworten
Hardworker09:

1. richtige Entscheidung

 
19.02.24 20:06
...nächste richtige Entscheidung: Glyphosat in den USA gar nicht mehr verkaufen, Monsantos Gewinnbringer in eine andere Gesellschaft schieben, Monsanto Pleite gehen lassen/für 1€ verschenken (dass das nicht so einfach ist, wie es sich anhört ist klar, aber Monsanto ist mehr als nur Glyphosat)
Antworten
marmorkuche.:

@thefan1

 
19.02.24 20:12
Ja keine Ahnung was da an der Spitze des Konzerns los ist. Das ist ja alles jetzt nicht in den letzten Monaten passiert, wenn auch der Aktienkurs den Eindruck vermacht. Das versagen des alten Chefs zeigt sich doch seit mehr oder minder seit 5 Jahren in der Bilanz. Irrer Schuldenberg, dazu kein wirklich positives Ergebnis beim Cashflow seit der Monsanto Übernahme und immer mehr Leichen in Form von Klagen von verschieden Produkten die da ausm Keller hochkommen.
5 Jahre hats gedauert bis da jetzt mal einer aufräumen will, das ist in der heutigen Zeit viel zu lange, Verständnis hab ich dafür keins, die Aktionäre bei ner amerikanischen Firma hätten da nach 2 Jahren die gesamte Führungsrige inklusive Aufsichtsrat doch spätestens vom Hof gejagt.
Hoffentlich für alle die hier drin stecken dauerts keine 5 weitere um den Laden aufzuräumen. Ist ja jetzt nen Ami Chef, ob der Rest der Rest an der Spitze allerdings so mitzieht wie bei nem amerikanischen Unternehmen wird sich zeigen.
Antworten
nordlicht71:

Die Ankündigung,

 
19.02.24 20:15
für drei Jahre nur eine Mindestdividende auszuschütten, ist vermutlich auch ein Signal bzw. Zugeständnis an die kreditgebenden Banken. Dass man dadurch den Aktienkurs noch mehr schrottet als ohnehin schon, wird offensichtlich billigend in Kauf genommen. Für eventuell noch notwendige Kapitalerhöhungen ist das natürlich wiederum kontraproduktiv.

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Bei Bayer brennt derzeit die Hütte!
Die bisherige Strategie bzgl. Glyphosatklagen ist wohl als krachend gescheitert zu bezeichnen.

Dass die Werkself in diesem Horrorjahr wahrscheinlich Meister wird, ist da nur ein schwacher Trost.
Antworten
totenkopf:

Einzig richtige Entscheidung

 
19.02.24 20:32
die Dividende zu kürzen. Wenn man die Bilanz nicht stärkt, wird das Weiterrollen der Schulden immer teurer. Mal sehen, wo wir in drei Jahren stehen. Bill Anderson kann im Gegensatz zu Baumann und dem Aufsichtsrat nichts an der aktuellen Situation. Ich hoffe allerdings, dass er das Schiff zumindest auf Sicht von einigen Jahren wieder flott macht. Da kann ich dann auch 3 - 5 Jahre mit Minidividende leben,.
Antworten
simplify:

Dividende kürzen ist O.K.

 
19.02.24 20:46
Dann sollten sie aber auch die jährlichen Zahlungen an die gestopften Bundesligaspieler von 25 Millionen Euro jährlich komplett einstellen. Dann konsequent sparen und sich nicht einen Fußballverein als Hobby leisten.
Antworten
Maverick01:

Jeden Monat

 
19.02.24 20:49
fliesst viel Sparplangeld speziell in Dividenden-ETF. Bei Minidivi fliegt Bayer raus und das fehlt dann auch. Ja, wenn so ein Brocken erst mal angeschossen ist wirds ein Kampf.

Zum Kauf steht mir der Gesamtmarkt ausserdem zu hoch. Mal abwarten.
Antworten
KaktusJones:

Ja, bei Bayer brennt die Hütte.

2
19.02.24 20:58
Dass die die Dividende kürzen, war ja klar. Ich hatte allerdings nicht gedacht, dass man das so drastisch macht. Aber wenn man schon mal dabei ist ...

Ich hatte schon vor Jahren scherzhaft geschrieben, dass Herr Baumann den Laden sturmreif schießen sollte und dann ein Ami kommt, um den Laden endgültig zu erledigen und zu filetieren. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr so sicher, ob das nicht doch mehr Realität als ein Scherz ist.

Dass man die Dividende angesichts der Schuldenlast streicht - geschenkt. Das ist sicher vernünftig, um die Schulden deutlich zu reduzieren und wieder handlungsfähig zu werden.
Aber das hilft doch alles nichts, wenn man keine Idee hat, wie man mit den Klagewellen umgehen soll.

Bayer muss zumindest irgendeine Lösung finden, wie man die Klagewellen loswird. Das einfachste wird es vermutlich sein alle drei Bayer-Teile auszugliedern und als eigenständige Unternehmen an die Börse zu bringen. Dann kann man mit dem Agrar-Teil sehen, wie lange dort Gewinne genug Gewinne eingefahren werden, um die Klagen zu bezahlen und wenn es halt nicht mehr geht, dann geht der Teil in die Insolvenz. Der Rest bleibt dann aber zumindest davon unberührt und kann sich wieder auf das operative Geschäft fokussieren.  
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