Zusammenfassung Juli 2001:
Nach zwei Monaten mit positiven Erträgen gab es in den Märkten der Region im Juni eine Abwärtsbewegung. Nach wie vor bleibt die Stimmung der Investoren vom weltweit schwierigen Marktumfeld beeinflusst. Trotz der umfangreichen Zinssenkungen in den USA zeichnet sich eine weltweite Erholung nicht ab. Das Vertrauen der Anleger ist daher nach wie vor wenig gefestigt und die Risikofreudigkeit gering.
Überblick:
Der Reformprozess in Russland gewann im Juni an Fahrt. Dies führte auch zu einer Zunahme bei Direktinvestitionen aus dem Ausland und der jüngsten Heraufstufung durch die Ratingagentur Standard & Poor's. Die Wertentwicklung im Aktienmarkt im Monat Juni wurde hauptsächlich von der zunehmend spürbaren Verbesserung bei den Corporate Governance-Grundsätzen beeinflusst. So zum Beispiel gab Norilsk Nickel American Depository Receipts (ADRs) aus und Yukos Oil beabsichtigt ab dem 2. Quartal 2001 die Veröffentlichung ihrer Zahlen nach dem US GAAP-Standard. Bei Gazprom gab es erhebliche Veränderungen in der Unternehmensführung, darunter auch der Austausch der alten Führungsmannschaft.
In Zentraleuropa hält die Abwärtsbewegung in Polen an und das für 2001 prognostizierte Wachstum des BIP musste korrigiert und trotz der kürzlich vorgenommenen Zinssenkung, die zu spät kam, auf etwa 2,5% herabgesetzt werden. Die anhaltende Schwäche des Euro gegenüber dem US-Dollar führt zu zunehmender Besorgnis und bedeutet für polnische Exporte eine eingeschränkte Wettbewerbsfähigkeit. In Ungarn gehörte die weitere Liberalisierung auf dem Währungsmarkt zu den großen Ereignissen des Monats. Ebenso wurde der Forint aufgewertet - ein deutliches Zeichen, dass die ungarische Wirtschaft sich weiterentwickelt und Kapital aus dem Ausland anlocken kann.
Während die Türkei ihre Versprechen gegenüber dem IWF bisher eingehalten hat, ist es aufgrund erheblicher politischer Unsicherheiten noch nicht gelungen, das Vertrauen der Kapitalmärkte wieder zu festigen. Daher befinden sich die Zinssätze weiter auf unhaltbar hohem Niveau.
Die russischen Mineralöl- und Erdgasunternehmen profitieren weiter von den hohen Ölpreisen und verbesserten Corporate Governance-Grundsätzen. Die Telekommunikationsunternehmen in Osteuropa blieben immer noch durch die weltweit schlechte Stimmung und die nach unten korrigierten Gewinnprognosen in Mitleidenschaft gezogen.
Anlagestrategie:
Zu den Veränderungen in der Anlagestrategie gehörten im Monat Juni der vollständige Verkauf der Position in Griechenland. Angesichts der ungünstigen Marktsituation im Juni wurden die Erlöse in Liquidität gehalten.
Während der kommenden Monate haben wir vor, unsere Kasseposition nach und nach zu reduzieren, da die Bewertungen in vielen Sektoren überzeugende Niveaus erreicht haben. Dies lässt vermuten, dass es vom vorgesehenen Zeitrahmen für eine Erholung der Weltkonjunktur oder der Wirtschaftsdaten für die Region keine Verzögerung gibt.
Wir glauben, dass die wachsende Bedeutung von Shareholder Value als Leitthema über die Region hinweg an Dynamik gewinnen wird. Ebenso glauben wir, dass Einhalten von “Good Corporate Governance”-Grundsätzen von einer Neueinstufung im Vergleich zu anderen Unternehmen belohnt wird. Somit sind wir überzeugt, dass man bei der überdurchschnittlichen Wertentwicklung von Unternehmen wie Bank PEKAO, Richter Gedeon, Bank OTP und russischen Unternehmen wie Yukos Oil und Norilsk Nickel von einem anhaltenden Trend ausgehen kann.
Nach zwei Monaten mit positiven Erträgen gab es in den Märkten der Region im Juni eine Abwärtsbewegung. Nach wie vor bleibt die Stimmung der Investoren vom weltweit schwierigen Marktumfeld beeinflusst. Trotz der umfangreichen Zinssenkungen in den USA zeichnet sich eine weltweite Erholung nicht ab. Das Vertrauen der Anleger ist daher nach wie vor wenig gefestigt und die Risikofreudigkeit gering.
Überblick:
Der Reformprozess in Russland gewann im Juni an Fahrt. Dies führte auch zu einer Zunahme bei Direktinvestitionen aus dem Ausland und der jüngsten Heraufstufung durch die Ratingagentur Standard & Poor's. Die Wertentwicklung im Aktienmarkt im Monat Juni wurde hauptsächlich von der zunehmend spürbaren Verbesserung bei den Corporate Governance-Grundsätzen beeinflusst. So zum Beispiel gab Norilsk Nickel American Depository Receipts (ADRs) aus und Yukos Oil beabsichtigt ab dem 2. Quartal 2001 die Veröffentlichung ihrer Zahlen nach dem US GAAP-Standard. Bei Gazprom gab es erhebliche Veränderungen in der Unternehmensführung, darunter auch der Austausch der alten Führungsmannschaft.
In Zentraleuropa hält die Abwärtsbewegung in Polen an und das für 2001 prognostizierte Wachstum des BIP musste korrigiert und trotz der kürzlich vorgenommenen Zinssenkung, die zu spät kam, auf etwa 2,5% herabgesetzt werden. Die anhaltende Schwäche des Euro gegenüber dem US-Dollar führt zu zunehmender Besorgnis und bedeutet für polnische Exporte eine eingeschränkte Wettbewerbsfähigkeit. In Ungarn gehörte die weitere Liberalisierung auf dem Währungsmarkt zu den großen Ereignissen des Monats. Ebenso wurde der Forint aufgewertet - ein deutliches Zeichen, dass die ungarische Wirtschaft sich weiterentwickelt und Kapital aus dem Ausland anlocken kann.
Während die Türkei ihre Versprechen gegenüber dem IWF bisher eingehalten hat, ist es aufgrund erheblicher politischer Unsicherheiten noch nicht gelungen, das Vertrauen der Kapitalmärkte wieder zu festigen. Daher befinden sich die Zinssätze weiter auf unhaltbar hohem Niveau.
Die russischen Mineralöl- und Erdgasunternehmen profitieren weiter von den hohen Ölpreisen und verbesserten Corporate Governance-Grundsätzen. Die Telekommunikationsunternehmen in Osteuropa blieben immer noch durch die weltweit schlechte Stimmung und die nach unten korrigierten Gewinnprognosen in Mitleidenschaft gezogen.
Anlagestrategie:
Zu den Veränderungen in der Anlagestrategie gehörten im Monat Juni der vollständige Verkauf der Position in Griechenland. Angesichts der ungünstigen Marktsituation im Juni wurden die Erlöse in Liquidität gehalten.
Während der kommenden Monate haben wir vor, unsere Kasseposition nach und nach zu reduzieren, da die Bewertungen in vielen Sektoren überzeugende Niveaus erreicht haben. Dies lässt vermuten, dass es vom vorgesehenen Zeitrahmen für eine Erholung der Weltkonjunktur oder der Wirtschaftsdaten für die Region keine Verzögerung gibt.
Wir glauben, dass die wachsende Bedeutung von Shareholder Value als Leitthema über die Region hinweg an Dynamik gewinnen wird. Ebenso glauben wir, dass Einhalten von “Good Corporate Governance”-Grundsätzen von einer Neueinstufung im Vergleich zu anderen Unternehmen belohnt wird. Somit sind wir überzeugt, dass man bei der überdurchschnittlichen Wertentwicklung von Unternehmen wie Bank PEKAO, Richter Gedeon, Bank OTP und russischen Unternehmen wie Yukos Oil und Norilsk Nickel von einem anhaltenden Trend ausgehen kann.
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