AUSLANDSPRESSE
"Bayerische Machtmaschine"
Hamburg - Die europäische Presse glaubt an eine gute Ausgangsposition von Edmund Stoiber als Herausforderer von Kanzler Gerhard Schröder:
"Der Standard" (Wien): "Angela Merkel - die CDU-Chefin, die aus dem Osten kam - hat Platz gemacht für die bayerische Machtmaschine Stoiber, dem in allen Meinungsumfragen bestätigt wurde, als Einziger Chancen gegen Schröder zu haben."
"Tagesanzeiger" (Zürich): "Stoiber kommt für die SPD zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Die Arbeitslosenzahlen drohen die als desaströs angesehene 4-Millionen-Schwelle zu überschreiten, die deutsche Wirtschaft schnitt im letzten Jahr schlechter ab als jede andere in der EU."
"La Repubblica" (Rom): "Gerhard Schröder muss sich auf einen sehr harten Kampf vorbereiten, um an der Macht zu bleiben."
"Le Monde" (Paris): "Die Wirtschaft könnte sich sehr wohl als die Achilles-Ferse des Siegers über Helmut Kohl erweisen."
"El País" (Madrid): "Die Bürger im Norden des Landes tendieren dazu, den Bayern zu misstrauen, und die ultrakonservative Aura Stoibers könnte dazu beitragen, dass sich die Wähler der Mitte und der Linken gegen ihn mobilisieren."
"Sunday Telegraph" (London): "Die wichtigsten Veränderungen unter einer Kanzlerschaft von Stoiber würden im Bereich der Europa-Politik liegen. Die Vision eines föderalistischen Europa würde unter seiner Herrschaft verfliegen. Stoiber steht dem Euro und der EU-Erweiterung skeptisch gegenüber. Er würde die deutsche Politik polarisieren."
"Volkskrant" (Den Haag): "Er hat Machtinstinkt und ein Gefühl für populäre Themen. Die Deutschen stehen vor einem interessanten Wahlkampf."
"Kommersant" (Moskau): "Edmund Stoiber verdankt seine Popularität vor allem seinen Erfolgen als Ministerpräsident von Bayern. Aber um den Posten des Bundeskanzlers nach vierjähriger Unterbrechung wieder in die Hände der Konservativen zu holen, wird Herr Stoiber, den seine politischen Gegner einen bayerischen Pitbull nennen, sich sehr anstrengen müssen."
"Daily Telegraph" (London): "Mit dem günstigen Wind des wirtschaftlichen Erfolgs im Rücken ist Stoiber urplötzlich der Mann geworden, den viele gerne als den nächsten Bundeskanzler sehen würden."
"Neue Zürcher Zeitung": "Angela Merkel hat der Sache der CDU mit ihrem Zurückweichen einen großen Dienst erwiesen. Es war deutlich geworden, dass sie in weiten Kreisen ihrer Partei an Rückhalt verloren hatte."
"Mlada fronta Dnes" (Prag): «Eine Chance hatte sie (Merkel) gegen ihn (Stoiber) eigentlich nie. Bundeskanzler Gerhard Schröder ist immer noch sehr populär, und die Opposition braucht einen starken Kandidaten.»
"La Stampa" (Turin): "Mit dem Rückzug aus dem Rennen um die Kanzlerschaft ist sie einer angekündigten Niederlage aus dem Weg gegangen, die vermutlich sehr hoch ausgefallen wäre."
"Basler Zeitung": "Merkel passt nicht in das patriarchale Erwartungsmuster, das eine breite deutsche Öffentlichkeit für den Bundeskanzler hat."
"Die Presse" (Wien): "Frau-Sein allein ist kein Programm, schon gar kein Wahlprogramm."
"Bayerische Machtmaschine"
Hamburg - Die europäische Presse glaubt an eine gute Ausgangsposition von Edmund Stoiber als Herausforderer von Kanzler Gerhard Schröder:
"Der Standard" (Wien): "Angela Merkel - die CDU-Chefin, die aus dem Osten kam - hat Platz gemacht für die bayerische Machtmaschine Stoiber, dem in allen Meinungsumfragen bestätigt wurde, als Einziger Chancen gegen Schröder zu haben."
"Tagesanzeiger" (Zürich): "Stoiber kommt für die SPD zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Die Arbeitslosenzahlen drohen die als desaströs angesehene 4-Millionen-Schwelle zu überschreiten, die deutsche Wirtschaft schnitt im letzten Jahr schlechter ab als jede andere in der EU."
"La Repubblica" (Rom): "Gerhard Schröder muss sich auf einen sehr harten Kampf vorbereiten, um an der Macht zu bleiben."
"Le Monde" (Paris): "Die Wirtschaft könnte sich sehr wohl als die Achilles-Ferse des Siegers über Helmut Kohl erweisen."
"El País" (Madrid): "Die Bürger im Norden des Landes tendieren dazu, den Bayern zu misstrauen, und die ultrakonservative Aura Stoibers könnte dazu beitragen, dass sich die Wähler der Mitte und der Linken gegen ihn mobilisieren."
"Sunday Telegraph" (London): "Die wichtigsten Veränderungen unter einer Kanzlerschaft von Stoiber würden im Bereich der Europa-Politik liegen. Die Vision eines föderalistischen Europa würde unter seiner Herrschaft verfliegen. Stoiber steht dem Euro und der EU-Erweiterung skeptisch gegenüber. Er würde die deutsche Politik polarisieren."
"Volkskrant" (Den Haag): "Er hat Machtinstinkt und ein Gefühl für populäre Themen. Die Deutschen stehen vor einem interessanten Wahlkampf."
"Kommersant" (Moskau): "Edmund Stoiber verdankt seine Popularität vor allem seinen Erfolgen als Ministerpräsident von Bayern. Aber um den Posten des Bundeskanzlers nach vierjähriger Unterbrechung wieder in die Hände der Konservativen zu holen, wird Herr Stoiber, den seine politischen Gegner einen bayerischen Pitbull nennen, sich sehr anstrengen müssen."
"Daily Telegraph" (London): "Mit dem günstigen Wind des wirtschaftlichen Erfolgs im Rücken ist Stoiber urplötzlich der Mann geworden, den viele gerne als den nächsten Bundeskanzler sehen würden."
"Neue Zürcher Zeitung": "Angela Merkel hat der Sache der CDU mit ihrem Zurückweichen einen großen Dienst erwiesen. Es war deutlich geworden, dass sie in weiten Kreisen ihrer Partei an Rückhalt verloren hatte."
"Mlada fronta Dnes" (Prag): «Eine Chance hatte sie (Merkel) gegen ihn (Stoiber) eigentlich nie. Bundeskanzler Gerhard Schröder ist immer noch sehr populär, und die Opposition braucht einen starken Kandidaten.»
"La Stampa" (Turin): "Mit dem Rückzug aus dem Rennen um die Kanzlerschaft ist sie einer angekündigten Niederlage aus dem Weg gegangen, die vermutlich sehr hoch ausgefallen wäre."
"Basler Zeitung": "Merkel passt nicht in das patriarchale Erwartungsmuster, das eine breite deutsche Öffentlichkeit für den Bundeskanzler hat."
"Die Presse" (Wien): "Frau-Sein allein ist kein Programm, schon gar kein Wahlprogramm."