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Shortquote wieder verringert per gestern:
Marble Bar Asset Management LLP
von 0,77 auf 0,69 gesenkt
4Q24/25 Ergebnisse zeigen leichte Erholung, Zollkonflikt belastet Ausblick
AT&S legte gestern ihr Ergebnisse zum GJ 2024/25 vor, die im Rahmen unserer Erwartungen lagen. Das 4. Quartal lag dabei am oberen Ende der Guidance, wobei der Verkauf des Medizingeschäfts Profitabilität und Finanzprofil stärkte. In Summe konnte AT&S seinen Umsatz im GJ 24/25 trotz Preisdruck bei Leiterplatten und IC-Substraten dank Volumenzuwächsen um 3% auf EUR 1,59 Mrd. steigern. Das EBITDA verdoppelte sich fast auf EUR 606 Mio. Bereinigt um den positiven Effekt aus dem Verkauf des Werks in Korea und Kosten für das Spar- und Effizienzprogramm lag das EBITDA bei EUR 408 Mio. (2023/24: EUR 384 Mio.). Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich leicht auf 25,7%. Das Konzernergebnis stieg schließlich, getrieben vom Verkauf des Werks in Korea, auf EUR 72,2 Mio. (2023/24: EUR -54,2 Mio.). Die Eigenkapitalquote stieg leicht auf 23,3%, der Bestand an Zahlungsmitteln und ungenützten Kreditlinien lag bei rund EUR 840 Mio. (Q3 24/25: rund EUR 680 Mio.).
Ausblick
Hier ist ein gesperrter Artikel vom Handelsblatt:
www.handelsblatt.com/technik/it-internet/...ke/100129395.html
Es geht im Kern darum, dass die Leiterplatten-Hersteller Deutschlands nun darauf hoffen, dass die Politik den Worten Taten folgen lassen.
Hier Auszüge daraus:
Die Forderungen der Industrievertreter seien durchaus berechtigt, meint Peter Fintl, Elektronikexperte der Beratungsgesellschaft Capgemini : „Wir dürfen diese Industrie nicht aufgeben.“ Aber es koste eben auch Geld, sich aus der Abhängigkeit der Anbieter aus Fernost zu befreien. Um die Kosten in den Griff zu bekommen, sei es wichtig, sich innerhalb der EU abzustimmen. So könnten schlagkräftige Hersteller in der bislang zersplitterten europäischen Industrie entstehen.
Die Hersteller fordern, nicht mehr nur die Chipindustrie finanziell zu unterstützen. Die abgewählte Ampelkoalition hatte in den vergangenen Jahren Milliarden an Konzerne verteilt, um eine Aufholjagd bei den Halbleitern zu starten. So erhält der Taiwaner Halbleiterproduzent TSMC für sein neues Werk in Dresden fünf Milliarden Euro, der Münchener Dax-Konzern Infineon bekommt für seine Fabrik an der Elbe eine Milliarde. „Bislang lag der Fokus der staatlichen Förderung ganz klar auf Halbleitern. Das ist aber etwas kurz gedacht. Die Politik muss die gesamte Elektroniklieferkette betrachten“, sagt ZVEI-Manager Otte.
Die Anbieter der Leiterplatten appellieren unterdessen nicht nur an die Koalition in Berlin. Sie setzen auch auf ein Umdenken in den Vorstandsetagen. Schließlich habe die sprunghafte Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump erneut gezeigt, wie schnell Lieferketten reißen können. „Es muss in die Köpfe der Chefs, dass es nicht so weitergehen kann, immer nur beim Billigsten zu kaufen“, sagt Unternehmer Michels.
Auch wenn es noch an Rückendeckung aus Berlin mangelt: Das Geschäft bessert sich nach einem schwierigen Jahr 2024 wieder. „Die Lager der Kunden sind leer, die Bedarfe ziehen an. Das macht uns Mut“, sagt Würth-Manager Klein.
Hier ist ein gesperrter Artikel vom Handelsblatt:
https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/...ke/100129395.html
Es geht im Kern darum, dass die Leiterplatten-Hersteller Deutschlands nun darauf hoffen, dass die Politik den Worten Taten folgen lassen.
Hier Auszüge daraus:
Die Forderungen der Industrievertreter seien durchaus berechtigt, meint Peter Fintl, Elektronikexperte der Beratungsgesellschaft Capgemini : „Wir dürfen diese Industrie nicht aufgeben.“ Aber es koste eben auch Geld, sich aus der Abhängigkeit der Anbieter aus Fernost zu befreien. Um die Kosten in den Griff zu bekommen, sei es wichtig, sich innerhalb der EU abzustimmen. So könnten schlagkräftige Hersteller in der bislang zersplitterten europäischen Industrie entstehen.
Die Hersteller fordern, nicht mehr nur die Chipindustrie finanziell zu unterstützen. Die abgewählte Ampelkoalition hatte in den vergangenen Jahren Milliarden an Konzerne verteilt, um eine Aufholjagd bei den Halbleitern zu starten. So erhält der Taiwaner Halbleiterproduzent TSMC für sein neues Werk in Dresden fünf Milliarden Euro, der Münchener Dax-Konzern Infineon bekommt für seine Fabrik an der Elbe eine Milliarde. „Bislang lag der Fokus der staatlichen Förderung ganz klar auf Halbleitern. Das ist aber etwas kurz gedacht. Die Politik muss die gesamte Elektroniklieferkette betrachten“, sagt ZVEI-Manager Otte.
Die Anbieter der Leiterplatten appellieren unterdessen nicht nur an die Koalition in Berlin. Sie setzen auch auf ein Umdenken in den Vorstandsetagen. Schließlich habe die sprunghafte Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump erneut gezeigt, wie schnell Lieferketten reißen können. „Es muss in die Köpfe der Chefs, dass es nicht so weitergehen kann, immer nur beim Billigsten zu kaufen“, sagt Unternehmer Michels.
Auch wenn es noch an Rückendeckung aus Berlin mangelt: Das Geschäft bessert sich nach einem schwierigen Jahr 2024 wieder. „Die Lager der Kunden sind leer, die Bedarfe ziehen an. Das macht uns Mut“, sagt Würth-Manager Klein.
Michael Mertin zur Eröffnung des Werkes in Leoben:
Leoben wird damit zum absoluten Mittelpunkt eines Leuchtturmthemas für die gesamte Europäische Union, nicht nur für Österreich. Hier entsteht das modernste Werk für Computerchip-Technologie, für Rechenzentren und Künstliche Intelligenz weltweit. Das hat eine Ausstrahlwirkung, das ist ein Technologie-Hotspot. Es ist genau das, was wir brauchen, um weltweit wettbewerbsfähig zu bleiben."
Michael Mertin, neuer CEO der AT&S AG
Sollte im Werk nicht bereits Q1/2025 die Produktion angelaufen sein?
Wenn ich jetzt lese: "Hier entsteht das modernste Werk für Computerchip-Technologie, für Rechenzentren und Künstliche Intelligenz weltweit...." so stellt sich mir nicht nur eine Frage...
Und ja, klappern gehört zum Handwerk, aber nach dem man in den letzten Jahren das Unternehmen fast in den Boden gerammt hat, sollte man vielleicht doch etwas weniger mit den Superlativen um sich werfen.
Schade, dass ich bei der HV nicht dabei sein kann. Habe aktuell nicht wirklich eine Ahnung, wie es um das Unternehmen wirklich steht.
Nachstehend dazu ein aktueller Artikel von heute:
https://www.elektroniknet.de/halbleiter/...pas-in-betrieb.225510.html
Interessant waren da für mich vor allem die letzten beiden Absätze:
"...Die österreichische Bundesregierung hatte für das neue Werk knapp 400 Mio. Euro für die Beteiligung an zwei Important Projects of Common European Interest (IPCEI) im Bereich Mikroelektronik bereitgestellt. Mit dem neuen AT&S-Werk, in dem bisher 420 neue Arbeitsplätze entstanden sind, soll die europäische Forschung im Bereich Mikroelektronik forciert werden.
»Wir können jetzt mit unseren drei Standorten in Österreich, China und Malaysia eine vollständig diversifizierte Lieferkette anbieten. Nicht nur global, sondern auf die heutigen Kundenbedürfnisse zugeschnitten«, sagt Ingolf Schröder, EVP der AT&S-Business-Unit Microelectronics. »Wir haben bereits erste Muster an einige Kunden geliefert, und die Qualifizierung für neue Produkte läuft nach Plan. Zeitgleich arbeiten wir erfolgreich an der weiteren Diversifizierung unseres Kundenportfolios."
Also von einer Produktion würde ich in Leoben noch nicht sprechen...
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| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 10 | 5.593 | AT&S - Wachstumsweg zu 80 Euro | cicero33 | Handbuch | 16.03.26 09:21 | |
| ATS News vom 28.11.24 Kompetenzzentrum | Ainvest | 29.11.24 11:17 | ||||
| 1 | Schnäppchen | Torsten001 | Torsten001 | 19.07.23 16:04 | ||
| 17 | 3.782 | AT&S ist sehr unterbewertet! | adriano25 | Raymond_James | 04.05.23 15:16 | |
| 4 | Das Interesse an AT&S ist ja gleich null hier | sir charles | Bahadinho | 25.04.21 13:05 |