Was die "neuen"/alten Shareholder-Anteile angeht - muss ich sagen - gefällt mir gut: Zumindest im Hinblick auf Technologie-Transfer.
Mit Mercedes und Geely hat man 2 Shareholder, welche die volle Range an E/E- und Antriebs-techonolgie beistellen könn(t)en.
Beides ist über die "klassischen" Bezugsquellen ala Tier-1 für so einen Kleinserien-Hersteller wie Aston entweder nur zu horrenden Preisen oder gar nicht (mehr) zu bekommen.
Ich gehe auch davon aus, dass Stroll u.a. das meinte als er über die Supplier sagte "we want to make them our partners".
Bezüglich dem E/E-Technologie und Infotainment-Transfer für die nächsten Modell-Anläufe bin ich maximal gespannt was Aston Martin aus der MB-Basis macht.
Skywatcher hatte da ja schon eine entsprechende Einschätzung der Händler in einem seiner letzten Post transportiert.
Meiner Meinung nach ist das Infotainment aller Aston Modelle so derart aus der Zeit gefallen, dass es negativ auffällt. Bzw es würde mich auch nicht wundern würde, wenn das neben der Tatsache, dass ein DB11 in 2023 ein 7 Jahres altes Auto ist (Produktionsstart 2016 wenn ich mich nicht täusche), noch ein weiterer Grund ist keinen AM mehr zu kaufen.
Nicht falsch verstehen - auch ein Porsche Connect ist weit davon entfernt State-of-the-Art zu sein, aber auch das wäre auch der einzige Grund den es an einem 911 Turbo/GT zu kritisieren gäbe (um mal ein Wettbewerbs-Beispiel zu nennen)
Egal ob welches Aston Modell, und das gilt inkl. des DBX, hat ich es für einen echten Nachteil im Wettbewerb. Gemessen daran bin ich eigentlich positiv überrascht, was Aston aus den bisher schlechten Voraussetzungen gemacht hat.
Je länger man sich das Interieur-Teaser-Bild vom DB12 anschaue, desto optimistischer bin ich dass neben Interieur und Sitzen auch beim Infotainment ein gewaltiger Schritt nach vorne gemacht wurde.
Was die Antriebs-techonolgie angeht:
Spätestens mit der Geely-Aufstockung und den Statements von Stroll "...opportunity to access their range of technologies" und David Li scheint auch das eine zielführende Richtung zu ergeben.
Für jeden einzelnen Schritt in Richtung alternativen Antrieben hätte man Zugriff auf entsprechende Antriebs-Lösungen.
Bei Hybridisierung/Plug-In-Hybriden könnte man im Mercedes-Regal auf die Antriebs-Kombination aus dem AMG GT 4-Türer zugreifen (E Performance).
Gedankenspiel:
Ein elektrifizierter DBX-Nachfolger könnte sich auch bei Geely "bedienen" und mit Lotus Eletre Antriebs-techonolgie teilen. Müsste man sich mal auf einer Entwicklungs-Zeitschiene anschauen.
Alleinstellungsmerkmal für Aston ist tatsächlich, dass sogar 3 Shareholder Technologie-Transfer ermöglichen könn(t)en: Neben MB und Geely wäre es im weiteren Sinne über die PIF-Beteiligung möglich mit Lucid zu kooperieren. Deren Antriebs-techonolgie (AIR Dream Editon) ähnelt von der Leistungsfähigkeit auch eher Formel E Antrieben als denen eines PKWs.
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