Anleger stoßen Aktien ab


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cheche:

Anleger stoßen Aktien ab

2
03.03.08 10:11
Europas Börsen haben nach miserablen asiatischen Vorgaben zum Sinkflug angesetzt. Vor allem Finanztitel wurden von den Anlegern abgestraft. Behaupten konnten sich lediglich MAN-Aktien, die vom VW-Mehrheitserwerb beim Konkurrenten Scania profitierten.

Der Dax gab im frühen Handel um 1,6 Prozent auf 6642 Punkte nach, der Stoxx 50 fiel um 1,5 Prozent. In Paris sank der CAC 40 um 1,4 Prozent, der Londoner FTSE 100 um 1,3 Prozent. Besonders belasteten US-Rezessionsängste sowie der Europreis, der sich weiterhin auf Rekordniveau bewegt.

Im Dax hängte MAN alle anderen Unternehmen ab und schaffte als einziger den Sprung in die Gewinnzone. Volkswagen sicherte sich die Mehrheit am schwedischen Lkw-Hersteller Scania. Damit ist eine Dreierfusion mit MAN und Scania nähergerückt. VW hält nun 68,8 Prozent der Stimmrechte an Scania. MAN begrüßte den Schritt seines Großaktionärs VW. Aktien von MAN sprangen um 3,7 Prozent, VW-Anteile fielen in einem sehr schwachen Marktumfeld lediglich um 0,2 Prozent.

Quelle / mehr: www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...eger%20Aktien/325377.html
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cheche:

Herbe Verluste an den Börsen

 
03.03.08 10:15
Der Aktienmarkt in Tokio verliert viereinhalb Prozent, der Dax sackt um anderthalb Prozent ab: Die Anleger sind hochnervös.

Sehr schwache Vorgaben von den Börsen aus Übersee und der weiter in Rekordnähe verharrende Euro haben die Stimmung an den europäischen Aktienmärkten am Montag zum Handelsauftakt belastet.

In Frankfurt verlor der Dax rund anderthalb Prozent, der TecDax sogar knapp zwei Prozent. Auch an den übrigen europäischen Märkten ging es abwärts.

Die wichtigsten US-Aktienmarktindizes waren am Freitag belastet von negativen Konjunkturdaten und enttäuschenden Quartalszahlen sehr schwach aus dem Handel gegangen.

Der Dow Jones war um 2,51 Prozent auf 12.266,39 Zähler gefallen. In Tokio brach der Nikkei-225-Index um 4,49 Prozent bei 12.992,18 Zählern ein und schloss damit das erste Mal seit dem 23. Januar unter 13.000 Punkten.
Quelle / mehr: www.sueddeutsche.de/,ra9m1/finanzen/artikel/822/161379/
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Jabl:

und trotzdem werden Sie gekauft

4
03.03.08 10:26
denn sonst würden die die sie abstoßen ja nicht loswerden, oder?
des Waldes Dunkel zieht mich an
doch muss zu meinem Wort ich stehn
und Meilen gehn
bevor ich schlafen kann
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gogol:

wer nun noch verkauft

5
03.03.08 10:28
hat sehr lange geschlafen
auf unserem Planeten gibt es nur Propheten
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Woodstore:

und wer jetzt kauft, muss demnach früh aufgestande

 
03.03.08 10:30
n....sein!
Woodstore
Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.
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gogol:

Ja Ja Ja

6
03.03.08 10:34
und den Mut haben sich eigenne Gedanken zu machen, denn viele sind ohne Grund runter geknüppelt worden
auf unserem Planeten gibt es nur Propheten
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Titus:

runtergeknüppelt oder auch nicht

2
03.03.08 10:48
gogol, und was nützt es Dir, wenn Sie morgen wieder billiger sind? (bzw. dir "Roten" im Depot auftauchen?)

Zahlen sind gut - aber die Stimmung ist saumies.
Die Zahlen können sich ruckzuck ändern.
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cicco:

..solange die Amis über die länge der..

 
03.03.08 10:49
.rezession noch nachdenken wird es sehr volatil bleiben. die warten auf den kick effeckt von obama mit seinen neuen welt eroberungs plänen..
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cheche:

Schwere Gewitter im Anzug

 
03.03.08 11:04
Nicht nur die anhaltende Rekordjagd bei Öl, Euro und Gold sorgt für Bauchschmerzen bei den Börsianern. „US-Notenbankchef Ben Bernanke hat uns gestern mit seiner Warnung vor Bankenzusammenbrüchen ganz schön erschreckt. Das wirkt heute noch nach“, fasste ein Händler die Stimmung zusammen.

Wenig hilfreich sind auch Gerüchte aus Italien. Angeblich steht die italienische Großbank UniCredit vor einem fünf Milliarden Euro schweren Verlust. Inzwischen wurden die Spekulationen allerdings vom Bankhaus dementiert. Zudem gibt es unbestätigte Meldungen über eine Schieflage bei einem britischen Hedgefonds.

Quelle / mehr: www.boerse-online.de/markt/496203.html
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Titus:

bankenzusammenbruch

2
03.03.08 11:07
he, ich warte schon seit Monaten auf einen Bankenzusammenbruch.

Wartet mal ab, was dann los ist.
Bin froh zu 95% in Geld zu sein.   Fahre übermorgen in den Urlaub - will diesen geniessen können, und nicht jeden Tag in ein Internet-Café hetzen müssen.
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Calibra21:

Ihr glaubt wohl auch den marktmanipulierenden

2
03.03.08 11:13
Meldungen? Also ich bin nun wieder zu 100 % investiert. Natürlich mit engem SL.
Besitzer von Zinspapieren schlafen gut; Aktienbesitzer dagegen leben gut
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Kritiker:

DAX unter 6650 (!) - 6619 !

2
03.03.08 11:26
- könnte auch im Interesse der Emittenten gelegen haben; somit haben sich einige OS aufgelöst.
Denn, daß die Interessenten da bißchen nachhelfen, ist nicht neu und entspricht auch dem sinkenden Charakter der banker.

Was soll ich von Banken halten, die sich demnächst erdreisten werden, meine Kapitalerträge zu bilanzieren? Und sie weisen diesen Steuer-Fron-dienst nicht mal von sich, - obwohl dazu jede Rechtslage fehlt! (s. Abg.-Steuer)

Ob ein Volk, dem jede Tugend aberzogen wird, jemals wieder korrekt wird? - Diese Kardinal-Frage wird zu spät gestellt werden.
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tscheche:

wenn ihr mich fragt dann

 
03.03.08 11:31
aber mich fragt ja keiner
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cheche:

Lügen und lügen lassen

 
03.03.08 11:45
Manager und ihre Sprecher sagen oft die Unwahrheit - besonders, wenn es um Spitzenpersonalien geht. Eine Anklage gegen Hertie, Henkel und die anderen.

Personalien in Unternehmen sind eine heikle Sache. Wenn etwa ein Vorstand vorzeitig abgelöst wird, dann will der betreffende Konzern das selbst und mit den üblichen Abschiedsfloskeln mitteilen. Das ist legitim.

Manchmal aber sickert die Nachricht vom ungeplanten Abgang vorher an die Presse durch. Die will die Nachricht vorab verbreiten. Auch das ist legitim, denn so funktioniert nun einmal der Markt: So wie Industrieunternehmen mit besonderen Produkten ein Alleinstellungsmerkmal anstreben, wird auch eine Zeitung ihren Lesern hin und wieder Exklusivität bieten.

Quelle / mehr: www.ftd.de/meinung/kommentare/:Kommentar%20L%FCgen/316690.html
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cheche:

Experten wetten auf sinkenden Zins

 
03.03.08 11:56
Die konjunkturelle Abkühlung in der Euro-Zone wird die Europäische Zentralbank (EZB) nach Einschätzung führender Volkswirte bis zum Sommer zu einer ersten Zinssenkung zwingen. Wie aus einer Zusatzfrage zur monatlichen FTD-Zinsumfrage unter internationalen Banken hervorgeht, erwarten knapp 80 Prozent der befragten Ökonomen, dass der Euro-Leitzins spätestens im Juni sinkt.

Quelle / mehr: www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...perten%20Zins/325313.html
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cheche:

Buy on bad news

 
03.03.08 12:45
Börsenweisheit, die empfiehlt in Werte von Unternehmen zu investieren, welche eine schlechte Nachricht bekanntgegeben haben. In die dann fallenden Kurse zu kaufen, kann für langfristige Anleger die richtige Entscheidung sein. Gemäß der Kaufmannsweisheit: Im Einkauf liegt der Gewinn. Selbstverständlich ist dies auch immer sehr stark abhängig von dem Inhalt der schlechten Nachricht.

STAY  LONG !!!
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007Bond:

Und ich dachte immer

 
03.03.08 12:56
eine Zentralbank erhöht dann die Zinsen, wenn die Inflation steigt ...

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cheche:

Preise in Euro-Zone steigen rasant

 
03.03.08 13:08
Die Lebenshaltungskosten in der Euro-Zone sind im Februar erneut rasant gestiegen. Vor allen Dingen zwei Komponenten sorgten wie im Januar für den starken Preisauftrieb.

Die Verbraucherpreise kletterten um 3,2 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Europäische Statistikamt (Eurostat) am Montag auf Basis einer ersten Schätzung mitteilte. Bereits im Januar hatte die Jahresteuerung dieses Niveau erreicht. Von Reuters befragte Volkswirte hatten für Februar im Schnitt mit exakt dieser Entwicklung gerechnet.

Quelle / mehr: www.ftd.de/politik/deutschland/...se%20Euro%20Zone/325502.html
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hotte39:

# 16: "Greife nie in ein fallendes Messer!"

2
03.03.08 13:21

Das sollte man auch nicht aus den Augen verlieren! Erst muss die Finanzkrise überwunden sein. Wann das sein wird, weiß niemand!  Die waren alle gierig nach den (früher mal) hochprovitablen Papieren, die heutzutage immer weniger wert sind. Der FED-Chef sagte doch, dass noch einige Banken nicht überleben werden. Das steht uns noch bevor. Da liegen noch Leichen in den Kellern. Ganz sicher mMn.

 

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cheche:

Ich sage immer:

 
03.03.08 13:33
Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten - oder umgekehrt.
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cheche:

Main Street gegen Wall Street

 
03.03.08 14:23
Viele US-Bürger misstrauen der Wall Street grundsätzlich. Doch jetzt wird aus mangelndem Vertrauen blanke Wut: Städte und Gemeinden laufen Sturm und machen Banken und Ratingagenturen für steigende Kosten verantwortlich.

Ihr Vorwurf lautet: Das Geld, das eigentlich für den Bau von Straßen, Schulen oder Brücken verwendet werden sollte, wandert in die Taschen der Banken, Ratingagenturen und Investoren. "Schuld daran haben die Ratingagenturen. Sie stufen unsere Bonität zu gering ein", sagte Bill Lockyer, Finanzminister des Bundesstaats Kalifornien, der landesweit eine Kampagne losgetreten hat. Das Thema hat inzwischen auch die Bundespolitik erreicht: Am 12. März wird sich der Kongress damit beschäftigen.

Quelle / mehr: www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...Wall%20Street/325550.html
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Calibra21:

Strike! Hab ich´s doch gewusst (Posting #11)

 
03.03.08 16:27
#11)">
Besitzer von Zinspapieren schlafen gut; Aktienbesitzer dagegen leben gut
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oljun80:

hb heute..

2
03.03.08 19:07
HANDELSBLATT, Montag, 3. März 2008, 14:46 Uhr
Hedge-Fonds

Neuer Schock für Banken

Von Udo Rettberg und Rolf Benders

Die Schließung zweier milliardenschwerer Hedge-Fonds des Londoner Anbieters Peloton hat Befürchtungen über eine Ausweitung der aktuellen Finanzkrise ausgelöst. Das Unternehmen sorgt mit der Schließung der Hedge-Fonds für eine neue Hiobsbotschaft am globalen Kreditmarkt. Trotz exzellenter Wertentwicklung gerät nun ein weiterer Fonds in Schwierigkeiten.


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Anleger stoßen Aktien ab 4051791Dunkle Wolken über der Londoner Citi. Durch die Schließung zweier Hedge-Fonds löst der Anbieter Peloton Befürchtungen über einen größeren Schaden der Wirtschaft aus. Foto: ap

FRANKFURT. "Es besteht die Gefahr, dass die Wirtschaft größeren Schaden davonträgt als der Konsens zeigt", schrieb Geraud Charpin, Chef-Kreditstratege Europa bei  UBS  rechnet nun damit, dass Banken weltweit wegen der Krise mindestens 600 Mrd. Euro an Verlusten einfahren werden. Bislang lagen die Schätzungen im Bereich von 350 Mrd. Euro. In der seit dem Sommer anhaltenden Krise wurden bis 160 Mrd. Euro an Belastungen ausgewiesen. Der Zusammenbruch des Fonds von Pelotons sollte Investoren daran erinnern, dass sich ein aufsteigender Star ganz schnell in einen gefallenen Engel wandeln könne, schrieb Charpin in der Studie.

Die britische Hedge-Fonds-Gesellschaft Peloton Partners hat seinen durch Forderungsrechte besicherten Peloton ABS Master Fund im Anlagevolumen von zwei Mrd. Dollar geschlossen und nimmt zumindest vorerst keine Fondsanteile mehr zurück. Damit hat das erst im Jahr 2005 von den beiden ehemaligen Goldman-SachsAnleger stoßen Aktien ab 4051791-Experten Ron Beller und Geoffrey Grant gegründete Unternehmen, das etwa 70 Mitarbeiter in London und Kalifornien beschäftigt, für neues Ungemach am globalen Kreditmarkt gesorgt und die ohnehin stark angespannte Stimmung weiter eingetrübt.

Beller und Grant informierten ihre Anteilseigner Ende der vergangenen Woche nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters in einem Schreiben über die jüngste Entwicklung. Nach Angaben von Reuters hat Peloton in diesem Schreiben erklärt, man erwäge verschiedene Optionen. Die Überlegungen reichten bis hin zum Verkauf des gesamten Kreditportfolios. Einige Anzeichen würden dafür sprechen, so hieß es am Freitag in New York, dass Peloton in diesem Zusammenhang unter anderem die Citadel Investment Group angesprochen hat. Bekanntlich hatte dieser weltweit führende Anbieter von Alternativ-Investments in der Vergangenheit bereits Vermögenswerte von Hegde-Fonds übernommen, die in Schwierigkeiten geraten waren. Dazu gehören Gesellschaften wie Amaranth im Jahr 2006 und Sowood Capital im Jahr 2007. Eine Bestätigung für Gespräche zwischen Citadel und Peloton gab es indes nicht.

"Wir wurden von dieser Entwicklung völlig überrascht", sagte ein aus dem institutionellen Umfeld kommender amerikanischer Anteilseigner. Dies vor allem deshalb, weil der ABS-Fonds noch im vergangenen Jahr als einer der Gewinner der Finanzkrise galt, nachdem er ein Plus von mehr als 80 Prozent ausgewiesen hatte. Entstanden war die positive Wertentwicklung daraus, dass Beller und Grant im Jahr 2007 treffsicher auf Wertverluste am amerikanischen Subprime-Markt gesetzt hatten.

Durch die Probleme des ABS-Fonds von Peloton ist auch ein weiterer 1,6 Mrd. Dollar ausmachender Fonds der Gesellschaft - der Multi Fund-Strategy - in Schwierigkeiten geraten. Dieser hatte im Jahr 2007 ebenfalls mit einer exzellenten Wertentwicklung von plus 27 Prozent aufgewartet. Wenn Peloton auch hier die Rücknahme von Fondsanteilen ausgesetzt hat, so vor allem deshalb, weil rund 40 Prozent des Vermögens dieses Fonds im ABS Master Fund investiert sind.

 

Stock Overview

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cheche:

Droht China ein Aktienüberangebot?

 
04.03.08 15:42
Die nur für Inländer erwerbbaren A-Aktien galten angesichts des knappen Angebots und der enormen Nachfrage lange als Selbstläufer. Doch schon dieses Jahr droht dieses Verhältnis zu kippen und der Markt unter zu vielen neuen Aktien zu leiden.

Droht Chinas Inlandsaktienmarkt insgesamt ein Kollaps durch ein Überangebot an Aktien? So, wie sich etwa bereits die A-Aktien von Ping An seit Oktober halbiert haben - unter anderem aufgrund einer geplanten Aktienemission und dem Ablauf der Sperrfrist?

Quelle / mehr: www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...%FCberangebot/325862.html
CHECHE  hat  Euch  lieb
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cheche:

Schwacher Dax flirtet mit 6.600 Punkten

 
04.03.08 16:42
04. März 2008 Wegen düsterer Aussichten für europäische Autowerte und einem Kurssturz bei Bayer haben die meisten Anleger am Dienstag einen Bogen um Aktien gemacht.

„Die Stimmung ist wieder einmal grottenschlecht, es gibt keinen Silberstreif am Horizont. Jede kleine Erholung wird für einen Abverkauf genutzt“, sagte Aktienhändler Matthias Melms von der NordLB. Der Dax verlor bis zum Nachmittag 1,3 Prozent auf 6.605 Punkte.

Skeptischer Blick auf den europäischen Automobilmarkt

Peugeot-Chef Christian Streiff versetzte mit seinen negativen Prognosen für den Branchenabsatz in diesem Jahr den Autoaktien einen Schlag. Vor allem wegen Spanien und Großbritannien könnten seiner Ansicht nach eventuell sogar weniger Autos in Europa verkauft werden als im Vorjahr.

Quelle / mehr: www.faz.net/s/...51A590AF199F7FD721~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
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Cuba Maß:

jetzt kacken wir aber gerade ganz schön ab!

 
04.03.08 16:47
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oljun80:

Wie wahr, wie wahr..

 
04.03.08 17:02

Ein Volk von Pfennigfuchsern


von Martin Blümel

Nichts Gutes verheißt der Starbucks-Indikator des US-Fernsehsenders CNBC: Zwei Drittel der Amerikaner trinken demnach keinen Premiumkaffee. Und von den wenigen Genießern will ein Drittel künftig weniger Geld als bisher fürs teure Koffein ausgeben. Das ist nicht nur schlecht für Starbucks, sondern – so sagt CNBC – ein Indiz dafür, dass der Konsum in den USA generell darnieder liegt.




Der Sender liegt damit nicht so falsch. Nicht nur beim Kaffee läuft’s schlecht. Bei Home Depot beispielsweise – das ist der amerikanische OBI – gehen die Geschäfte so mies, dass der Gewinn nach neuesten Zahlen gleich um 28 Prozent absackte. Für das laufende Geschäftsjahr geht der Konzern von einem Umsatzrückgang von bis zu fünf Prozent aus. Für Home Depot ein Schock. Seitdem das Unternehmen 1978 mit vier Geschäften startete, waren zweistellige Zuwachsraten üblich. In den 90er-Jahren verdoppelte sich der Umsatz alle drei bis vier Jahre. Home Depot stieg so mit 350.000 Mitarbeitern in 2230 Baumärkten zum zweitgrößten Einzelhändler der USA auf. Nur Wal-Mart ist noch größer. Und jetzt das. Die Absatzprobleme bei Home Depot stehen stellvertretend für eine Sorge, die derzeit ganz Amerika plagt: Kommt es nach der Kreditkrise zu einer Konsumkrise? Dann wäre eine Rezession nur schwer zu vermeiden. Schließlich umfasst der private Verbrauch in den Staaten gut zwei Drittel der Gesamtnachfrage. Sorgen daher auch an der Wall Street: Seit gut einem Jahr sind Konsumaktien neben den Finanzwerten die unbeliebtesten Investments.

Woran liegt es? Die Mutter aller Ursachen ist die amerikanische Immobilienkrise. Viele Hausbesitzer stecken in finanziellen Schwierigkeiten – und das ist naturgemäß die wichtigste Kundengruppe von Home Depot, um im Beispiel zu bleiben. Der Wert der Eigenheime sinkt, und viele können ihre Hypothekenraten nicht mehr bedienen. Da ist schlicht kein Geld mehr da für frische Tapeten und den neuesten Superbohrer.

Umso überraschender daher die Nachricht aus dem Handelsministerium, dass die Einzelhandelsumsätze im Januar gestiegen seien. Jedoch: „Das Statement gibt nur die halbe Wahrheit wieder, denn real – also nach Abzug der Inflationsrate – sinken die Umsätze“, sagt Rob Carnell, Volkswirt bei ING Financial Markets. Der Effekt: Der Einzelhandel ist so schwach wie zuletzt 2003.

Und könnte statistisch noch schlechter sein, wenn nicht die Amerikaner bei ihrer Inflationsbetrachtung die explodierenden Energie- und Nahrungsmittelpreise außen vor ließen. Denn viele Dollars gehen in den USA für Energie drauf, für Öl, Gas und Benzin sowie für Lebensmittel. Die Amerikaner nennen das Necessities, die Notwendigkeiten des Lebens, Ausgaben, die sich kaum vermeiden lassen. Für andere Dinge fehlt dann das Geld. Siehe Home Depot und Starbucks.

Notenbank und Regierung versuchen zu helfen. Der Leitzins wird wohl bis Ende 2008 auf zwei Prozent sinken. Und ein Konjunkturprogramm soll Amerika zum Geldausgeben animieren. Ob es helfen wird, ist fraglich. Das Problem liegt in der hohen Verschuldung der amerikanischen Haushalte. Die hat sich seit den 80er-Jahren verdoppelt und war bisher wesentlicher Antreiber des Konsumwachstums. Zwar könnten jetzt sinkende Zinsen Erleichterungen bei den Kredittilgungen bringen. Allerdings verschärfen die Banken gerade ihre Konditionen. Die Zinssenkungen verpuffen so. Und das Konjunkturprogramm? Ab Mai wird den meisten amerikanischen Steuerzahlern ein Scheck in den Briefkasten flattern, mit einer einmaligen Steuerrückzahlung in Höhe von 600 Dollar. Bei Ehepaaren das Doppelte. Für jedes Kind gibt es noch mal 300 Dollar dazu. Und wer nicht genug verdient, um überhaupt Einkommen steuer zahlen zu müssen, bekommt auch 300 Dollar. Nicht schlecht, große Ausgaben, wie eine Autofinanzierung etwa, werden sich damit dennoch nicht stemmen lassen.

Die Hilfe kommt zudem spät. Zwischen New York und San Francisco machen bereits jede Menge Läden dicht. Starbucks schließt 100 Coffeeshops, Damenbekleider Ann Taylor 117 Geschäfte, Kinderbekleider Liz Clairborne 54, Surferparadies PacSun macht 173 Demo-Stores zu, Mobilfunkbetreiber Sprint Nextel verabschiedet sich von 125 Geschäften, Möbelhändler Ethan Allen schließt zwölf Shoppingparadiese, bei der Apothekenkette Rite Aid sind es 28 Filialen, und auch die berühmte Kaufhauskette Macy’s wird schlanker und schließt neun ihrer Läden. Und das ist nur der Anfang einer langen Liste von Liquidationen und Geschäftsaufgaben. „There will be blood“, kommentierte neulich die „New York Times“ dieses Szenario.

Das Vertrauen der US-Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung ist im Februar jedenfalls klar gesunken. Der Verbraucher-Index der Universität Michigan gab auf 70,8 von 78,4 Punkten nach. Volkswirte hatten mit 70,0 Punkten gerechnet. Dennoch: „Die Leute sind zwar verdrießlich, aber nicht hoffnungslos“, sagt Floyd Norris, Chef-Finanzkorrespondent der „New York Times“. „Sie glauben daran, dass es besser wird, aber sie wissen auch, dass es ein hartes Jahr wird.“ Auch an der Börse. Konsumaktien, die dem Sektor „langlebige Güter“ (Discretionary) zugeordnet werden, laufen miserabel. Die für den Bereich „Ausgaben für das tägliche Leben ohne Energie“ (Staples) teilweise gut. Wal-Mart ist so eine Aktie, die zulegt. Sie notiert sogar auf einem Zweijahreshoch – auf Dollarbasis in New York. „Wal-Mart verkauft überwiegend Necessities, das ist ein wichtiger Grund, warum die Akte läuft“, sagt Mark Perry, Finanzprofessor an der University of Michigan. „Wal-Mart hängt nicht von Impulskäufern ab, wie es etwa im Bereich Elektronik oder Möbel der Fall ist. Nur weil eine Rezession droht, werden die Leute nicht darauf verzichten, Brot, Glühbirnen und Windeln zu kaufen.“

Wal-Mart profitiert auch davon, dass die Amerikaner zu einem Volk der Pfennigfuchser werden. „Normal in einer solchen Wirtschaftslage“, findet der Professor. Und Wal-Mart sei ein Paradies für Pfennigfuchser. Das Unternehmen lockt nämlich mit heftigen Preisabschlägen, um ordentlich Umsatz zu machen. Ende Januar wurden eine ganze Woche die Preise um bis zu 30 Prozent reduziert. Und Besitzer einer Wal-Mart-Kreditkarte bezahlten ab einer Kaufsumme von 250 Dollar bis zu 18 Monate keinen Sollzins. „Wir wissen, die Zeiten sind schwierig, darum helfen wir mit unseren Sparprogrammen“, sagt John Fleming, Wal-Marts Chef-Verkaufsförderer. Ein Akt der Menschlichkeit? Eher ein cleverer Marketingschachzug. Denn die nicht so schlauen Konkurrenten schauen in die Röhre und verlieren Kunden – der Einzelhändler Tar get etwa.

Die 300 oder 600 Big Boys, wie die Bush’schen Steuererstattungen in den USA auch genannt werden, dürften ebenso Wal-Mart zugute kommen, schätzt Professor Perry. „Da kann man sich doch ein paar extra Goodies in den Einkaufswagen packen.“
Aber das sind Einmaleffekte. Viel wichtiger und Rettungsanker für den US-Einzelhandel ist die internationale Aufstellung. Die USA mögen zwar ein Problem haben, das sicher nicht spurlos an der Welt vorbeigehen, diese aber dennoch nicht in die Knie zwingen wird. Und Wal-Mart profitiert: 2003 machten die internationalen Umsätze, etwa in Mexiko und China, erst 17 Prozent des Gesamtgeschäfts aus. Seither ist der Konzern zu einem echten Global Player herangewachsen. Jetzt trägt das Ausland 25 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Das Wachstum in Asien und Co liegt dabei bei 18 Prozent. Vielleicht sollte CNBC einen Wal-Mart-Indikator entwerfen – für den Erfolg echter Global Player.

Autor: EURO am Sonntag


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