ist es deutlich weniger als das Wachstum der letzten 4-5 Jahre.
Hier mal die Wachstumraten der letzten 4 Jahre
32,4%
16,2%
23,1%
39,4%
Im Durchschnitt ist AJA mit 27,8% gewachsen. Zuletzt sicherlich stark anorganisch, aber der Schnitt des organischen Wachstum liegt sicher auch etwa bei 20%.
Nächstes Jahr (2010/11) unterstelle ich 17 Mio € zusätzlichen Umsatz, was knapp 18% Wachstum bedeutet. Natürlich beinhaltet das die Annahme, dass erstens die weltwirtschaftliche Lage sich zumindest stabilisiert, und es beinhaltet weiteres anorganisches Wachstum. 12% organisches Wachstum sollte für AJA durch die Produktpalette, die gestiegenen Fertigunskapazitäten, das Synergiepotenzial bei Cybio (Vertrieb), das asiatische Nachholpotenzial und die allgemeinen Zukunftschancen der Branche möglich sein. Von den 17 Mio € werden also 11 Mio € durch organisches Wachstum abgedeckt. Die verbleibenen 6 Mio € unterstelle ich durch anorganisches Wachstum.
In 3 Jahren ist Analytik Jena dann bereits ein ziemlich gut finanziell ausgestatteter Konzern, da man bei 12 Mio € Ebit wohl davon ausgehen kann, dass der operative Cashflow in ähnlicher Größenordnung liegen wird. Ich halte aus dem Grunde anorganisches Wachstum in der Folge (2011/12) für durchaus wahrscheinlich, und das erklärt den Sprung von 23 Mio € in 3 Jahren. Auch dort sind das allerdings prozentual gesehen nur 20%. Auch dort hab ich organisch mit 12% Wachstum kalkuliert und die verbleibenen 8-9 Mio € wären auf anorganisches Wachstum zurückzuführen. Übrigens glaube ich dann vor allen an diese Zukäufe eher im Ausland.
Natürlich ist das alles spekulativ. Das geb ich gerne zu. Wenn die Weltwirtschaft nochmals einbricht und der Dollar stark an Wert verliert, kann das Szenario auch deutlich schlechter ausfallen. Allerdings ist ja bei der aktuellen Bewertung bereits eingepreist, dass das Eigenkapital nicht weiter steigt und die Gewinne eher leicht fallen. Ist das realistisch?
"Wir sehen euch nicht,
doch ihr seid da,
ihr seid die Helden vom BKA"
Welle:Erdball