Matt Kapko | Editor November 8, 2019 6:31 PM
Beim Edge Computing handelt es sich um die dezentrale Datenverarbeitung, die am Rand des Netzwerkes stattfindet. Dementsprechend werden die Daten beim Edge Computing direkt an der Netzwerkperipherie, also dort, wo sie auch generiert werden, verarbeitet.
Beim Edge Computing handelt es sich um eine offene, verteile IT-Architektur, für welche eine dezentralisierte Verarbeitungsleistung charakteristisch ist. Dabei schafft Edge Computing nicht nur die Basis für das Mobile Computing, sondern auch die Technologien des Internet of Things (IoT). De facto werden im Rahmen des Edge Computing Daten von einem (mobilen) Gerät, einem lokalen PC oder aber Server direkt verarbeitet, ohne dass eine Übertragung an ein Rechenzentrum erfolgt.
Warum Edge Computing?
Aufgrund des zugrundeliegenden Prinzips können durch Edge Computing Datenströme beschleunigt werden. So ist beispielsweise eine Datenverarbeitung in Echtzeit, d.h. ohne Latenzzeiten, möglich. Entsprechend ist es Geräten und intelligenten Anwendungen möglich auf Daten, und zwar noch während des Erstellungsprozesses, zu reagieren. Hierdurch können wiederum Verzögerungen vermieden werden, was für bestimmte Technologien wie beispielsweise selbstfahrende Fahrzeuge unerlässlich ist. Daneben bietet Edge Computing noch diverse weitere Vorteile für Organisationen und Unternehmen.
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