28.09.2009
Frankfurter Börsenbrief
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" empfehlen die Fresenius-Aktie (ISIN DE0005785638 / WKN 578563, VZ) mit bewusst langfristigem Anlagehorizont über ein Stop-buy-Limit bei 40,42 EUR zu ordern.
Das Bad Homburger Unternehmen sei derzeit an der Börse nicht beliebt, aber auf längerfristige Sicht sei es ein klarer Wachstumskandidat. Dieser langfristige Blick werde von der Charttechnik als Timing-Orientierung begleitet. Der hartnäckige Abwärtstrend, mit dem sich der Titel zuletzt auch relativ schwach zum DAX präsentiert habe, scheine nämlich schließlich auszulaufen. Komme der Ausbruch über 40 EUR zustande, springe die Timing-Ampel auf Grün.
Fresenius stehe auf vier Säulen: Gesundheitsprodukte und -dienstleistungen, z. B. für Dialyse, Krankenhaus sowie die ambulante medizinische Versorgung von Menschen. Im Hinblick auf die demographische Entwicklung sei das Wachstumspotenzial unstrittig, aber auch die Historie sei von Wachstum gekennzeichnet.
Die Kursentwicklung passe gar nicht zur guten Unternehmensentwicklung. Im ersten Halbjahr habe der Umsatz (IFRS) um 21% auf knapp 6,9 Mrd. EUR verbessert werden können. Das operative Ergebnis sei sogar um 26% auf knapp 1 Mrd. EUR gestiegen. Die operative Marge habe von 13,7 auf 14,3% zugelegt. Beim Cashflow sei ein Plus von 25% auf 604 Mio. EUR verbucht worden. Mit solchen Zahlen habe die relative Schwäche der Vorzugsaktie keinen Sinn.
Nach Ansicht der Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" sollten Anleger die Fresenius-Aktie mit bewusst langfristigem Anlagehorizont über ein Stop-buy-Limit bei 40,42 EUR ordern. Das Kursziel werde zunächst bei 50 EUR gesehen. Das Stop-loss sollte bei 35,88 EUR platziert werden. (Ausgabe 39 vom 26.09.2009)
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