249.999.999 Amis können ihre Schulden nicht


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Bereuhnix:

Das ist unglaublich .

 
19.11.07 00:02
Ich habe mir versprochen, vor Weihnachten  nicht mehr auszurasten.
Aber vielleicht hole ich am Nikolaus nochmal den Knüppel raus...
Überlege mir ernsthaft den Stuß zu übersetzen und in ein amerikanisches
Housing market board zu stellen.    
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Libuda:

Sensationell hohe US-Sparquote

 
19.11.07 00:04
Ken Fisher, der erfolgreichtst US-Vermögensverwalter, bestätitgt heute im Handelsblatt, was Libuda schon seit Jahren postet - und was sicher dazu beigetragen hat, dass Ihr Euer Vermögen in den letzten fünf Jahren vervielfacht habt, wenn Ihr den Aussagen von Libuda auch nur ansatzweise Glauben geschenkt habt und nicht irgendwelchen Lemmingen des Weltuntergangs nachgelaufen seid.

Fishers Zwischenruf

Sparen wie Hans Riegel
Von Ken Fisher, Grüner Fisher Investments

Der Weg zum Vermögen liegt im eisernen Sparen – oder nicht? Beispiele wie Bill Gates, aber auch Haribo-Gründer Hans Riegel zeigen, dass es sich absolut auszahlen kann, niedrig verzinste Sparkonten und Anleihen einfach zu meiden.





Trotz aller anders lautenden Aussagen sind die Amerikaner die größten Sparer der Welt. Wer das nicht wahrhaben will, verpasst auch die positive Wirkung auf Aktienmärkte und niedrige langfristige Zinsen, die von den sogenannten exzessiven Sparern ausgehen.

Ja, die offizielle Sparquote Amerikas fällt seit langem – seit 2005 ist sie sogar negativ. Die Amerikaner nutzen heute – anders als früher – vermehrt Sparformen, die in die Berechnung nicht einbezogen werden. Dies senkt die Sparquote.

Bill Gates, reichster Mann Amerikas, hat offiziell nie gespart, denn Kapitalerträge, realisiert oder nicht, fließen in die Sparquote nicht ein. Mit ihrem „Sparen“ erzielen die Amerikaner Kapitalerträge. Sie tun es damit den Albrecht-Brüdern und Hans Riegel – Gründer von Aldi und Haribo – gleich. So bin auch ich Milliardär geworden. Gründen Sie eine Firma. Erwirtschaften Sie Gewinne. Dies senkt die Sparquote, und Sie sparen zusätzlich Steuern.


Die Amerikaner erzielen Kapitalerträge von umgerechnet 2,2 Billionen Euro pro Jahr, die allein 23 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entsprechen – aber nicht in die Sparquote eingehen. Gleiches gilt für Arbeitgeberbeiträge bestimmter Pensionspläne. Selbst die „kalkulatorische Eigentümermiete“, der für selbst genutzt Eigenheime angesetzte fiktive Mietwert – eine rein rechnerische Größe – reduziert die „Ersparnisse“ im Jahr um 722 Milliarden Euro! Addieren Sie diese Beträge, sparen die Amerikaner 31 Prozent des BIP und damit mehr als alle anderen!

Die Quote orientiert sich am Sparverhalten der Amerikaner vor 40 Jahren. Damals zahlte man seine Steuern und trug das versteuerte Geld auf die Bank oder investierte es in Anleihen – wie die meisten Deutschen noch heute. Das ist jetzt anders. Die niedrige Sparquote in Amerika ist kein Übel, sie zeugt lediglich davon, dass effizienter gespart wird.

Deutschland sollte sich in puncto Sparen ein Beispiel an Amerika nehmen und auf niedrig verzinste Sparkonten und Anleihen verzichten – auch wenn dies die derzeitige Sparquote von 10,8 Prozent senken würde. Wird aufgrund der angeblichen Verschwendungssucht der Amerikaner der Untergang vorausgesagt, denken Sie daran, dass dies nicht stimmt und damit ein weiterer Kurstreiber für die globalen Aktienmärkte übersehen wird.




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Bereuhnix:

Der Hirni weiss absolut nicht wie die

 
19.11.07 00:05
Exkdaten bei der Asskuranz aussehen. lool
Daß der Deckungszins ...
Lassen wir das.
Sinnlos.
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Libuda:

Credit Suisse: Aktien haben noch Aufwärtspotenzial

 
19.11.07 15:34
News - 19.11.07 15:26
ANALYSE/Credit Suisse: Aktien haben noch Aufwärtspotenzial

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Experten der Credit Suisse rechnen in den kommenden Monaten mit Gewinnen an den Aktienmärkten. 'Da die Kurse in den vergangenen Jahren weniger stark gestiegen sind als die Unternehmensgewinne, sehe ich für die nächsten drei bis sechs Monate noch Aufwärtspotenzial und damit eine gute Kaufgelegenheit', sagte Stefan Keitel, Geschäftsführer der Credit Suisse Asset Management Kapitalanlagegesellschaft, am Montag in einem Pressegespräch in Frankfurt.

Langfristig kritisch sieht er die Inflationsentwicklung, die sich durch die wachstumsorientierte Zinspolitik der US-Notenbank verschärfen könnte. 'Das könnte mit der Zeit für den Aktienmarkt problematisch werden, aber noch wirkt sich das nicht negativ aus', so der Experte.

HOHE ÖLPREISE KEHREN WACHSTUMSTREND NICHT UM - KEINE US-REZESSION

Eine dynamische Entwicklung der Schwellenmärkte und ein nachhaltiges Wachstum in Europa sollten der Weltwirtschaft Auftrieb geben. 'Selbst Ölpreise, die nachhaltig über 100 US-Dollar je Barrel liegen, können diesem Trend nicht wirklich etwas anhaben, da das Wachstum sehr breit diversifiziert ist', zeigte sich Keitel überzeugt. Auch der negative Einfluss des Euro auf die Exportwirtschaft des Euroraums werde überschätzt, da das Handelsvolumen von Europa mit den USA unter 20 Prozent liege. Zudem mildere die Stärke der europäischen Gemeinschaftswährung die Auswirkungen der steigenden Ölpreise ab.

Für die USA rechnet Keitel nicht mit einer Rezession, sondern traut der weltgrößten Volkswirtschaft im laufenden Jahr ein Wachstum von bis zu 2,5 Prozent zu. Das liege zwar unter dem Trendwachstum, aber für 2008 sieht der Experte eine leicht zunehmende Dynamik mit einem Plus bis zu 2,7 Prozent. In den Folgejahren dürfte sich das Wachstum wieder beschleunigen. Das Thema Subprime sei zwar noch nicht überstandenb. Der schwache Dollar sollte aber die Exportwirtschaft der weltgrößten Volkswirtschaft ankurbeln.

Zudem steige bei den US-Unternehmen wegen ihrer hohen Bargeldbestände die Investitionsbereitschaft und auch die Staatsausgaben stützten die Konjunktur. Für den Konsum als wichtigste Wachstumsstütze ist Keitel ebenfalls zuversichtlich, auch wenn die Wachstumsraten hier sinken sollten./gl/bf

Quelle: dpa-AFX

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Kritiker:

zum Titel

 
19.11.07 17:26
Staatsschulden sollten nicht mit Firmen- oder Privat-Schulden verglichen werden.
Auch die Behauptung, daß die Staatsschulden nicht zurückgezahlt werden, kann falsch sein.
Sie werden stets erneuert - und haben daher weniger Gefährlichkeit.
Solange der Staat die Zinsen bedienen kann, lauert kaum Gefahr.

Die wichtige Frage lautet: bei WEM hat er die Schulden.
Sind es überwiegend die eigenen Bürger, so sind es mehr die Schulden der Bürger.
Solange die Steuer-Eingänge steigen, geht es gut, kritisch würde es erst, wenn die Steuern sinken.

Zum Beispiel wären die Schulden des dtn. Staates seine derzeit geringsten Probleme. Doch, weil der Deutsche grundsätzlich mit Schulden nicht umgehen kann und darin Teufelszeug sieht, kann die Sache politisch hochgezogen werden.
Doch z.zt. wäre es besser mit mehr Schulden zunächst die Wirtschaft anzutreiben.

Wenn allerdings ein Staat - wie der dt. - sein Tafelsilber verkauft, fehlen ihm bald die Sicherheiten ( zuerst: Stromwerke & Netze, dann Post, Telefon, und jetzt die Bahn).
Da müßte sich der Bürger (Schatzbriefler) bald fragen, wie seine Kredite gesichert sind - und für was er überhaupt noch Steuer bezahlt.

Wie man sieht, die Sache ist sehr komplex. - Kritiker  
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Libuda:

Nur der Wolf unter den Schafen macht Geld

 
20.11.07 14:09


Die renommierte Investmentbank Goldman Sachs hat angekündigt, dass sie bis zum Ende des Jahres 2008 voraussichtlich weitere Abschreibungen in Höhe von 48 Mrd. Dollar vornehmen wird. Diese überraschende Meldung, die gestern über den Ticker ging, schickte die Börsen weltweit erneut in den Keller.

Nicht zuletzt deshalb weil bereits vorher der weltweit größte Rückversicherer Swiss Re einen Abschreibungsbedarf von 1,08 Mrd. Dollar angekündigt hat. Dazu kommt ein von Analysten geschätzter zusätzlicher Abschreibungsbedarf für die Citigroup von 11 Mrd. Dollar, für Morgan Stanley von 8 Mrd. Dollar und für Merrill Lynch von 13 Mrd. Dollar. In Europa soll angeblich die UBS den größten Abschreibungsbedarf haben. Man munkelt von 9 Mrd. Dollar.

Ferner erfuhren wir, dass Cerberus soeben einen im Juli vereinbarten Deal platzen ließ und lieber die vereinbarte Vertragsstrafe in Höhe von 100 Mio. Dollar zahlte. Und, als ob das alles noch nicht reichen würde, kommt als Sahnehäubchen oben drauf, dass die Golf Staaten darüber nachdenken ihre Währungen vom Dollar zu lösen. Die sitzen nämlich nicht nur auf Dollarreserven, die immer weniger Wert werden und finden das irgendwie gar nicht so prickelnd. Sondern haben ihre Währungen an den Dollar gekoppelt, was für sie derzeit wenig vorteilhaft ist. Dabei nehmen sie Kuwait zum Vorbild, das bereits Anfang des Jahres vom Dollar weg zu einer Mischung von Währungen überging.

Und auch China bekommt angesichts von 1,4 Billionen Dollar-Währungsreserven langsam kalte Füße. Unisono erhebt sich ein weltweites Konzert, das einen starken Dollar für notwendig hält. Russell Jones von RBC bringt es zum Leidwesen der anderen auf den Punkt: „Der Dollar ist derzeit kein sicherer Hafen, weil die Probleme denen sich die Welt gegenüber sieht, vom Dollar herrühren.“  

Das Problem ist nur, dass je lauter man über den Dollar klagt, dieser immer noch mehr an Vertrauen verliert. So ist das nun mal. Man nennt so etwas auch tot reden.

Was tun, werde auch ich in den letzten Tagen immer häufiger gefragt. Meine Antwort: Gar nichts. Jedenfalls nicht verkaufen, wie es die Zittrigen tun. Wenn man was vernünftiges machen will – vorausgesetzt, dass man die Hosen nicht so voll hat, wie unsere Börsenparkettvögel, die sich noch schnell ihre Tantieme für das Jahr sichern wollen – dann rate ich in den allgemeinen Abwärtstrend reinzukaufen.

Sind Sie denn wahnsinnig, werden Sie mich jetzt vielleicht fragen? Nein, werde ich Ihnen antworten. Nur lasse ich mich von ein paar aufgeregten Hühnern, auch wenn die weltweit agieren, nicht aus meiner Ruhe bringen. Ich weis nicht, wie oft ich noch darauf hinweisen muss, dass sich die fundamentalen Daten doch kein bisschen geändert haben. Ich weis auch nicht, wie oft ich bereits darauf hingewiesen habe, dass die veröffentlichten Abschreibungen nicht die letzten gewesen sein werden. Oder glauben Sie im Ernst noch einem dieser Banker in Ihren teuren Maaßanzügen, die so oder so profitieren?



Und ich weis auch nicht, warum die Menschen sich nicht einfach die Fakten ansehen und dann den Mut haben, entsprechend zu handeln. Und Fakt ist, dass die Wirtschaft weltweit weiter wächst. Fakt ist auch, dass die Konsumenten in USA, Deutschland und Japan trotz vermeintlicher Hiobsbotschaften überraschenderweise ansteigend konsumieren. Fakt ist auch, dass Hewlett-Packard (ein amerikanisches Unternehmen!!!) soeben den Forecast erhöht hat. Und auch WalMart die Zukunft positiver sieht. Und Fakt ist auch, dass die Bewertung deutscher und europäischer Unternehmen nach wie vor moderat ist.

Und was den Dollar anbelangt. Glauben Sie im Ernst, dass es sich China oder die arabischen Staaten erlauben können aus dem Dollar zu gehen? Die werden ganz schön brav drin bleiben, weil sie rechnen können und wissen, dass sie mit jedem verkauften Dollar ihre restlichen Dollar-Guthaben entwerten. Und für die USA und deren Wirtschaft führt der schwache Dollar vergleichbar einer Viagra zu ungeahnter Exportstärke.

Also. Wo bleiben den jetzt die Schnäppchenjäger? Wo die „Geiz ist geil“ Vertreter? Und wo bleiben vor allem unsere Banker, die sich doch sonst nicht so zieren und jeden Mist kaufen? Denen fehlt offensichtlich der Kitzel, den sie so nur bei zweitklassigen Anlagen, wie z.B. bei amerikanischen Hypothekenanleihen, verspüren. Oder haben Sie einfach nur für’s erste die Hosen voll?

Ich bleibe dabei. Jetzt ist die Stunde derjenigen, die wirklich Geld machen wollen. Wer sich jetzt gegen den Markt stellt, wird sich schon bald über horrende Renditen freuen können. Dabei fällt mir ein Songtext, ich glaube von Udo Lindenberg, ein:

„Gegen die Strömung, gegen den Wind. Lass Sie doch labern, blöd wie sie sind!“

Einen schönen Tag und hohe Renditen wünscht Ihnen

Ihr Norbert Lohrke

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der jeweilige Autor.


Das konntet Ihr von Libuda in ähnlichen Situationen seit dem Anstieg des DAX von 2.300 im Frühjahr 2003 auf das heute Niveau immer wieder lesen. Und immer wieder hat sich dabei ein Investment gelohnt - und das wird auch so bleiben, bis die Unterbewertung aus der Blase nach unten, die der Blase nach oben im Jahr 2000 folgte abgebaut ist.

Denn wir haben jetzt die längste Phase in den letzten 100 Jahren hinter uns, in der das Aktien-KGV teilweise etrem weit unter dem Rente-KGV lag. Der Erfahrungswert über mehr als ein Jahrhundert ist aber, dass das Aktien-KGV leicht über dem Renten-KGV liegt.    
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Libuda:

Wenn man einmal all die vielen Abschreibungen

 
22.11.07 17:57
addiert, die Banken nach Ansicht von diversen Katastropheten aus Zeitungen und Börsenboards und Verzockern unter den Analysten, die z.B. wie der Hatzius noch dem in 2003 verpassten Einstieg nachtrauert, zusammenrechnet, ist man mit Sicherheit beim Drei- oder Vierfachen der Problemkredite - und die müssten dann alle auch noch zu 100% ausfallen.

Wer diese Märchen für Märchen hält und sich von Hysterie befreit, kauft jetzt. Das sind momentan nicht gerade wenige, denn wo Verkäufer sind, müssen auch Käufer sein. Und für das Ausmaß der Hysterie sind die bisherigen Kursverluste eigentlich sehr moderat.
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n1608:

Auch wenn dem Einem

 
22.11.07 18:27
vor Wut bald der Kragen platzt und der Andere sich teilweise wie Graf Koks gebärdet, muss ich sagen, dass die Diskussion sehr anregend ist und der thread eine deutlich höhere Qualität aufweíst, als viele andere.

Ich möchte mich hier nicht auf eine Seite schlagen, muss aber zugeben, dass ich den angekündigten Abschreibungsbedarf der Bankenwelt auch mit einem Schmunzeln zur Kenntnis nehme. Denn wann, wenn nicht jetzt, habe ich als Banker die Möglichkeit ALLE Eventualitäten reinzupacken? Ich denke jetzt und dass eröffnet ihnen schon in Kürze wieder bessere Zahlen zu präsentieren, als allg. erwartet.

Auch glaube ich nicht, dass die Bewertungssituation an den Märkten vergleichbar ist, mit der im Jahre 2000 und auch die freie Liquidität, auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten, ist enorm. Die ist so pervers groß, dass der Staatsfonds eines kommunistischen Landes nicht anders weiß, als in eine Ami-Heuschrecke zu investieren.

Aber je negativer die Stimmung für die Börsen ist, allg. und hier am board, desto besser.

Gruss n1608
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Libuda:

Interessant ist, welche Weltuntergangssau

 
22.11.07 21:54
da seit Beginn dieser Woche wieder durch den deutschen Blätterwald getrieben wird. Bestandteil dieser Weltuntergangsargumentation ist die Einschätzung der FED, dass das Wachstum in den USA in 2008 und 2009 "nur" 2,5% betragen werde.

Na und, kann man da eigentlich nur fragen. Das war doch das, was wir uns alle gewünscht haben, Ungleichgewichte, die zumindest nicht in der publizierten Dimensionen existieren, abzubauen. Jedenfalls verbessert sich das Sparverhalten noch mehr, das nie so schlecht war, als wir meist lesen mussten. Und auch der Leistungsbilanzsaldo müsste davon positiv beinflusst werden.

Und nun kommt die Weltuntergangssau: Weil vielleicht, vielleicht aber auch nicht, die vorhandenen Produktionskapizitäten etwas weniger ausgelastet sind, kommen einige Schwachköpfe aus deutschen Wirtschaftsredaktionen, die dem Kopf nur zum Haare schneiden haben, zu der Schlussfolgerung, dass die FED ihren Wachstumspfad auf 2,5 abgesenkt habe. Diese Schwacheköpfe nehmen also die niedrigsten Punkte einer längeren Periode und schreiben diese dann für längere Zeit fort. Das haben auch die deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute über Jahre gemacht und diese Flachschippen haben ein gerüttelt Maß Schuld, dass die EZB der Wirtschaft nicht das Potenzial eingeräumt hat, wie es für eine gedeihliche Entwicklung optimal gewesen wäre.

Was glaubt die FED nun wirklich? Meines Erachtens geht sie von einer Erhöung der Arbeitsproduktivität von ca. 2,5 pro Jahr für die nächsten 10 Jahre aus (dazu gibt es eine Studie und konkrete Aussagen) und von einer Erhöhung der Erwerbsbevölkerung von 1% - damit wären wir bei einem Wachstumspotenzial von ca. 3,5%. Wenn das einmal nur für zwei Jahre mit 2,%% ausgenutzt wird, ist das kein Trend, sondern ein Unterauslastung des Produktionspotenzial. Derartige Zeitungsschmierereien von Zeitungsschmierfinken der übelsten Sorte, sind eigentlich ein Kaufgrund, denn leider (oder; glücklicherweise für Käufer) fallen manche Leser auf die Weltuntergangstiraden hinein. Den Leser wird dadurch nicht Geld nur geklaut, sondern sie müssen auch noch als "Couch" herhalten und das alles ohne eine Krankenschein für psychiaterischen Erdultungen.
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Libuda:

Gefahr eines überraschenden Anstiegs

 
23.11.07 20:09
An den Aktienmärkten besteht derzeit nicht das akute Risikos eines strukturellen Zusammenbruchs, sondern die Gefahr eines überraschenden Anstiegs, erklärt Morgan Stanley.

Einen überraschenden Anstieg sehe ich auch beim Dollar - also eine kräftige Euro-Aufwertung, nämlich spätestens wenn die Amis klarer sehen, dass sie keine weitere Exportstimilierung brauchen. Und dass die überzockten Rohstoffe irgendwann abstürzen ist auch so klar, wie der Krug, der zum Brunnen geht.
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Libuda:

Neueste Sau, die durchs Dorf getrieben wird

 
24.11.07 14:49
sind die sogenannten Level-3-Anlagen. Dazu kann man folgende ökonomische Verbödung bei Barrons lesen, zitiert im schwachsinnigen deutschen Katastrophenblättchen "Wirtschaftswoche", bei dessen Lesen einer der renommierte Gründer, Stolper vom Volkswirt, wohl im Grab rotieren würde:

"Bleiben die zig Milliarden Level-3-Anlagen. Für derartige Assets gibt es praktisch keinen Marktwert. Sie sind im Prinzip so viel wert, wie das Management bestimmt."

Unsolidere ökonomische Dumm-Dumm-Sprücheklopferei ist nun wirklich nicht mehr möglich. Da werden allen gängigen Regeln der Bilanzierung und der Ökonomie auf den Kopf gestellt. Diese Blödmänner (-frauen) von Barrons und der Wirtschaftswoche versuchen den Lesern des Bären aufzubinden, dass es für alle Posten auf der Aktivseite einer Bilanz Marktwerte gäbe. Das ist seltener Quatsch - eine gekaufte Maschine wird beispielsweise nach Abschreibungsregeln abgeschrieben, übrigens nicht nach den Willkür des Managements. Von Wirtschaftsprüfern, die Bilanzen testieren müssen und dem umfassenden Regelwerk der Bilanzierung haben diese abartigen, seichten Stümper von Barrons und Wirtschaftswoche, die bei der Sensationsaufmachung ihrer inzwischen unsoliden Käsblättchen über Leichen gehen, offensichtlich noch nie etwas gehört. Vermutlich auch noch nie etwas davon, dass von den Krediten in den Bankbilanzen über Jahrhunderte nie Marktwerte existieren - dass man aber schon immer Abschreibungen für sie tätigte, um ihren richtigen Wert auszuweisen - ohne dabei einen Marktwert heranzuziehen.
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Libuda:

Sein wie ein Scheich

 
27.11.07 10:37
Scheichs of Schnäppchenjagd, Ihr solltet das auch tun:

Citi Sells Stake to Abu Dhabi Fund
Tuesday November 27, 3:11 am ET
By Joseph Altman, AP Business Writer  
Abu Dhabi's Sovereign Fund Agrees to Invest $7.5 Billion for a 4.9 Percent Stake in Citigroup


NEW YORK (AP) -- Citigroup said late Monday that the Abu Dhabi Investment Authority will invest $7.5 billion in the nation's largest bank, offering needed capital to offset big losses from mortgages and other investments.
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The cash from the sovereign investment fund of the Gulf Arab state, which has been a beneficiary of this year's surge in oil prices, will be convertible into no more than 4.9 percent of Citigroup Inc.'s equity. Citigroup characterized the investment as passive and said the fund will not be able to name any board members to the bank.

The Investment Authority would become one of Citi's largest shareholders.

The Abu Dhabi investment, which was expected to close within the next several days, will be considered Tier 1 capital for regulatory purposes, helping Citi reach its goal of returning to its target capital ratios in the first half of 2008, the bank said.

Citigroup's shares have lost about 45 percent of their value since the beginning of this year, wiping away $124 billion in market capitalization, as the drumbeat of bad news about its investment losses has mounted.

"We see in Citi a highly respected company with a premier brand and with tremendous opportunities for growth," said the Investment Authority's managing director, Sheikh Ahmed Bin Zayed Al Nahayan. "This investment reflects our confidence in Citi's potential to build shareholder value."


Charles Prince stepped down as Citigroup's chairman and chief executive on Nov. 4, the same day Citi announced that it will likely write down the value of its portfolio by $8 billion to $11 billion in the fourth quarter.

In the third quarter, the bank's exposure to assets tied to subprime mortgages led to a loss of about $6.5 billion.

The Investment Authority will receive equity units that pay an 11 percent annual yield until they are converted into Citigroup common shares at a price of up to $37.24 a share between March 15, 2010, and Sept. 15, 2011.

The investment is the latest by sovereign funds in the Middle East that have been building up their overseas investments recently, many of them on the back of oil prices that have risen more than 60 percent this year and have brought the region record cash flows.

Dubai International Capital, which is owned by the ruler of that booming Persian Gulf city-state, announced earlier Monday that it has acquired a stake of undisclosed size in the Japanese electronics and media company Sony Corp. Its other investments this year included acquiring a 3.12 percent of European Aeronautic Defence & Space Co., which builds Airbus commercial planes and military aircraft. The firm also holds stakes in Daimler AG and British bank HSBC Holdings PLC.

Many companies have welcomed such investments because the funds tend to be stable investors, but some U.S. officials have expressed concern that their acquisitions could target sensitive industries with links to national security.

Abu Dhabi's move recalls the early 1990s investment in Citi made by Saudi Prince Alwaleed bin Talal. After Citi made some losing bets on U.S. real estate and Latin America, Alwaleed bought a stake in the bank for less than $600 million that has since ballooned into several billions of dollars.

The Abu Dhabi investment, which was expected to close within the next several days, comes at a time when Citi is trying to reassure investors amid heavy credit-related losses and its search for a new CEO.

"This investment, from one of the world's leading and most sophisticated equity investors, provides further capital to allow Citi to pursue attractive opportunities to grow its business," Acting Chief Executive Win Bischoff said in a statement.

Citi shares fell $1, or 3.2 percent, to close at $30.70 Monday after hitting a five-year low earlier in the day.

"This investment also enables us to access capital in an efficient manner, and is consistent with our strategy of maintaining a balance sheet that benefits from highly diverse sources of funding in terms of both geography and type of security," Bischoff said.

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