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"Trend-Perspektive und Wahrscheinlichkeit: DAX Bearish 60%
Der DAX ist am Vortag kräftig unter die Räder gekommen und mit einer langen bearishen Tageskerze aus dem Handel gegangen. Im Tageshoch lag der DAX bei 25.581 Punkten im Tagestief bei 25.071 Punkten, zur Schlussglocke stand der Index bei 25.116 Punkten und vorbörslich zeigt er sich am heu-tigen frühen Donnerstagmorgen bei 25.096 Punkte erneut schwächer. Am Vortag hieß es noch: „Trotzdem hat sich die Lage mit dem Kursrutsch unter die Ichimoku-Wolke am Vortag weiter einge-trübt, zumal der Leitindex auch unter dem 50er-EMA bei 25.635 Punkten notiert. Solange der 50er-EMA nicht nachhaltig nach oben durchbrochen wird, muss mit einem erneuten Kursrückgang Rich-tung Unterstützung um 25.300 Punkte, zum unteren Gap bei 25.130 Punkte und zum 200er-EMA bei 24.800 Punkte gerechnet werden.“ Dieser zuvor nur vermutete Kursrückgang läuft aktuell. Im Mo-natschart befindet sich bei 24.500 Punkten der wichtige langfristige mittlere Fibonacci-Fächer, wo die DAX-Korrektur auch bei einem tiefen Rücklauf endgültig auslaufen könnte. Für neue Long-Positionen sollten aber zunächst entsprechende Long-Signale abgewartet werden.
Heute stehen die finalen Einkaufsmanagerindizes der Industrie im Mittelpunkt, um 09:55 Uhr für Deutschland und um 10:00 Uhr für den Euroraum. Um 11:00 Uhr folgt die Arbeitslosenquote der Eu-rozone für August, erwartet werden 6,4 Prozent. Aus den USA kommen um 14:30 Uhr die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und um 16:00 Uhr der ISM-Index für die Industrie, für den Volkswirte 54,9 Punkte erwarten. Nach US-Börsenschluss berichtet Nike. In Frankreich legt die Regierung den Haushaltsent-wurf für 2027 vor. Bei den Einzelwerten dürfte Fresenius Beachtung finden, der Konzern übernimmt für bis zu 750 Millionen Euro die restlichen 45 Prozent am Biosimilar-Hersteller mAbxience. Die Stim-mung der Privatanleger hat sich in der jüngsten Erhebung der American Association of Individual In-vestors, die bis Mittwoch läuft, leicht aufgehellt, bleibt aber gedrückt. Die Umfrage fragt, ob die Teil-nehmer für die kommenden sechs Monate steigende, gleichbleibende oder fallende Kurse erwarten. Der Anteil der Pessimisten sank von 48,1 auf 46,5 Prozent, der der Optimisten stieg von 32,7 auf 34,6 Prozent. Die Bären überwiegen damit die vierte Woche in Folge und liegen weit über ihrem langjähri-gen Durchschnitt von 31,5 Prozent. Solche Ausschläge werden in der Regel als Kontraindikator gele-sen, weil viel Skepsis bereits eingepreist ist.
Handelsmöglichkeiten
Der DAX nimmt Kurs auf die Marke von 25.000 Punkten und könnte hier zunächst nach oben abprallen, bevor es dann zu einer weiteren Abwärtsbewegung Richtung 24.500 Punkte kommt. Die zuvor erwartete tiefe Korrektur läuft noch weiter. Long-Signale sind noch nicht in Sicht.
Widerstände: 25.300 / 25.400 / 25.600 Punkte
Unterstützungen: 25.100 / 25.000 / 24.500 Punkte "
Quelle: ING Markets | DAX bricht ein
"Saisonale Unterstützung
Der Dow Jones® hatte zuletzt zu kämpfen. Seit dem Allzeithoch vom August bei 54.744 Punkten und dem Ausloten der Parallelen zum Aufwärtstrend seit Herbst 2022 mussten die amerikanischen Standardwerte spürbare Verluste hinnehmen. Eine absolute Kernunterstützung bilden jetzt die verschiedenen horizontalen Marken bei 50.000 Punkten – verstärkt durch die 50-Wochen-Linie (akt. bei 49.807 Punkten). Doch es gibt auch einen Silberstreif und zu Beginn des 4. Quartals ist dieser saisonaler Natur. Gemessen am typischen Verlauf des Dow Jones® in Zwischenwahljahren der USA ist der Oktober mit einem Plus von 1,93 % der beste Einzelmonat. Abgelöst wird dieser von einer ebenfalls starken Novemberperformance (+1,4 %). Interessanterweise liefert auch der Dekadenzyklus einen ähnlichen Fingerzeig (siehe Chart). Zwischen den beiden bekanntesten Zyklen überhaupt besteht also derzeit eine große saisonale Schnittmenge. Generell deutet das Ablaufmuster des Zwischenwahljahres auf eine früh einsetzende Jahresendrally hin, denn das 4. Quartal stellt den besten Teilabschnitt dar. Kurzfristig kann der Dow Jones® jede Form der Unterstützung gebrauchen."
Dow Jones Industrial Average® (Weekly)
Quelle: LSEG, HSBC² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Dow Jones Industrial Average®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Quelle: Dow Jones Industrial Average® - Saisonale Unterstützung | stock3
Wichtige Terine für heute:
01:30 – JP: Arbeitslosenquote September
01:30 – JP: Verbraucherpreise Großraum Tokio (Kernrate) Oktober
01:50 – JP: Geldbasis September
09:00 – SP: Arbeitslosenzahl September
10:00 – IT: Einzelhandelsumsätze August
11:00 – EWU: Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
14:30 – US: Neugeschaffene Stellen ex Agrar September
14:30 – US: Arbeitslosenquote September
14:30 – US: Durchschnittliche Stundenlöhne September
16:00 – US: Auftragseingang Industrie August
21:30 – US: Commitments of Traders (COT) Report
Quartalszahlen: Kernel Holding
Rocco, wie ist die vorbörsliche Tendenz?
Heute Aufwärts.
Wo siehst du die Widerstände?
Bei 25.175 + 25.200 + 25.525 + 25.570 + 25.600 + 25.617 Punkten.
Und wo liegen die Unterstützungen?
Bei 24.875 + 24.830 + 24.785 + 24.600 + 24.369 Punkten.
VDAX-New® Close:
20,08
DAX® Indikation:
24.998,60
DAX® Close:
24.939,35
Das hier wochenlang angekündigte herbstliche DAX-Mindesttief war da! Touchdown, der DAX erreichte gestern Vormittag exakt die beiden 200-Tage-Linien bei 24.875 bzw. 24.830 und stieg dann umgehend wieder um exakt 400 Punkte bis 25.232.
Der DAX hat naturgemäß ein Anrecht darauf, ab dem Test der 200-Tage-Linien bei 24.875 bzw. 24.830 eine Chance auf eine Trendumkehr nach oben zu bekommen (etwa ähnlich wie im April, Mai und Juni). Die ersten Käufer (+400 Punkte in wenigen Stunden) waren auch schon zu sehen. Die entscheidenden Schritte sind: a) Den Bereich 24.875/24.830 weiterhin per Tagesschlusskurs behaupten. b) Die Horizontale bei 25.173 angreifen. c) Vor allem das letzte tiefere Hoch bei 25.600/25.617 überbrücken. BÄRISCH: Ein Tagesschluss unter 24.830 und erst recht ein Tagesschluss unter 24.750/24.600 würde zu einer Ausweitung der herbstlichen DAX-Korrektur bis ca. 24.000 oder sogar zum bisherigen Jahrestief 21.900/21.865 führen (alles bis 30.10.).
Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Erträge und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl fallen als auch steigen. Investoren erlangen möglicherweise nicht ihren ursprünglich investierten Betrag zurück.
Quelle: dailyDAX: Angekündigtes Mindesttief war da - BNP Paribas
Vorbörsliche Tendenz:
Aufwärts Seitwärts
Widerstände (Intraday):
1,1276 + 1,1324 + 1,1353 + 1,1402
Unterstützungen (Intraday):
1,1215 + 1,1065
Realtime Indikation:
1,1256
Schlusskurs:
1,12
EUR/USD fiel gestern auf 1,1215 USD zurück. Damit fiel das Währungspaar unter die Verbindung der Tiefpunkte vom 13. März 2026 und 24. Juni. Es notiert damit auch knapp unter der wichtigen Unterstützungszone um 1,1275 und unter dem EMA200 (Wochenbasis) bei 1,1263 USD. Heute kehrt EUR/USD über diese untere Pullbacklinie, die bei 1,1240 USD verläuft, zurück. Der RSI (14) hat gestern auf Tagesbasis den tiefsten Stand seit März 2015 erreicht.
Der gestrige Abverkauf könnte in eine kurzfristige bärische Übertreibung gemündet haben. Damit ergibt sich die Chance auf eine mehrtägige Erholung. Ein Anstieg an das logarithmische 38,2%-Retracement der Abwärtsbewegung seit 21. August würde schon Gewinne bis 1,1402 USD mit sich bringen. Sollte der Ausverkauf aber direkt weitergehen, dann fände der Euro erst wieder bei 1,1065 USD eine größere Unterstützung.
Quelle: dailyFX: EUR/USD - Chance auf Erholung - BNP Paribas
Vorbörsliche Tendenz:
Aufwärts Seitwärts
Widerstände (Intraday):
108,37 + 110,45 + 114,33
Unterstützungen (Intraday):
105,50 + 101,08 + 100,72
Realtime Indikation:
101,54
Schlusskurs:
107,25
Am Donnerstag zeigte sich Brent wieder deutlich fester. Die Notierungen starteten im Handelsverlauf dynamisch nach oben durch und brachen aus dem kurzfristigen Abwärtstrend der Vortage aus. Der Anstieg führte bis an die Hürde bei 108,37 USD, welche zunächst nicht nachhaltig überwunden wurde.
Der dynamische Aufwärtsimpuls könnte sich jederzeit fortsetzen. Gelingt Brent der Ausbruch über 108,37 USD, ist zunächst Spielraum bis 110,45 USD gegeben. Nach der Konsolidierung der Vortage könnte auch diese Hürde überwunden werden und anschließend ein Anstieg bis 114,33 USD folgen. Ein zwischenzeitlicher Pullback bis 105,50 USD wäre möglich, ohne das bullische Chartbild nachhaltig zu gefährden. Abgaben unter 100,72 USD sollten aus Sicht der Bullen dagegen vermieden werden.
Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Erträge und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl fallen als auch steigen. Investoren erlangen möglicherweise nicht ihren ursprünglich investierten Betrag zurück.
Vorbörsliche Tendenz:
Seitwärts
Widerstände (Intraday):
4.264 + 4.370 + 4.442
Unterstützungen (Intraday):
4.159 + 4.094 + 4.015
Realtime Indikation:
4.182,32
Schlusskurs:
4.187,81
Nachdem die bei Kursen um 4.000 USD im Juli gestartete Kurserholung den Goldpreis bis Mitte August über den Widerstand bei 4.600 USD angetrieben hatte, wurde der steile Anstieg dort von einer ebenso steilen Korrektur abgelöst. Diese hat den Kurs in der letzten Woche unter den Support bei 4.264 USD einbrechen lassen und zuletzt an die Haltemarke bei 4.094 USD gedrückt. Auf diesem Niveau versuchen die Käufer aktuell einen Boden auszubilden und den Goldpreis damit zurück in den Aufwärtstrend zu führen.
Die Zone um 4.094 USD wurde zuletzt verteidigt und die erwartet volatile Seitwärtsphase eingeleitet, die jetzt schon nach oben aufgelöst werden kann. Ein Anstieg über 4.225 USD würde das erste kleine Kaufsignal auslösen und eine Erholung bis 4.264 USD einleiten. Ein Ausbruch über den Widerstand dürfte den Goldpreis dynamisch bis 4.381 USD und 4.400 USD antreiben. Sollte der Kurs des Edelmetalls dagegen unter 4.094 USD einbrechen, stünden weitere Abgaben bis 4.020 USD und darunter bereits bis an das Tief aus dem Juli bei 3.942 USD an.
Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Erträge und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl fallen als auch steigen. Investoren erlangen möglicherweise nicht ihren ursprünglich investierten Betrag zurück.
Vorbörsliche Tendenz:
Seitwärts
Widerstände (Intraday):
63,18 + 65,00 + 67,49
Unterstützungen (Intraday):
58,98 + 56,53 + 54,48
Realtime Indikation:
61,21
Schlusskurs:
61,04
Silber attackiert den Widerstand bei 61,42 USD von der Unterseite und könnte bei einem Bruch der Marke weiter bis 63,18 USD steigen. Damit wäre ein kleines Kontersignal aktiviert. Prallt der Kurs dagegen jetzt nach unten ab, steht ein Test der Unterstützung bei 58,98 USD an.
Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Erträge und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl fallen als auch steigen. Investoren erlangen möglicherweise nicht ihren ursprünglich investierten Betrag zurück.
Vorbörsliche Tendenz:
Seitwärts Abwärts
Widerstände (Intraday):
1.243 + 1.276 + 1.343
Unterstützungen (Intraday):
1.147 + 1.132 + 1.063
Realtime Indikation:
1.190,98
Schlusskurs:
1.193,95
Palladium brach im gestrigen Handel unter die Unterstützung bei 1.192 USD ein und versucht aktuell, diese Marke zurückzuerobern, um einen schnellen Konter in Richtung 1.243 USD zu starten. Scheitern die Käufer, ist der nächste Abverkauf bis 1.147 USD die Folge.
Vorbörsliche Tendenz:
Seitwärts Aufwärts
Widerstände (Intraday):
1.784 + 1.909 + 1.978
Unterstützungen (Intraday):
1.689 + 1.575 + 1.534
Realtime Indikation:
1.739,47
Schlusskurs:
1.727,35
Ausgehend von der Unterstützung bei 1.689 USD hat sich Platin in dieser Woche erholt und wieder über die Hürde bei 1.729 USD gearbeitet. Damit könnte jetzt eine Erholung bis 1.800 USD folgen. Die Bären kämen erst wieder bei Kursen unter 1.678 USD zum Zug.
Quelle: dailyEDEL: Gold - Bodenbildungsversuch - BNP Paribas
Vorbörsliche Tendenz:
Aufwärts
Widerstände (Intraday):
280,62 + 283,54 + 311,00
Unterstützungen (Intraday):
269,76 + 260,00 + 253,45
Realtime Indikation:
277,82
Schlusskurs:
277,19
Die CBOE-Aktie hat sich von der Unterkante ihres steigenden Trendkanals beim Tief von 253,45 USD binnen weniger Tage um gut 9 % erholt und dabei den 10er-EMA bei 269,76 USD zurückerobert, der nun knapp unter dem Kurs als kurzfristiger Wegweiser dient. Am Donnerstag lief das Papier im Hoch bis 283,54 USD, scheiterte aber am Widerstandscluster aus dem 200er-EMA bei 280,62 USD und dem fallenden 50er-EMA bei 282,23 USD, sodass trotz eines Plus von 0,69 % auf 277,19 USD ein langer oberer Schatten zurückblieb, zumal im Stundenchart der 200er-EMA bei 278,64 USD bremst.
Gelingt der Sprung über das Donnerstagshoch bei 283,54 USD, ist der EMA-Bereich überwunden und ein Hochlauf zur 300-USD-Marke und zum Zwischenhoch bei 311 USD an der Oberkante des Trendkanals naheliegend. Scheitert der Titel hingegen erneut, dürfte ein Rücksetzer zum 10er-EMA bei 269,76 USD folgen, ehe darunter die Marke um 260 USD und die steigende Trendlinie bei 253,45 USD als Auffanglinien dienen. Rückenwind liefern die saisonalen Daten, denn vom 2. Oktober bis zum 1. Dezember verzeichnete das Papier über zehn Jahre stets eine positive Entwicklung.
Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Erträge und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl fallen als auch steigen. Investoren erlangen möglicherweise nicht ihren ursprünglich investierten Betrag zurück.
Quelle: dailyAKTIEN: CBOE GLOBAL MARKETS - Hochlauf zum Zwischenhoch ist drin - BNP Paribas
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