MT4 Demokonto | Kostenloses MetaTrader 4 Konto | CMC Markets
Idee fürs Demokonto
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Idee fürs Demokonto
"200-Tage-Linie im Fokus
Beim DAX® kam es gestern zu einem Rücksetzer an die 200-Tage-Linie (akt. bei 24.831 Punkten). Der viel beachtete Durchschnitt erwies sich in der Folge als „support“. Um eine Ausdehnung der Korrektur zu verhindern, muss das Aktienbarometer diese Bastion verteidigen. Die meistbeachtete Glättungslinie ist deshalb durchaus als strategische Absicherung prädestiniert. Auf der Oberseite bilden die horizontalen Barrieren bei 25.400/25.500 Punkten indes weiterhin die nächste wichtige Widerstandszone. Mittlerweile verläuft in diesem Dunstkreis zusätzlich der seit dem Rekordhoch von Ende August bestehende Korrekturtrend (akt. bei 25.399 Punkten), was die Bedeutung dieser Zone nochmals untermauert. Ein überzeugender Ausbruch über diese Widerstandszone würde das technische Gesamtbild nachhaltig aufhellen. Ein solcher Befreiungsschlag sorgt möglicherweise für das Startsignal in Sachen „starkes Schlussquartal“ (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 25. September). Zum Abschluss noch ein Blick voraus: Dem DAX® droht die fünfte Woche in Folge mit Kursverlusten. Eine solche Durststrecke ist historisch sehr selten."
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Diese Analyse wurde am 02.10.2026 um 08:50 Uhr erstellt.
Datum: 01.10.2026; Quelle: stock3; Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung
Der DAX eröffnete gestern mit einer Abwärtslücke und rutschte im frühen Handel weiter bis auf ein 3-Monats-Tief bei 24.832 Punkten. Am dort befindlichen wichtigen Supportbereich zeigte der Index eine Erholungsrally und schloss die Eröffnungslücke. Ausgehend vom Tageshoch bei 25.232 Punkten setzte eine neue Verkaufswelle ein. Der Index schloss bei 24.939 Punkten, was einem Tagesminus von 260 Zählern entsprach.
Nächste Unterstützungen:
Nächste Widerstände:
Das technische Bild hat sich mit dem Schluss unterhalb der Aufwärtslücke vom 27. Juli und der Verletzung der unteren Begrenzung der jüngsten dreiwöchigen Stauzone weiter eingetrübt. Auf der Unterseite verfügt die Preiskurve jedoch über mehrere bedeutsame Supportbereiche, die mit dem gestrigen Tief auf den Prüfstand gestellt werden. Dazu zählen die steigende 200-Tage-Linie und der VWAP vom März-Tief. Eine technische Erholung wäre daher keine Überraschung. Saisonal beginnt zudem eine Phase mit deutlichem Rückenwind. Laut Seasonax konnte das deutsche Börsenbarometer in den vergangenen zehn Jahren achtmal im Zeitraum vom 2. Oktober bis zum 13. Dezember Zugewinne verbuchen. Die Durchschnittsrendite des Musters betrug 4,80 % (Median: +5,24 %). Im charttechnischen Fokus steht heute die Widerstandszone bei 25.164-25.232 Punkten. Darüber wäre ein Vorstoß in Richtung zunächst 25.340-25.413 Punkte auf der Agenda. Deutlicher aufhellen würde sich das kurzfristige Bild erst oberhalb der Barriere bei 25.506-25.617 Punkten. Ein nachhaltiger Rutsch unter die kritische Supportzone bei derzeit 24.829-24.935 Punkten per Tagesschluss würde derweil das mittelfristige Bias weiter eintrüben. Nächste potenzielle Auffangbereiche darunter liegen bei 24.766 Punkten, 24.697 Punkten und 24.651 Punkten.
"Trend-Perspektive und Wahrscheinlichkeit: DAX Bullish 60%
Der Donnerstag brachte für den DAX ein Minus von rund einem Prozent auf 24.939 Punkte. Allerdings könnte der DAX nun zunächst sein Tief gesehen haben und vor einer stärkeren Gegenbewegung nach oben, vielleicht sogar vor einem Trendwechsel auf Long stehen. Im Chart hat der DAX am Donnerstag die Marke von 25.000 Punkten erstmals seit Juli unterschritten und dabei im Tief bis auf etwa 24.830 Punkte nachgegeben. Vorbörslich zeigt sich der DAX am heutigen Freitag bei 25.040 Punkten wieder höher. Der lange untere Docht vom Vortag zeigt, dass dort Käufer bereitstanden. Zuvor war der DAX tief in die eingezeichnete Korrekturzone zwischen etwa 24.950 und 25.400 Punkten gelaufen, in der das erste Korrekturziel liegt. Von hier könnte der DAX nun direkt eine längere Aufwärtsbewegung Richtung 27.000 Punkte starten, zunächst geht es aber erstmal um eine stärkere Gegenbewegung nach oben, die dann in einem Trendwechsel auf Long bzw. Ende der tiefen Korrektur münden könnte. Der RSI(5) liegt mit 27,75 im überverkauften Bereich und hat sich leicht vom Tief gelöst. Aktuell besteht eine gute Chance, dass die tiefe Korrektur ausläuft.
Der Anleihemarkt bleibt der Taktgeber, und am Donnerstag hat er die Schraube weiter angezogen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg auf 3,65 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit Juni 2009. In den USA erreichte die zehnjährige Rendite im Handelsverlauf 5,34 Prozent, die dreißigjährige knapp 5,67 Prozent, beides Höchststände seit mehr als zwei Jahrzehnten. Für Anleihen geht damit das schwächste Quartal seit Jahrzehnten zu Ende. Zusätzlichen Druck brachte der Ölpreis, der nach dem Rückgang vom Mittwoch sofort wieder anzog. Der staatliche chinesische Konzern PetroChina hat die für Oktober geplanten Ausfuhren von Benzin und Kerosin gestrichen, Brent verteuerte sich daraufhin um rund drei Dollar und kostet am Morgen gut 102 Dollar je Barrel. Neel Kashkari, Präsident der Fed von Minneapolis, betonte trotz der zuletzt kühleren PCE-Daten, die Inflation sei weiterhin zu hoch. Aus Europa kommt ein weiterer Unruheherd hinzu. Der Renditeaufschlag französischer Staatsanleihen gegenüber Bundesanleihen hat sich nach der Vorlage des Haushaltsentwurfs für 2027 auf ein Niveau ausgeweitet, das zuletzt in Krisenzeiten zu sehen war.
Der heutige Freitag hält die beiden wichtigsten Termine der Woche bereit. Um 11:00 Uhr kommt die Schnellschätzung der Verbraucherpreise im Euroraum für September, erwartet wird ein Anstieg der Jahresrate auf 3,6 Prozent nach 3,2 Prozent im August, für die Kernrate 2,5 Prozent. Nach den kräftigen Anstiegen in Deutschland, Frankreich und Italien wäre ein Wert darüber keine Überraschung, und jede Bestätigung festigt die Erwartung einer Anhebung des Einlagensatzes durch die EZB. Um 14:30 Uhr folgt der US-Arbeitsmarktbericht. Volkswirte rechnen mit 84.000 neuen Stellen außerhalb der Landwirtschaft nach 162.000 im August, einer unveränderten Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent und einem Lohnplus von 0,3 Prozent zum Vormonat. In der aktuellen Lage gilt ein starker Bericht nicht als gute Nachricht, weil er weitere Zinsanhebungen der Fed wahrscheinlicher macht und die Renditen erneut anschieben könnte. Um 16:00 Uhr kommen noch die US-Industrieaufträge für August. Bei den Einzelwerten läuft heute die Prüffrist der EU-Kommission für die Übernahme von Ceconomy durch JD.com ab, Commerzbank geben nach einer Abstufung durch RBC vorbörslich weiter nach. Auf Wochensicht steht der DAX bislang mit rund 1,5 Prozent im Minus.
Handelsmöglichkeiten
Der DAX könnte die tiefe Korrektur jetzt beendet haben und vor einem erneuten längeren Anstieg stehen. Dabei ist zunächst ein Hochlauf Richtung 10er-EMA bei 25.300 Punkte zu erwarten, darüber zum 50er-EMA bei 25.600 Punkten und zur runden Marke von 26.000 Punkten. Also Schritt für Schritt. Am heutigen Freitag kommt es auf den Abprall nach oben im Bereich von 25.000 Punkten und einen Anstieg an. Und das könnte jetzt der Beginn einer stärkeren Aufwärtsbewegung sein.
Widerstände: 25.300 / 25.400 / 25.600 Punkte
Unterstützungen: 25.000 / 24.800 / 24.500 Punkte "
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