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"Rocco, wie ist die vorbörsliche Tendenz?
Heute Abwärts Seitwärts.
Wo siehst du die Widerstände?
Bei 19.131 + 19.150 + 19.550 + 19.562 Punkten.
Und wo liegen die Unterstützungen?
Bei 19.005 + 19.000 + 18.970 + 18.950 + 18.910 + 18.893 + 18.365 + 18.265 Punkten.
VDAX-New® Close:
16,69
DAX® Indikation:
19.021,90
DAX® Close:
19.040,40
Der DAX ist weiter neutral unterwegs und kann bisher keine neuen Hochs erzielen. Die Ausgangslage für heute zeigt ein klares Bild, was Rückschlüsse auf den Verlauf und zwei Ziele zulässt. Wie das Ziel heißt, verrät mein heutiger DAX-Tagesausblick aus Sicht meiner DAX-Charts.
Die Vorzeichen bedingt durch die Tageskerzenfolge sind schwach. Der DAX RSI Indikator hat auch noch Luft bis 30. Arbeitsthese: Der DAX fällt heute bis 19.005/18.970 und unter 18.970 auch bis zur zentralen Schlüsselhorizontale des Jahres bei 18.893. Solange der DAX 18.893 per XETRA-DAX-Tagesschlusskurs behaupten kann, bleibt das Chartbild insgesamt neutral. Tageswiderstand Nummer 1 ist 19.131/19.150. Maximal werden heute bei DAX-Stärke 19.562 erreicht. Bärisch: Nach Tagesschluss unter 18.893 stürzt der DAX bis zu den 200-Tages-Linien bei 18.365 + 18.265."
Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Erträge und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl fallen als auch steigen. Investoren erlangen möglicherweise nicht ihren ursprünglich investierten Betrag zurück.
"Bastion im Feuer
Der DAX® vollzieht derzeit ordentliche Kurssprünge – und zwar in beide Richtungen. So musste das Aktienbarometer gestern ein Abwärtsgap (19.382 zu 19.340 Punkte) hinnehmen. Doch nicht nur das, denn im Anschluss kam es zu weiteren Kursverlusten. Damit testen die deutschen Standardwerte den ultimativen Rückzugsbereich aus der 50-Tages-Linie (akt. bei 19.096 Punkten) sowie den horizontalen Unterstützungen bei 19.000/18.900 Punkten. Abgerundet wird das hier bestehende Unterstützungsbündel durch das untere Bollinger Band (akt. bei 18.998 Punkten). Ein Abgleiten unter diese Bastion gilt es weiterhin unbedingt zu verhindern, denn das würde aus der Schiebezone der letzten Wochen zwischen 19.600 Punkten und 18.900 Punkten eine Topformation machen. Im Fall einer negativen Weichenstellung ergibt sich – abgeleitet aus der Höhe des Musters – ein kalkulatorisches Abschlagspotenzial von 700 Punkten. Letztlich unterstreicht noch ein anderer Aspekt die Relevanz der diskutierten Schlüsselzone. So vollzieht sich die gesamte Kursaktivität der letzten vier Handelstage innerhalb der dynamischen roten Kerze vom 6. November (siehe Chart). Entsprechend würde ein Bruch des o. g. Rückzugsbereichs dieses „Verharrungsverhalten“ ebenfalls aufbrechen."
DAX® (Daily)
Quelle: Refinitiv, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
Quelle: DAX® - Bastion im Feuer | stock3
Diese Analyse wurde am 13.11.2024 um 08:12 Uhr erstellt.
Datum: 12.11.2024; Quelle: stock3; Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung
Der DAX rutschte gestern mit einer schwachen Eröffnung unter die kurzfristige Aufwärtstrendlinie vom Tief am 6. November. Nach einem kurzen Stabilisierungsversuch startete eine weitere Abwärtswelle, die die Notierung bis auf ein 4-Tages-Tief bei 19.020 Punkten drückte.
Nächste Unterstützungen:
Nächste Widerstände:
Per Tagesschluss (19.034) wurde die noch steigende 50-Tage-Linie (19.095) unterboten. Damit richtet sich der charttechnische Fokus auf die erreichte kritische Supportzone, die sich bis 19.005 Punkte erstreckt. Deren Verletzung per Tagesschluss würde eine seit Ende September geformte Kopf-Schulter-Formation komplettieren, was entsprechende Abwärtsrisiken (18.198-18.363) im kurz- bis mittelfristigen Zeitfenster mit sich bringen würde. Zwischengeschaltete potenzielle Auffangbereiche lauten in diesem Fall 18.912 Punkte, 18.840 Punkte, 18.805/18.819 Punke und 18.672-18.702 Punkte. Mit Blick auf die Oberseite liegen nächste Barrieren bei 19.095 Punkten, 19.142/19.147 Punkten und 19.180 Punkten. Zur nennenswerte Aufhellung des kurzfristigen Chartbildes bedarf es der Überwindung der breiten Widerstandszone 19.218-19.382 Punkte per Tagesschluss."
"Wichtige Termine:
14:30 - US: Verbraucherpreise Oktober m/m
14:30 - US: Verbraucherpreise Oktober
Intraday Widerstände: 1,0629+1,0667+1,0682+1,0728+1,0761
Intraday Unterstützungen: 1,0601+1,0523
Rückblick:
Nach einem kurzen Fehlausbruch darunter startete eine Stabilisierungsbewegung, welche nach wie vor andauert und bislang lediglich als bärischer Pullback an das Montagstief verläuft. Das Chartbild ist weiterhin als schwach und labil einzustufen.
Charttechnischer Ausblick:
Die Bären sind zwar noch am Drücker, doch ist aktuell unklar, ob eine weitere Erholungssequenz folgen wird. Bleibt EUR/USD schwach, könnte es mit einem signifikanten Rückfall unter 1,0595 USD zu einem weiteren Abverkauf bis 1,0523 USD kommen. Ein Anstieg über 1,0644 USD hingegen würde eine Erholung bis 1,0665 - 1,0685 USD ermöglichen. Kurzfristig etwas freundlicher gestaltet sich das Chartbild bei einer nachhaltigen Rückkehr über 1,0695 USD. Dann wäre Platz für eine Erholung bis 1,0728 oder 1,0761 bzw. 1,0785 USD. Geht es wieder über die dort gelegene, mittelfristige Aufwärtstrendlinie, hellt sich auch das übergeordnete Chartbild wieder auf.
Das übergeordnete Chartbild ist in dieser Analyse beschrieben: EUR/USD - Ermüdungserscheinungen im Big Picture "

EUR/USD Stundenchart
Statischer Chart
Live-Chart
FOREX09:18:17

EUR/USD Tageschart
Statischer Chart
Live-Chart
Quelle: EUR/USD steht direkt am Jahrestief - Und jetzt? | stock3
"Der Goldpreis hat im November deutlich nachgegeben. Vor allem seit den US-Präsidentschaftswahlen geht es kräftig abwärts (siehe roter Pfeil im folgenden Chart).
Ist das nur eine Gegenbewegung nach einer zuvor extrem starken Rally oder wird gerade das Ende des Aufwärtstrends eingeläutet? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, werfen wir einen Blick auf die möglichen Gründe für die Goldverkäufe.
Unsicherheit beseitigt, sicherer Hafen weniger gefragt
Ein möglicher Grund ist die Auflösung von Absicherungspositionen, die vor der US-Wahl eingegangen worden waren, um sich unter anderem gegen eventuelle Ausschreitungen abzusichern. Diese wurden von zahlreichen Politikexperten für möglich gehalten, vor allem bei einer Wahlniederlage Donald Trumps. Weil Trump aber die Wahl klar gewonnen hat, ist nun eine große Unsicherheit aus dem Markt, so dass Gold als sicherer Hafen dafür nicht mehr benötigt wird.
Für diese Theorie spricht ein Bericht des World Gold Council, wonach globale Gold-ETFs in der ersten Novemberwoche schätzungsweise 809 Mio. USD verloren, wobei es die meisten Abflüsse nach Nordamerika gab.
Diese Abflüsse wurden teilweise durch starke Zuflüsse aus Asien ausgeglichen, was darauf hindeutet, dass sich die Anleger in Asien auf US-Zölle und eine Wiederaufnahme des Handelskriegs zwischen den USA und China vorbereiten.
Ein weiterer Grund ist der seit der Wahl stark steigende US-Dollar (siehe roter Pfeil im folgenden Chart).
Denn Gold wird in US-Dollar gehandelt. Und daher müssen Anleger aus anderen Währungsräumen für den Kauf des Edelmetalls nun tiefer in die Tasche greifen. Die Korrelation der Kursentwicklungen zwischen dem (steigenden) US-Dollar und dem (fallenden) Goldpreis ist eindeutig.
Es wäre daher denkbar, dass die dynamischen Kursverluste beim Goldpreis enden, wenn auch die zunehmende Dollarstärke zu Ende geht. Dann bleibt allerdings noch die Problematik, dass die Unsicherheit bezüglich der US-Wahl beseitigt ist und Trump durch eine Mehrheit im Kongress von den Wählern sogar mit einem sehr soliden Mandat ausgestattet wurde.
Letzteres könnte auch dazu führen, dass Kryptowährungen eine zunehmende Konkurrenz für den Goldpreis werden, da Trump als Bitcoin-Befürworter gilt und davon sogar eine Staatsreserve bilden möchte.
Bislang macht die aktuelle Abwärtsbewegung des Goldpreises nur etwa 38,20 % der Aufwärtsbewegung seit dem Korrekturtief vom 7. Juni aus. Dieses Ausmaß gilt als Mindestziel für eine normale Gegenbewegung. Der Rücksetzer ist also noch harmlos.
Aber vielleicht ist Dir im ersten Chart oben bereits aufgefallen, dass ich den Goldpreis aus Sicht der Elliott-Wellen am Ende eines fünfgliedrigen Aufwärtstrends sehe.
Ich erinnere in diesem Zusammenhang an meine Gold-Analyse vom 20. August (siehe „Gold bleibt eine Trading-Alternative“). Darin war bereits zu lesen, dass am Ende der Welle 5 mit einem Rücksetzer zu rechnen ist. Jetzt könnte das Ende der Welle 5 gefunden worden sein. Und damit gilt es jetzt auf Folgendes aus der damaligen Analyse zu achten:
„Und wenn der Goldpreis nun in die Dreiecksformation bzw. die Seitwärtsspanne zurückfällt, muss man von einem Ende der Welle 5 ausgehen.“
Das gilt aus heutiger Sicht umso mehr, weil der Goldpreis bei einem Rückfall in die Dreiecksformation (blaue Linien im Chart) auch mehr als 61,80 % der Welle 5 korrigiert hätte, was schon ein deutliches Signal der Schwäche wäre.
„Bestätigt wird dies, wenn das Tief der Dreiecksformation unterschritten wird“, hieß es noch in der Analyse vom 20. August. Und: „Eindeutig beendet ist die Welle 5 aber erst, wenn ihr Ausgangspunkt unterschritten wird, also das Tief der Welle 4“. Dazu gab es folgenden Rat: „Je nach Risikoneigung kann man also nun den jeweiligen Stop-Loss zu den in den vorangegangenen Gold-Analysen beschriebenen Long-Positionen bis unter die genannten Chartmarken nachziehen“.
Dies kann man weiterhin beherzigen. Wobei man auch durchaus dazu neigen könnte, die Long-Positionen sofort zu beenden, den damit erzielten Gewinn zu realisieren und nun auf die Short-Seite zu wechseln, mit einem Stop-Loss auf dem Trendhoch bei rund 2.790 USD.
Man könnte auch einen etwas tieferen Stop-Loss setzen. Denn Entwarnung ist bereits angesagt, wenn die Kursverluste aufgeholt werden können, die seit der Wahl in den USA entstanden sind. Ein Stop-Loss bei ca. 2.727 USD würde den möglichen Verlust etwas kleiner halten."
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