Die Stimmung unter kleineren US-Unternehmen hat sich zuletzt stärker aufgehellt als erwartet. Der NFIB Small Business Index stieg von 89,4 Punkten im Mai auf 91,0 Punkte im Juni, wie die National Federation of Independent Business (NFIB) mitteilte. Erwartet wurde ein schwächerer Anstieg auf 89,9 Punkte.
Die vom Wirtschaftsforschungsinstitut ZEW ermittelten Konjunkturerwartungen der Finanzmarktexperten für Deutschland und die Eurozone haben sich im Juli stärker als erwartet eingetrübt. Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sanken von minus 8,5 Zählern im Vormonat auf minus 14,7 Punkte im Juli. Erwartet wurde nur eine Eintrübung auf minus 10,7 Zähler. Die Bewertung der aktuellen Lage lag mit minus 59,5 Punkten allerdings leicht über der Prognose von minus 62,0 Zählern. Die Konjunkturerwartungen für die Eurozone sanken von minus 10,0 Zählern auf minus 12,2 Punkte. Erwartet wurden minus 10,2 Punkte.
"Der Preisauftrieb in Deutschland hat im Juni wieder etwas zugelegt. Die Verbraucherpreise stiegen um 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Morgen auf endgültiger Basis bestätigte. Im Mai hatte die Inflationsrate bei 6,1 Prozent gelegen. „Die Inflationsrate hat sich damit wieder etwas verstärkt, nachdem sie sich zuvor drei Monate in Folge abgeschwächt hatte“, sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes laut Pressemitteilung. „Die Nahrungsmittel sind nach wie vor der stärkste Preistreiber. Zudem ergibt sich durch die Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung aus dem Jahr 2022 – 9-Euro-Ticket und Tankrabatt – ein Basiseffekt, der die aktuelle Inflationsrate erhöht.“ (Ausführlicher Artikel: Inflation beschleunigt sich wieder)"














