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14 Gründe für ein Investment in BVB.

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Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 10,00 14,99
Fallender DAX-Kurs 5,00 10,00 15,02
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VC1JZS8 , DE000VJ9HT11 , DE000VJ91V82 , DE000VK2U2B7 , DE000VH8J5C3 , DE000VJ60420 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Thyron24:

@halbgottt...

 
27.05.16 15:14
... Ich habe mich gewundert, dass so viele Aktien gehandelt bzw zum Verkauf gestellt werden aber meine These ist, dass sich jemand eindeckt und er die Aktien zugeschoben bekommt, der die Papiere eingesammelt hat.

Ich hoffe, ich liege richtig...  
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halbgottt:

halbprofi87

2
27.05.16 15:24
Du kannst traden was Du willst, Katjuscha bekommt immer einen cholerischen Tobsuchtsanfall, wenn man dies benennt. Thyron24 hat eine Frage gestellt, diese habe ich beantwortet.

Katjuscha hat mal geschrieben, daß sich alle Wikifolios verbünden müssten, um der BVB Aktie einen Schub zu verleihen. Das war natürlich ein Scherz, denn es ist klar, daß man sich nicht zum Kaufen verabreden darf.

Ich finde es nur weiterhin bemerkenswert, daß eben viele auf den Widerstand setzen, und nicht auf den Effekt, daß man diesen einfach hochkauft, bzw. eben nicht verkauft. In Deinem Fall sind ein 1% verkaufen statt kaufen ca. 20.000 Aktien, sooo wenig ist das nicht, wenn Du Dir mal durchrechnest, wie die Sache laufen würde, wenn tatsächlich die Investierten die Sache durchschauen würden und zwar mehrheitlich.

Es hat NICHTS mit den gut laufenden Märkten zu tun, daß die BVB Aktie gut performt. Wurde aber überall von vielen geschrieben und mehrmals wiederholt. Der DAX ist im Minus, die BVB Aktie klar im Plus. Nur können sich Leerverkäufer jetzt gerade eindecken und bei 4,40 oder sonstwo haben sie dann wieder eine lustige Idee.

Es ist wirklich ein gaaaanz dummes Spiel und ich würde es gut finden, wenn sich mal wenigstens eine einfache Mehrheit finden würde bei den Wikifolios. Diese ist einfach nicht vorhanden, bei den großen Wikifolios halten sich viele zurück oder verkaufen gar.  
Antworten
tulmin:

Spielerei?

4
27.05.16 16:50
Yoni schreibt: "Sorry, aber eine Bewertung bei denen Instagram-/Twitter- und Facebook-Follower einen höheren Werteinfluss haben als eine Abschätzung der freien Liquidität der Zukunft kann ich irgendwie nicht ganz ernstnehmen, ich sehe die Bewertung als Spielerei wie die Forbesliste, die ja vom Markt auch Jahr für Jahr als solche ignoriert wird."

Die größten Wachstumsimpulse im Fußball sind nun mal durch die Digitalisierung, das Netz und Social Media entstanden - eine stärkere Fanbindung, Vermarktung und insbesondere die Internationalisierung des Geschäftes.

Die Reichweite ist nach wie vor steigend. Da legt der BVB eine steile Kurve nach oben hin. Und diesen Sommer ist der BVB in China zu Gast und spielt gegen zwei sehr reichweitenstarke Clubs, wovon die Bekanntheit des BVB sehr profitieren dürfte. Glückwunsch!

Vollkommen nachvollziehbar, dass solche Parameter ihre Bedeutung in der Bewertung bekommen.
Antworten
halbgottt:

Thyron24 posting #19526

 
27.05.16 17:38
Es gibt zum Thema viele Meinungen und Spekulationen. Fakt ist, daß die Spielchen nur dann halbwegs funktionieren, wenn es genügend Verkäufer von außen gibt. Wenn keiner vor 4,60 verkaufen würde, dann würde sich eine richtige Sogkraft entwickeln, eben weil sie eindecken müssen, Leerverkäufe sind zeitlich befristet und kosten Leihgebühren.

Ich gehe davon aus, daß die Leerverkäufer nicht das vorrangige Ziel haben, damit Geld zu verdienen. Das wird sowieso nicht stattfinden können. Sie zahlen dabei drauf, es sind aber nur geringe Summen. Die These, BlackRock könnte von Dritten beauftragt worden sein, ist nicht neu. Damit wäre aber klar, worum es geht. Dieses Spiel wird unter veränderten Voraussetzungen nun weiter gespielt, zwar wird extrem weniger leerverkauft, dafür ist aber auch weniger Zeit vorhanden.
In der letzten Sommerpause konnte man klar sehen, bis zum letzten Tag ging es hoch, sie wollten während der Saison nicht mehr leerverkauft sein, bwz. sie waren gezwungen bis dahin einzudecken, weil Fristen vereinbart wurden.

Bei extrem hohen Umsätzen bei 4,20 könnten sie theoretisch bei 4,20 alles eindecken, geht aber nur wenn genügend BVB Aktionäre "meinen" bei 4,20 wäre ein Widerstand. In dem Fall könnte das Spiel der Leerverkäufer bei 4,40 oder 4,60 wieder von vorne losgehen und wir haben hier wieder 9 Monate Seitwärtsgedümpel mit den üblichen Gequengel im Forum.

Fazit: Die BVB Aktie wird manipuliert und leerverkauft, für den Aktienkurs sind aber letztlich einzig die BVB Aktionäre selbst verantwortlich, nur diese bestimmen wo es längst geht. Es ist egal, ob 90% der Aktien gar nicht gehandelt werden, man kann auch mit sehr wenigen gehandelten Aktien den Aktienkurs drücken, es ist keine Verschwörungstheorie sondern an der Börse gang und gäbe. Solange Finanzjournalisten zu 100% darüber berichten, wie die BVB Aktie nach Niederlagen deutlich nachgibt, aber ausgerechnet die wichtigsten Niederlagen unterschlägt:

1. 2013 verlorenes CL Finale gegen Bayern, erster Kurs 3,05 Kurs im November 4,02
2. 2014 verlorenes Pokalfinale gegen Bayern, erster Kurs 3,792 ein paar Wochen später 5,19
3. 2015 verlorenes Pokalfinale gegen Wolfsburg, erster Kurs 3,50 ein paar Wochen später 4,11
4. 2016 verlorenes Pokalfinale gegen Bayern, erster Kurs 3,985 5 Tage später im hoch 4,24

und solange BVB Analysten nicht darüber berichten, daß die BVB Aktie klar besser als JEDER Index performt, inkl. S-Dax aber nur unter Berücksichtigung der Sommerpause

und solange BVB Aktionäre dieses sehr einfache Spiel nicht durchschauen

wird dieses Spiel bis zum St. Nimmerleinstag weiter gespielt.
Antworten
Yoni:

Tulmin

3
27.05.16 22:01
Wachstumsimpulse im Sinne eines Umsatzwachstums, ja. Niemand zweifelt ernsthaft an den blendenden Umsatzaussichten der Fussballbranche. (Wenn die Analysten in ihren Studien relativ konstante Umsätze und konstanten Aufwand annehmen, solltet ihr euch erstmal fragen ob die eure Aktie überhaupt ernst nehmen.)

Grundsätzlich weiß ich nicht wer euch den Bären aufgebunden hat, dass ein fiktives Unternehmen mit 1.000 Mio Umsatz und 5 Mio nachhaltigen Free Cash Flow bei 1 Mio FB-Followern mehr wert sein soll als ein Unternehmen mit 100 Mio Umsatz und 10 Mio nachhaltigem Free Cash Flow aber ganz ohne Facebook-Seite.
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franz22:

ab Montag

 
29.05.16 09:29
Am Montag nun beginnt also die ganz heiße Phase!

www.handelsblatt.com/sport/fussball/...undesliga/13652116.html

Nach SPONSORs-Informationen geht es am 30. Mai, einem Montag, richtig los. Dann enden die ersten Fristen zur Abgabe von Angeboten für Live-Pakete. Weitere Deadlines folgen im Laufe jener 22. Kalenderwoche. Dann startet der große Showdown, der für beide Seiten – Ligaverband und Medienunternehmen – von großer Bedeutung ist.
Antworten
manni1909:

TV-Geld neu

 
29.05.16 10:53
Das Beste am neuen Staffelvertrag ab 2017 ist doch,
dass ich schon im Juni 2016 weiß,
wieviel Geld für den BVB 2021 im DFL-Topf der Inlandsvermarktung ist!

Die stark wachsende Auslandsvermarktung der BL kommt noch obendrauf.
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Wasserbüffel:

Gerade Live U-19 Finale BVB gegen Hoffenheim

 
29.05.16 13:02
leider ohne Pulisic, jedoch mit Passlack.

www.kicker.de/news/fussball/junioren/...rtmund-a-junioren.html

tv.sport1.de/sport1/
Antworten
tulmin:

Yoni

4
29.05.16 15:40
Die Zahlen von irgendwelchen fiktiven Unternehmen zu vergleichen ist für mich ziemlich sinnfrei. Selbstverständlich hat Social Media nicht für jede Branche die gleiche Bedeutung.

Dass die Fußballbranche ihren den größten Teil ihres Umsatzes über Medien, Werbung, Sponsoring generiert, ist unstrittig. Das bedeutet, dass die organische Reichweite, die Leads und die Qualität der Bindung von Fans eine ganz immense Bedeutung für den Umsatz hat. Die Steigerung der TV Gelder bildet diese Entwicklung eindrücklich ab. Warum bieten die denn so viel? Doch nicht wegen des Fußballs.

Oh je, da sollte man wirklich nicht ohne jeglichen Kontext Äpfel mit Birnen vergleichen.  
Antworten
Yoni:

Oh je

 
29.05.16 16:22
Ich glaube du hast gar nicht verstanden worauf ich mit meinem Beispiel hinaus wollte.
Diese Rechnung "steigende Facebook-Fans = steigender Umsatz = steigender Unternehmenswert" muss endlich mal als Unsinn entlarvt werden. Es zählt was UNTEN rauskommt, und das misst man eben nicht mit Facebook-Freunden (oder Umsätzen).


Antworten
tulmin:

7
29.05.16 17:08
ich glaub du verstehst nicht, worauf ich hinaus wollte. Der BVB verkauft keine Fußbälle, er stellt Zielgruppen zur Verfügung – das was den Wert des Unternehmens ausmacht, sind u.a.die Anzahl der Fans und deren qualitative Bindung und Erreichbarkeit auf unterschiedlichen Kanälen. Das ist messbar, dafür gibt es die verschiedensten Kennzahlen, anhand derer über Etats entschieden werden, die für die Einnahmen des BVB maßgeblich sind.

Deswegen ist es vollkommen richtig, diese Aspekte in die Unternehmensbewertung einfließen zu lassen. Wer dies für "Unsinn" hält, denkt für mein Empfinden in veralteten Kategorien.
Antworten
Katjuscha:

Yoni, jetzt stellst du dich aber dümmer als du

3
29.05.16 17:57
bist.

Du weißt ganz genau, dass die Frage wie viele potenzielle Kunden ein Unternehmen hat, Einfluss auf zukünftige Umsätze hat.

Da spielen die Facebookfans genauso eine Rolle wie youtube-Abbonnenten bei anderen Geschäftsmodellen. All solche Dinge fliessen in die Berechnng ein, wieviel Geld Sponsoren für bestimmte Inhalte bieten. Egal ob das ein youtuber ist, der eine Anzahl von Abonnenten hat, oder ob das ein TV Sender ist, der für Werbeminuten gewisse Preise verlangen kann, oder eben ein Fussballverein, der Merch oder Werbebanden oder seinen guten Namen verkauft, ... überall spielt es eine große Rolle welche Kundenabdeckung generiert wird. Und danach richtet sich der Preis, den der Sponsor zahlen muss, damit sein Produkt bei dem youtuber, dem TV Sender oder dem Fussballverein werben darf. Umso mehr Fans, umso höherer Umsatz durch TV Einnahmen, durch Merch, durch Sponsoreneinnahmen. Das ist ein ganz direkter Zusammenhang. Weshalb geht denn der BVB jetzt auch zunehmend ins Ausland in der Sommerpause? Das hat direkte Auswirkungen auf die Fanazhal, die sich zum Teil auch durch Facebookdaten zeigt. Und danach richten sich dann Preise, die der BVB aufrufen kann, wenn man in Verhandlungen mit Sponsoren tritt. Genauso wie die DFL mit den starken Zuschauerzahlen in der Bundesliga wuchern kann, und zunehmend auch mit einer höheren Akzeptanz von bezahltem Medienkonsum wie bei Sky oder zukünftig auch verstärkt online. Das hat dann wiederum indirekte Auswirkungen auf den BVB durch steigende TV Erlöse. Aber alles basiert letztlich auf Akzeptanz durch die Zuschauer. Und ein kleiner Indiz davon sind nunmal auch Facebookzahlen, die direkt ausgewertet werden.
Antworten
tulmin:

schönes Beispiel

4
29.05.16 20:00
mit den Youtubern! Wenn die Anzahl der Abonnenten stimmt, lässt sich richtig Geld machen. Manchmal finde ich es schon komisch, wie sich selbst eingefleischte Aktionäre mit diesem Geschäftsmodell schwer tun. Wenn Watzke auf einer PK (oder war es die HV?) von der Steigerung auf Facebook erzählt, wird hier im Forum geunkt, wie unwichtig das doch sei.

Watzke muss da den Spagat machen, dass er mit einer verbalen Ausrichtung auf Marketingziele in den Medien nicht die Fans vergrault – das sehe ich als Dilemma dieser Aktie – aber auf einer Hauptversammlung sollte man gegenüber Aktionären solche Zusammenhänge schon viel deutlicher herausstellen.

Gut zu wissen, dass der BVB dieses Jahr CHINA besucht, nicht nur dass das ein großer, neuer Markt ist – man hat das Glück auf Manchester United zu treffen, einem sehr reichweitenstarker Club, die Aufmerksamkeit wird also groß sein, egal ob der BVB gewinnt oder nicht. Sollte er gewinnen, wäre das natürlich phantastisch.

 
Antworten
Mr.Turtle:

China

6
29.05.16 21:43
die beiden Spiele dort und das dann das nächste hier sind übrigens von Trainerseite Duelle von Tuchel gegen:
Guardiala
Mourinho
Ancelotti

schon namhaft, was man da so ranholt, bzw. was für Kaliber sich mit Dortmund abgeben. Die beiden Engländerclubs würden ihre Zeit in China nicht mit Spielen gegen Blaugrau Pusemuckel verplempern, auch die legen wert, sich gegen namhafte Gegner zu präsentieren.

Finanziell hängt man klar hinterher, aber der BVB wird sportlich auch von der Spitze sehr ernst genommen bzw. dazugezählt. Auch das ist verkaufsfördernd.
Ich kriege die Quelle nicht mehr voreinander, aber ich habe so das Gefühl, dass Puma plant, den BVB so weit wie möglich aufzupumpen, um ihr Logo entsprechend weit nach vorne zu bringen. Da schien ein Dembele nicht als Einzelfall geplant, sondern es schien das Vorhaben zu geben, Toptalente von aderen Pumaklubs dem BVB zuzuschustern, damit der eine Weltklassemannschaft formen kann. Wäre jedenfalls nicht schlecht für den Wert des Ladens!
Antworten
manni1909:

tulmin/Turtle

 
30.05.16 00:14
Der BVB ist ja 9 Tage auf China-Tournee, die 2 Manchester-Clubs jeweils nur 4 Tage.

Gehe jede Wette ein, dass dem BVB Management was sinnvolles einfällt,
zwischen den 2 Spielen am 22.7. und 28.7. jede Menge Eigenwerbung zu betreiben.
Antworten
Yoni:

tulmin/katjuscha

 
30.05.16 11:29
Ihr braucht mir doch nicht zu erklären, wie Facebook-Freunde und Umsätze korreliert sind. Diesen Teil der von mir dargestellten "Kette" bezweifelt kein Mensch - die Frage ist, wie kommt man dann von steigenden Umsätzen auf steigende Unternehmenswerte?

Und da ist eben KPMG mE nicht konsistent in ihrer Analyse, sie halten einerseits den DCF hoch also diskontierte Einnahmen UND Ausgaben, gewichten dann in ihrer Alternativanalyse aber besonders stark die UMSATZtreiber (eben wie Social Media). Das war meine Kritik.

Aber nochmal: Was ihr als normal anseht (es wird alles ausgegeben/"investiert", was eingenommen wird um nicht der Volksbank Dortmund Konkurrenz zu machen), wurde in amerikanischen Sportarten als klares Problem identifiziert und ausgebessert. In der Konsequenz verdienen dort die Eigentümer nachhaltig Geld, wenn hier die Vereine mal annähernde freie Liquidität zeigen die nötig wäre um die Bewertung zu rechtfertigen fällt man nach ein paar Jahren schnell sportlich zurück und dann kommt der ganze Rattenschwanz hinterher: Facebook-Fans wenden sich ab, Sponsoren ebenfalls, Prämien und Fernsehgelder gehen zurück etc.
Antworten
Katjuscha:

Die Eigentümer verdienen dort Geld?

3
30.05.16 11:59
Kannst du das belegen?

Also wenn ich mir anschaue was Marc cuban bei den Mavs reinbuttert, glaub ich nicht dass es ihm da um Profit geht.

Im übrigen verdient der BVB Geld. In den letzten 5 Jahren durchschnittlich etwa 60 Mio EBITDA und 25 Mio Überschuss.  
Antworten
halbgottt:

Amerikanische Sportclubs

3
30.05.16 12:28
Amerikanische Sportclubs sind dramatisch höher bewertet als europäische Fussballclubs, dort ist eine Bewertung, die dem sechsfachem Umsatz entspricht, gang und gäbe.

www.forbes.com/sites/mikeozanian/2014/06/...pers/#62e77e0516fe

Freie Liquidität ist ein einziges Bewertungskriterium. Nirgends sucht der Markt bei keiner Aktie ein einziges Bewertungskriterium. Das machen einzelne Marktteilnehmer und das wars. Es gibt Leute, die suchen starke Dividendentitel und sonst nix. Die landen eben nie bei der BVB Aktie.

Aber die große Mehrheit sieht die faire Bewertung eben in einem Mix völlig unterschiedlicher Kriterien: Eigenkapital, Nettogewinne, Buchwert, stille Reserven, Dividende, freie Liquidität, Umsatzsteigerungen, künftiges Potential, Sondereffekte, substantielle Unterbewertung bei Berücksichtigung aller Faktoren

Zum Beispiel Eigenkapital, hier gibt es einen Bewertungsvergleich mit Schalke:

www.finance-magazin.de/meinungen/...e-das-finanzduell-1364969/

Michael Hedstück hatte es vor der Kapitalerhöhung absolut nicht begriffen, Watzke könne sich auf die stillen Reserven ein Ei pellen und würde durch eine Kapitalerhöhung vielleicht 24 Mio bekommen. Es wurden stattdessen 140 Mio und der Verwässerungseffekt ist nicht vorhanden, der Buchwert je Aktie ist trotz Verwässerung sogar gestiegen.

Nettogewinne, eine vielbeachtete Kennziffer (sehe ich als nicht so wichtig an), die Gewinne der Dortmunder sind 12x höher als die der Bayern, als sie ähnlich hohe Umsätze hatten wie die Dortmunder jetzt. Im laufenden Jahr wird es zweistellige Mio Gewinne geben.

bvbaktie.blogspot.de/2016/03/vergleich-der-gewinne.html

Der Buchwert je Aktie wird bedingt durch die Gewinne natürlich klar und deutlich steigen, im laufenden Jahr dürfte der Nettogewinn bei über 20 Mio liegen, daher steigt auch der Buchwert.

Die stillen Reserven steigen noch viel deutlicher, wenn man im letzten Jahr den Wert von Reus wg. seiner Ausstiegsklausel  mit 25 Mio berechnet hat, dürfte sich sein Wert verdoppelt haben, insgesamt sind die stillen Reserven in einem Jahr ohne Champions League um sagenhafte 100 Mio gestiegen.

Die Dividende ist nicht üppig, aber Borussia Dortmund ist der einzige börsennotierte Fussballverein der überhaupt eine Dividende zahlt. Bei Schuldenfreiheit und Gewinnen ist das völlig selbstverständlich. Ob man das nun notwendig findet oder nicht, ist letztlich egal. Für Außenstehende die nicht in der Materie stecken, ist es aber ein "Beweis", denn viele andere Vereine würde auch in 1000 Jahren niemals eine Dividende zahlen können, eben weil sie hochverschuldet sind und jeden einzelnen Euro brauchen. Da Dortmund aber nie wieder Schulden machen wird, ist die Dividende nur konsequent.

Freie Liquidität ein Thema, welches Yoni ungefähr 1000x genannt hat, wenn ich jetzt auch noch was dazu schreibe, schlafe ich beim Schreiben ein. Es ist ein einzelner Punkt von sehr vielen, weiter nichts.

Umsatzsteigerungen Als Dortmund zuletzt Sechster wurde, hatte man 2009/10 knapp über 100 Mio Umsatz, als man letzte Saison Siebter wurde, waren es 276 Mio plus 12 Mio CL Ausfallversicherung. In diesem Jahr hat man ohne Champions League bei einem Gündogan Wechsel mindestens 380 Mio Umsatz. Das ist völlig gigantisch. Für viele ist das Kurs/Umsatzverhältnis sehr wichtig, weil man hier das künftige Potential erkennen kann. Mittlerweile wären sogar dreistellige Nettomiogewinne denkbar, dafür müsste nur ein einziger Spieler verkauft werden (Aubameyang). Daß Forbes und KPMG dieser Kennziffer eine hohe Beachtung schenken, kommt nicht von ungefähr.  Es wäre nicht besonders schlau Aubameyang für 40 Mio zu verkaufen, wenn 1-2 Jahre später ein Vielfaches davon denkbar wäre.

Im gestiegenen Umsatz ist eben alles drin, extrem gestiegene Kaderwerte und extrem gestiegene Einnahmen bei allen wichtigen Posten. Wenn der Umsatzstieg nur aufgrund irgendwelcher Übernahmen oder sonstwas zustande käme oder das Ganze nur von hohen Verlusten begleitet würde, müsste man dies relativieren. Aber wenn man 6 Jahre lang durchgehend Gewinne macht, schuldenfrei ist, und 5 Jahre hintereinander eine Dividende zahlt, ist es eine sehr wichtige Kennziffer.

Bei den Sondereffekten ist die Sache für mich völlig eindeutig. Stets auf der Suche nach negativem oder zumindest Begründungen für den absurd niedrigen Aktienkurs, wird EX-Transfer gerechnet, sowohl beim Umsatz, als auch beim Gewinn. Allerdings müsste man dann den Effekt Sonderabschreibung für Ciro Immobile auch rausrechnen, es ist ebenso ein Kadereffekt. Hummels bringt sehr viel Geld, einiges davon wird durch die Sonderabschreibung für Immobile aufgezehrt.

substantielle Unterbewertung bei Berücksichtigung aller Faktoren
Wenn man so wie Gereon Kurse zuletzt nur den Buchwert für die faire Bewertung heranzieht, die gigantischen stillen Reserven die darüber hinausgehen aber verschweigt, immerhin sind es klar über 200 Mio, dann macht es absolut keinen Sinn, Ex-Transfers  zu rechnen. Die zweistelligen Mio Gewinne kommen nur durch Transfers zustande, diese Nettogewinne können überhaupt nicht zerredet werden, es sei denn man hat die stillen Reserven sowieso auf dem Schirm, dann hätte sich kaum etwas verändert. bvbaktie.blogspot.de/2016/05/offener-brief-gereon-kruse.html
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Katjuscha:

Daten der Dallas Mavericks

2
30.05.16 14:23
sher umfassendes Datenmaterial

www.forbes.com/teams/dallas-mavericks/
Antworten
Yoni:

katjuscha

 
30.05.16 17:38
Mensch katjuscha, natürlich kann man in der NBA Geld verjubeln wenn man das unbedingt möchte. Cuban hat doch nun mehrfach betont, dass er die Mavericks nicht immer als Investment gesehen hat. Was soll dein Beispiel also zeigen? Eine Kostenbremse führt natürlich zu einer gesteigerten Renditefähigkeit der (rationalen) Eigentümer ist doch wohl logisch, das wäre im Fussball nicht anders.

Jeder weiß, dass die Teams in Amerika mehrheitlich im Privatbesitz sind und daher kaum öffentliche Zahlen vorhanden sind (natürlich wegen der zukünftigen Renditefähigkeit). Schau dir aber zB die im Netz geleakten Zahlen der Carolina Panthers (NFL) für 2010&11 an, die zu dem Zeitpunkt ein absolutes Mittelklasseteam waren. Die zeigen ganz gut wie viel Cash da generiert wird und dass Forbes bei den entscheidenden Zahlen auch total im Nebel stochert.

Deine kommentarlosen Zahlen zum BVB sind natürlich fast schon frech weil sie einen falschen Eindruck erwecken sollen: Mittlerweile dürfte aber bei jedem angekommen sein, wie die steigenden Transfersummen die Überschüsse und erst Recht natürlich die EBITDAs verzerren. Wer wirklich glaubt, dass das von dir gezeigte EBITDA die Cashkraft widerspiegelt irrt gewaltig. Der BVB hat in den letzten 5 Jahren durchschnittlich mickrige 2 Mio € Free Cash Flow, über 5 Jahre zusammen wurde die Dividende also aus der Substanz bezahlt. Auch wenn man die letzte Saison ausklammert (warum sollte man, sowas gehört auch dazu) kommen vielleicht 15 Mios im Schnitt zusammen, trotz langfristiger Verträge der Topspieler und obwohl man Schulden abbauen musste/wollte.  
Antworten
Samba4:

Micki: Angeblich hat er das Angebot zur

 
31.05.16 09:42
Vertragsverlängerung abgelehnt. Für mich ist ganz klar Watzke der Schuldige. Micki würde sicher verlängern. Er ist ein sentimentaler Typ. Jetzt mit Tuchel blüht er auf. Wenn er nach England gehen sollte, dann ist es unsicher, ob er dort glücklich wird. Der BVB wird ihm sicher deutlich mehr al 5 Mio. € Grundgehalt bieten. Also am Geld sollte es nicht liegen.

Warum Watzke nicht eine Ausstiegsklausel akzeptiert, kann ich nicht nachvollziehen. Mit ihm nicht zu verlängern und nächstes Jahr ablösefrei gehen zu lassen, ist wirtschaftlich absoluter Schwachsinn. Man würde jetzt zwischen 40 bis 60 Mio. € für ihn kriegen. Warum keine AK zu den gleichen Konditionen? Keine Ahnung was der Watzke damit bezwecken will.

Ich kann nur hoffen, dass Micki doch verlängert oder man ihn diese Saison verkauft. Ansonsten zweifle ich ganz gewaltig an Herrn Watzke und werde mein Investment überdenken.
Antworten
franz22:

mal abwarten

2
31.05.16 10:13
mal abwarten, bei Micki ist das letzte Wort sicher noch nicht gesprochen;
kann mir nicht vorstellen dass der ein weiteres Jahr für "nur" 3 Mio. spielen möchte.........

und klar, aus Aktionärs Sicht sollte der BVB da von seiner Linie abrücken und vereinzelt auch Ausstiegsklauseln zulassen; eine Ausstiegsklausel ist jetzt ja nichts schädliches wenn diese z.b im Fall von Micki ab 2017 greifen könnte und der BVB dafür z.b 45 oder 50 Mio. bekommt;

zweites Szenario wäre natürlich ein Verkauf schon diesen Sommer; hatte ich hier ja schon mal vorgeschlagen falls er nicht verlängert; Chelsea soll ja schon mal mit 60 Mio. angeklopft haben,
aber auch bei einem 45-50 Mio. Angebot sollte man Ihn aus Aktionärs Sicht ab Juli abgeben;

mit dem Cash Berg von dann deutlich über 100 Mio. kann sich Tuchel seine eigene Mannschaft die nächsten Jahre zusammen stellen;


Hummels sorgt ja schon mal für eine Gewinn und Umsatz Explosion im Geschäftsjahr bis 31.6
Micki würde dann bei einem Transfer ab 1.7 auch gleich das gesamte neue Geschäftsjahr tief in die Gewinnzone bringen; (aus Aktionärs Sicht wäre das jedenfalls ein gutes Szenario)
Antworten
Samba4:

Es geht mir ums Prinzip.

 
31.05.16 10:39
Wenn ich sehe, dass Herr Watzke auf Grund persönlicher Interessen und Machtkämpfe nicht den maximalen wirtschaftlichen Erfolg für den BVB erzielt, dann ist das für mich nicht hinnehmbar.
Antworten
keinMitleid:

#19546

 
31.05.16 10:48
Woher weißt du, wie hoch die AK, von Mickis Seite her, sein soll? Was ist wenn er nur eine AK von 30 Mio haben will?
Ein Fußballclub will Planungssicherheit haben. Von daher ist es genau richtig, solche AK abzulehnen, ausser diese würde bei ca 100 Mio liegen.
Antworten
franz22:

Blödsinn

 
31.05.16 11:15
eine AK richtet sich im allgemeinen an den aktuellen Marktwert des Spielers;
die 30 Mio. oder darunter sind genau so unrealistisch wie die 100 Mio
mit einer AK von 40-50 Mio. könnten beide gut leben;
der BVB würde fürstlich entlohnt und für große Clubs wäre solch eine Summe kein Problem;


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