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14 Gründe für ein Investment in BVB.


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Borussia Dortmun. 3,075 € -0,65% Perf. seit Threadbeginn:   +42,30%
 
Katjuscha:

ps: das mit dem Normalfall hab ich natürlich

 
28.01.16 18:49
überspitzt, weil es die logische Konsequenz deiner Aussage ist, wonach die Jahre mit positiven Cashflow Sonderfälle waren.

ich seh das letzte Jahr eher als Sonderfall, weil es dort einmalig ein hohes Transferminus gab. Das wird ja nicht jedes Jahr so sein.

Auch in der Vergangenheit (letzte 6-7 Jahre) hat der BVB als einziger europäischer Spitzenverein (ich red jetzt mal von den Top20) fast ein ausgeglichenes Transferergebnis erzielt. Das ist umso erstaunlicher, weil der BVB in dem Zeitraum erst zu diesem Spitzenverein wurde. Man hat sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg durch eine starke Kaderpolitik (durch Klopp und Zorc) als auch durch eine sehr gute Kostenstruktur (durch Watzke, Treß) erreicht. Das ist auf diesem sportlichen Topniveau ziemlich einmalig in Europa. Und das ist die Basis für die Zukunft, denn der BVB ist bilanziell sauber und sehr ertragsstark, und das BEVOR die eigentlich großen gewinnbringenden Erlöse noch kommen. Dem werden sicherlich höhere Gehälter gegenüberstehen, aber die werden nur sehr unwahrscheinlich höher als die steigenden Bruttogewinne sein. Man wird also aller Wahrscheinlichkeit nach weiterhin 40-50 Mio Ebitda und 30-35 Mio € OCF erwirtschaften, und das ist eher das worst case, also die Ausgangsbasis des schlechten Jahres 2014/15 und des aktuellen Jahres ohne CL.  
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halbgottt:

Katjuscha posting #18340

 
28.01.16 19:14
Vectron hat laut Analyse ein 2017 Kurs-Umsatzverhältnis von ca. 1,0 nicht 2,5
Der Umsatz soll bis 2017 um 87% wachsen auf 55,4 Mio steht in der Analyse.

gleichzeitig wird dieses Gewinnwachstum erwartet:

2015 0,71 je Aktie
2016 1,83 je Aktie
2017 9,31 je Aktie

 
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crunch time:

Warum wird so übertrieben und ...

3
28.01.16 19:15
.. (wie immer ) natürlich "uneigennützig" über andere marktenge Kleinstwerte geredet die man zufällig gekauft hat und wo mancher scheinbar jede Gelegenheit nutzen will "uneigennützig" diese anderen Leuten schmackhaft zu machen in Threads die nichts mit dem Wert zu tun haben. Klappern gehört zum Handwerk, aber bitte nicht immer dieses Offtopic-Zeug. KC- und Börsengeflüster-Papageien, sowie deren Trittbrettfahrer und Erfüllungsgehilfen brauche ich hier nicht. Schreibt das doch bitte in den Threads der entsprechenden Werte. AWozu gibt es die sonst. Andernfalls bekommt sowas ein "Geschmäckle".
Antworten
halbgottt:

Yoni

 
28.01.16 19:25
wie Katjuscha schon in posting #18345 sagte, Deine Aussagen bzgl. Cashflow treffen nur auf die letzte Horrorsaison zu.

Jahrelang hat Borussia Dortmund das Gegenteil bewiesen. Jetzt würde ich gerne mal wissen, wie Du darauf kommst, daß sich plötzlich alles ins Gegenteil verkehrt, obwohl es zur Zeit bei Borussia Dortmund exzellent läuft. Denn die Behauptung ein 100 Mio Transfer von Aubameyang würde nichts nützen, da dieses Geld direkt reinvestiert werden würde, ist schlicht falsch. 100 Mio Transfereinnahmen wären erst mal mehr oder weniger komplett ergebniswirksam und Reingewinn, egal was man davon reinvestiert.

Die Gewinne der letzten Jahre sollten Dir geläufig sein, über 50 Mio Reingewinn in der Saison 2012/13. Obwohl alles immer reinvestiert wurde, gab es aber auch in den Folgejahren immer schwarze Zahlen.

Der Götze Transfer brachte 37 Mio, dafür wurden Aubameyang und Miki gekauft, die jetzt locker das Dreifache wert sind, hieße konkret dreifacher Gewinn.

Viel entscheidender finde ich aber, daß Du uns noch eine Antwort schuldig bist. Du stellst das gängige Bewertungsmodell von KPMG beim HSV, bei Stuttgart und Hertha in Frage, Du stellst das Bewertungsmodell der Analysten Seydler und Hauck & Aufhäuser in Frage, sowie Forbes und Deloitte. Kurzum alles.

In Frage stellen kann aber jeder. Stelle uns hier doch mal Dein eigenes Bewertungsmodell vor und begründe es. Welchen fairen Wert hat für Dich Borussia Dortmund.

Alle anderen, berufen sich nie und nimmer ausschließlich auf irgendwelche einmaligen Gewinne, auch nicht einzig allein auf den Cashflow oder auf die Substanzwertermittlung, sondern natürlich auf ein Mischverfahren, wo viele unterschiedliche Dinge mit einfliessen.  
Antworten
halbgottt:

crunch time

 
28.01.16 19:28
das war eine Antwort auf ein posting von Katjuscha, weiter nichts. Wenn Katjuscha von einem Kurs-Umsatzverhältnis von 2,5 spricht, bzw. fragt, was denn in der Analyse steht, beantworte ich das, nämlich KUV 1,0. Da brauchst Du nicht gleich mit Geschmäckle kommen.
Antworten
halbgottt:

insightfulnews

 
28.01.16 19:35
da gibt es nichts zu diskutieren, das ist klar wie Kloßbrühe? Nö, wir diskutieren hier bis zum St. Nimmerleinstag.

von 2010 - 2014 lief der Aktienkurs von 1 auf 3,80 plus 26 Cent Dividende, macht 4,06

Also jedes Jahr im Schnitt einen Euro mehr.

Dann kam die Nullrunde im Horrorjahr, der Kurs ging runter von 3,80 Ende der Saison 2013/14 bis 3,50 Beginn der Sommerpause. Jetzt steht der Aktienkurs bei 3,90 plus 5 Cent Dividende. Damit hat der Aktienkurs das Minus aus der Horrorsaison ausgeglichen und ist jetzt minimal im Plus.

Ob das gut oder schlecht ist, warum das so ist, diskutieren wir, nur den Aktienkurs an sich kann man gar nicht diskutieren, der ist Fakt.

Wie man da 5 Jahresvergleiche anstellen kann, dies auf die Zukunft projezieren, dabei die vergangenen 5 Jahre aber außer Acht lassen, ist mir völlig schleierhaft.

BVB machte manchmal Rekordgewinne, dann wieder nicht, eben weil es eine Horrorsaison gab ohne Toptransfers und nun ist die Folge, daß es nie wieder Rekordgewinne geben kann? Wieso denn?
Antworten
Katjuscha:

halbgott, das reicht mir nicht

 
28.01.16 19:40
Kannst mir ja bitte mal über BOARDMAIL sagen, wieso man mit 150% Umsatzwachstum innerhalb von 2 Jahren bei vectorn rechnet. Ich stell mich ja hier auch nicht einfach hin und behaupte, der BVB macht 2017 knapp 800 Mio Umsatz. Und 9,3 € EPS bei vectron? Was soll das denn? Also bitte, mit was wird denn bitte eine ver13fachung des Überschuss in zwei jahren begründet? Nicht dass ich soiwas für ausgeschlossen halten würde, aber nur Zahlen zu propgnoistizieren, kann es ja nicht sein. Ich glaub, wenn man solche Gewinnzuwächse prognostiziert, würde selbst die BVB Aktie haussieren. Das hat dann nichts damit zu tun ob Aktien manipuliert werden, wie es beim BVB unterstellt wird, sondern eher damit dass in vergessenheit geratene SmallCaps überraschend von Analysten mit extrem hohen Kurszielen besprochen werden.

Ich könnt mir beispielsweise auch irgendeine x beliebige illiquide Aktie suchen, die derzeit völlig aus dem Fokus geraten ist. Dann sag ich in meinen Blog, deren Gewinn wird sich bis 2017 ver10fachen, aber genaueres sag ich euch dann später, aber vertraut mir mal! ;)
Antworten
halbgottt:

crunch time

 
28.01.16 19:46
im übrigen finde ich es merkwürdig, wenn insightfulnews und Yoni die BVB Aktie ganz massiv kritisieren, weil sie offensichtlich ausgestiegen sind und keine Alternativen nennen. Seit Beginn der Sommerpause am 1.6.2015 performt die BVB Aktie inklusive Dividende knapp 30% besser als der DAX und ist selber inklusive Dividende 13,14% im Plus.

Natürlich sind die absoluten Zahlen angesichts der Unterbewertung total enttäuschend. aber wo sieht denn insightfulnews und Yoni bessere Möglichkeiten?

Im kürzeren Zeitfenster ab Winterpause ist die BVB Aktie 2,9 Cent im Minus während DAX und S-DAX viel deutlicher verloren, dies in beiden Zeitfenstern.

Mehr als eine 30% Outperformance ggü dem DAX gelingt der BVB Aktie selten oder nie, das ist richtig.

Die richtig schlechte Performance gab es letztlich in der Horrorsaison.

Antworten
halbgottt:

Katjuscha

 
28.01.16 19:49
Das klären wir per Boardmail, alles weitere ist hier off-topic

Ich selber habe gar nichts behauptet, sondern Dir eine klare Antwort gegeben auf Deine Frage was denn in der Analyse stehen würde.
Antworten
insightfulnews:

ich bin weder

 
28.01.16 21:03
ausgestiegen, noch muss man hier vorschläge bringen.

es ist zudem keine kritik sondern feststellung.

die von Yoni genannten 50+1 und das (nicht)gebahren von watzke und co.

führen zum aktuellen abschlag bei der bewertung.

die richtung gibt der dax vor, respektive china und der dow.

wenn es gerade alles zusammen passt, umfeld, sport etc. kann BR sogar shorten.

nach oben läuft meist nichts. es ist die kombination aus allem... wer soll hier denn groß einsteigen und warum.

das klügste ist vielleicht noch, bei BR mit zumachen...

besser als das girokonto aber allemal.

habe zudem noch nen 3,40er call drin...
sollten die marken im HSI, DJ und Dax fallen, muss der aber auch besser raus.

bemerkenswert war da die relative stärke vor dem letzten absacker...

hier zu schreiben lohnt aich im grunde nicht. ansonsten habe ich das obige schon ein paar mal erklärt, ob sich hier jmd DER diskussion öffnet, spielt für das private aber sowieso keine rolle...

in diesem sinne, ab in die rinne

Antworten
Yoni:

katjuscha

 
28.01.16 21:16
Naja, so viel muss ich nicht zu den 10 Mios FCF (für eine durchschnittliche Saison in der Zukunft) erklären, es ist die maximale mir bekannte Ausschüttung eines Fussballvereins und ist der Schnitt der letzten 5 Jahre wenn ich das letzte Jahr mal sehr großzügig um negative Sondereffekte bereinige. Wobei man Saisons mit Rückschlägen und schlechten Transfers auch fortschreiben muss - mir kommt es so vor als wollt ihr hier am liebsten alles Schlechte streichen. Mehr als 10 Mio € Ausschüttung könnte man mE auch kaum gegenüber den übrigen Stakeholdern rechtfertigen, aber das ist nur ein Randaspekt.




Antworten
Katjuscha:

Yoni, kannst du das mal genauer

 
28.01.16 21:22
erklären?!

Die maximale dir bekannte Ausschützung eines Fussballvereins?

Was hat das genau mit dem BVB und der Berechnung des von dir berechnetn FCF von minus 10 Mio € zu tun?

Und ich will hier gar nichts negatives streichen. Ich hab oft genug hier Negatives angesprochen, dass mir beim BVB nicht gefällt. ich versuche ganz ernsthaft deine Zahlen nachzuvollziehen. Nur dafür musst du sie mir erstmal nennen, also wie du auf die -10 Mio FCF gekommen bist. Irgendeine Berechnung musst du doch da beim Umsatz, Bruttoergebnis, Ebitda, Investitionen etc. gemacht haben.
Antworten
Katjuscha:

sorry, ich hab mich verlesen. Du sprachst von

 
28.01.16 21:26
+ 10 Mio FCF.

das wär doch aber okay.

wo ist das Problem?

10 Mio FCF dauerhaft ... absolut in Ordnung. Den Rest steckt man in die Mannschaft.

Trotzdem würde mich mal interessieren, wie du auf die 10 Mio gekommen bist.
Antworten
Katjuscha:

@halbgott, deine Aussage im anderen Thread zu

 
28.01.16 21:30
crunchtime, wonach du mich per Boardmail angeschrieben hättest, um die Diskussion zu lassen, ist schlichtweg nicht wahr.

Wir hatten über Boardmail länger keinen Kontakt, abgesehen von BVB fremden Dingen.

Sag doch einfach, dass du meine Dauernörgelei nervig findest! Ist doch kein Problem. Geht mir ja mit vielen deiner Postings genauso. Nur das ich niemanden aus meinen Threads aussperre. Ich ertrage sogar den Tschechen. :)
Antworten
halbgottt:

insightfulnews

 
28.01.16 21:34
Was Du in posting #18360 schreibst ist völlig ok. Da haben wir keinen Dissens. Außer vielleicht in dem Punkt, BVB Aktie folgt dem DAX. Konkret performt die BVB Aktie seit Beginn der Sommerpause inkl. Dividende knapp 30% besser als der DAX und konkret performt die BVB Aktie selten oder nie besser als das. Mag sein, daß dies enttäuschend ist oder nicht nachvollziehbar, ist aber mehr oder weniger Fakt, also in einem 6 Monatszeitfenster gibt es selten mehr

Für die Rückrunde ist kaum mit einer besseren Performance zu rechnen, außer eventuell bis Februar/März. Alles andere wäre eine Ausnahme. D.h. konkret, die Performance würde sich kaum besser als eben diese 30% entwickeln.

In der Sommerpause haben wir dann eventuell wieder eine klassische Ausnahmesituation.

Sommer 2014 war es die Kapitalerhöhung, Kurs ging hoch von 3,80 bis knapp 5,20
Sommer 2015 BlackRock Eindeckung, Kurs ging hoch bis 4,11

und Sommer 2016 eventuell wg. neuem TV Vertrag eine ähnliche Ralley
Antworten
halbgottt:

Katjuscha posting #18364

 
28.01.16 21:40
Das ist offensichtlich ein Missverständnis. Es ging bei der Boardmail um das off-topic Thema vectron. Dieses klären wir per Boardmail oder im vectron Thread, weil es hier off-topic ist. Habe Dir die Analyse von Hauck & Aufhäuser zukommen lassen.

Um das Verhalten im BVB Thread an sich ging es mir nicht. Da kannst Du machen was Du willst, wenn Du Leute als paranoid bezeichnen willst, mach das. Nur eben nicht in meinem Thread. Ich habe mich bei Ariva nur angemeldet, weil man Leute aussperren kann, sowas muss man nicht persönlich nehmen. Man kann ja überall diskutieren, gibt genügend Threads...
Antworten
Katjuscha:

Klopp

2
31.01.16 22:29
(Verkleinert auf 74%) vergrößern
14 Gründe für ein Investment in BVB. 890030
Antworten
Katjuscha:

@hyx23 im Talkthread #6979

 
02.02.16 14:28
Mir ist immer nicht so ganz klar wieso für euch die Ausschüttungsquote (ich nehm mal an, ihr meint damit Dividenden) so eine große Rolle spielt. Mal davon abgesehen, dass die vom AG Überschuss abhängt und daher gar nicht immer hohe Dividenden aus der Substanz möglich sind, stellt sich für mich die Frage wieso ihr das so betont. Seit wann sind denn Dividenden so extrem wichtig für Kursverläufe, wenn andere Kennzahlen (Substanz und operative Ertragskraft) für deutlich höhere Kurse sprechen? Das macht man doch bei anderen Aktien auch nicht. Wieso also ausgerechnet bei Fussballwerten?

Und was Yoni angeht ... wie gesagt, er betont immer den Cashflow. Genau der ist aber beim BVB nun eher ein Argument für steigende Kurse.

Und was die Gewinne angeht, muss man natürlich mal die hochmargigen Umsätze anschauen, die in den nächsten Jahren in den Gewinne gehen. Da gibt es etliche richtige große Sprünge, egal ob CL teilnahme, TV Vertrag oder auslaufender Sportfive vertrag. Also insofern halte ich das Thema Gehaltssteigerungen für ziemlich überstrapaziert. Man muss sich mal überlegen, dass in den nächsten 3-4 Jahren die Profigehälter um 50% steigen könnten, ohne das das ein geringeres Ebitda zur Folge hätte. Wie manch ein Journalist oder Forenuser noch diese Gehaltsspirale als Problem betrachten kann, ist mir zu hoch.  
Antworten
Der Tscheche:

Yoni betont nicht "den Cashflow", sondern...

2
02.02.16 15:20
...den FREE Cashflow und das ist nun mal nicht nur beim BVB, sondern bei praktisch jeder Aktie ein sehr wichtiger Punkt.

Tatsache ist, dass das Fußball-Geschäft extrem kapitalintensiv ist, was ja nicht nur darin zum Ausdruck kommt, dass man sich ein Stadion leisten, sondern auch darin, dass man immer wieder Spieler zu derzeit gerade explodierenden Preisen rekrutieren muss.

Die Ausgaben für diese CapEx sorgen a) mit dafür, dass aus dem operativen CASHFLOW relativ wenig Geld übrig bleibt und b) in der GUV für immer höhere Abschreibungen, die mit dazu führen, dass auch aus den von Katjuscha immer wieder beschworenen "hochmargigen Umsätzen" am Ende deutlich weniger übrig bleibt, als es sich viele (potentiellen) Aktionäre wünschen.  

Will man sich das schönreden, dann guckt man halt ausschließlich auf den OPERATIVEN Cashflow oder aber auf das EbitDA, lügt sich damit aber auch ein Stück weit in die eigene Tasche.
Antworten
Der Tscheche:

Ich habe mir erst gestern eine Aktie aus einer...

 
02.02.16 15:43
...kapitalintensiven Branche gekauft, bei der die IR bei der Marge auch grundsätzlich nur auf die EBITDA-Marge abzielt.

Finde ich reichlich irreführend, passt aber halt auch zur althergebrachten unternehmensinternen Vorstellung von der IR, derzufolge diese WERBUNG für die Aktie machen soll.
Antworten
Wasserbüffel:

wobei die Vereine auch

2
02.02.16 15:53
sehr viel Gestaltungsspielraum haben.
Je nachdem, welche Ziele man genau verfolgt.

Man kann Bundesliga spielen und ca. 200 Mio. Euro Gehalt bezahlen wie die Münchner Bayern oder vermutlich weniger als 20 Mio. Euro wie die Darmstädter.
Vor dem Aufstieg hatten die Darmstädter nur einen Etat von 5,8 Mio. Euro.

www.welt.de/sport/fussball/...-so-preiswert-und-wundersam.html

Beim Marktwert ist der Unterschied absolut noch höher.
Ligaprimus FCB mit 617,1 Mio. Euro Marktwert seiner Spieler
und Darmstadt 98 mit "nur" 20,7 Mio. Euro.

Die Engländer können und werden nicht alle deutschen, niederländischen und spanischen Spieler kaufen, daher gibt es auch hier irgendwann eine Grenze, die erreicht wird.

Ich würde mal behaupten, es ist fast egal, ob Du 80 Mio. Euro oder 120 Mio. Euro Gehalt als Verein an alle Spieler zahlst, erster wirst Du damit eh nicht, da die Bayern einfach zu weit entfernt sind, es erhöht einfach nur die Wahrscheinlichkeit, dass der Verein zweiter statt dritter wird.

Die stillen Reserven im Kader des BVB sind stark gestiegen und werden weiter steigen, nicht jeder Spieler, der neu hinzu kommt belastet den FCF in nennenswertem Umfang, siehe Passlack und Pulisic oder auch Götze, Kagawa u.a.

Die Frage, die wir erst in ein paar Jahren beantworten können ist, ob und wieviel der stillen Reserven gehoben werden bzw. wurden und wie das denn FCF beeinflusst hat.

Man benötigt als Herausforderer wie der BVB immer ein paar excellente Schlüsselspieler wie Gündogan, Aubameyang, Mkhitaryan usw., die übrigen Spieler sollten auch sehr gut sein, kosten jedoch nur einen Bruchteil dessen was die Stars kosten.

Wenn der Umsatz durch Fernsehgelder um 50% steigt und die Personalkosten um 50% steigen, dann müssen nicht notwendigerweise auch alle übrigen Einnahmearten um 50% steigen, damit der Gewinn steigt.
Antworten
Wasserbüffel:

hier noch die Quelle zu den MW

 
02.02.16 15:56
www.transfermarkt.de/1-bundesliga/startseite/wettbewerb/L1

Bin gerade wirklich überrascht, dass die Bayern schon die 600 Mio. Euro Marke genackt haben.
Das zeigt einmal mehr die Dynamik des Fussballgeschäfts.
Antworten
hyy23x:

Hab

3
02.02.16 16:44
jetzt zufällig dein Posting hier gesehen weil ich auch nicht immer hier reinschaue.

Ich möchte trotzdem kurz auf deine Anmerkungen eingehen und vorab meinem Vorredner nur für den guten Beitrag danken. Ich bin zwar nicht so bewandert, was die verschiednen CashFlow - Arten angeht aber trotzdem kann ich das meiste gut einordnen. Da spielen bei den unterschiedlichen Betrachtungen auch die bilanziellen Möglichkeiten eine große Rolle.

Der BVB muss bilanziell und damit auch Bewertungsgründen ganz anders behandelt werden als klassiche Aktien von Unternehmen. Vielleicht wird er auch deswegen immer als Faninvestment verpöhnt, da wirklich einige Sachen emotionaler und hoher volatiler Bewertung unterliegen.

Mit Ausschütungsquote meine ich die Dividende als Quote. Ich sage deswegen Ausschütungsquote, da es sich bei vielen Unternehmen ja tatsächlich um solch eine handelt s. z.B. die damalige Celesio AG die eine Verpflichtung in der Höhe des auszuschüttenden Betrages des Gewinns festgelegt hat. Dies gibt dem Aktionär natürlich auch eine Art, kalkulierbares Chancen/Risiko Verhältnis mit an die Hand. Bei Fußballaktien und speziell beim BVB sehe ich das etwas differenzierter.

Zum einen haben die etlichen Kapitalerhöhungen dazu geführt, dass die Dividende ceteris paribus auch mit den Anteilen verwässert wurde/n. Da ich aber als Investor die Dividende nicht fordergründig als Investmententscheidung betrachte (instis mal ausgenommen,genauso wie du), ich es aber als imaginäre "echte" und "emotionale" Pufferzone des Kurses sehe, trägt es zu meiner Investmententscheidung herbei. Man kann sagen, dass wenn eine minimale Dividende des BVB's auf den Kurs gesehen bei ca. 5-8% liegen würde, der Abverkauf unter eine gewisse Grenze mit großer Wahrscheinlichkeit nicht vollzogen wird. Dies kommt durch den etwas konjunkturunabhängigeren Zusammenhang noch deutlicher zum tragen.

Ebenso spiegelt eine dauerhafte Dividende auch eine gleichbleibende Ertragskraft des Unternehmens wider bzw. was das Unternehmen sich selber mit seinem Versprechen zutraut. Da der Kaderwert durch buchhalterische Gesetzmäßigkeiten nicht die Substanz aufweist die ihm zugesprochen wird, verringert dies den tatsächlichen Buchwert des BVB's ungemein und dient schwierig zur Stichtagsbezogenen Auflösung des kompletten BVB's (da wenn andere Marktteilnehmer von einer Insolvenz wüssen a) die Spieler sich bewusst und schnell neue Vereine suchen würde und b) die hochgehandelten Marktwerte beim VK weit unter dem Niveau liegen würden ... ziemlich ernüchternd). Damit will ich sagen:

Auf der einen Seite haben wir durch die Kaderwerte sehr volatile Substanzwerte (nur aus Investorensicht: stürzt die ganze Mannschaft mit dem Flugzeug ab, dann haben wir nur Abschreibungen i.H. des Anschaffungswertes in voller Höhe zu leisten, kaufen wir aber Spieler XYZ, und Spieler XYZ hat eine 200%ige Wertsteigerung, hat der BVB bis zur Realisation des Gewinns nur den Anschaffungswert im Buchwert). Auf der anderen Seite haben wir die psychologische kleine Dividende des BVB's die in ihrer jetzigen Form auch keine wirkliche emotionale Pufferzone darstellt. Da man gegen die Volatilität im Kaderwert weniger dagegen ankämpfen kann als sich eine konstante Dividende auf die Fahne zu schreiben, sehe ich hier gerade beim BVB die Dividende als wichtiges Instrumentarium der Investmententscheidung an. Jetzt werden natürlich viele sagen: Natürlich kann man auf die Volatilität des Kaderwerts großen Einfluss nehmen: Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen aber dann wären wir nicht mehr im Fußballgeschäft an sich, sondern im moderen "Menschenhandel" angekommen. Deswegen fällt diese zu beeinflussende Größe auch wg. der stichtagsbezogenen Möglichkeit das Unternehmen komplett zu liquidieren ungemein weg.

Gilt das Festgeldkonto jetzt als prall gefüllt werden Begeherlichkeiten geweckt und man muss ich sich fragen, was schüttet man aus, was reinvestiert man. Dabei wird die Ausschüttung an die Profis nicht ausgenommen.

Erhöhte Einnahmen im Fußball haben immer zu erhöhten Spielergehältern und zu erhöhten Kosten geführt (s. England jetzt und vor zwei Jahren). Wie in jedem Unternehmen auch, nur das bei den Spielergehälter und Co keine Grenzen gibt. Und der Aktionär kann meines erachtens nur an einer großen Kluft zwischen erhöhter Einnahmen und der Erhöhung des Spielergehälter oder Minimierung der Kosten profitieren mit der Untermauterung des sportlichen Erfolges. Alles was im Hintergrund steht bzgl. Einnahmen aus Merchandise und co ist ein nachgelagerte Geschichte. Und wenn der BVB über Jahre hinweg kein echte Substanzwerte aufbaut bzw. sich dieser Problematik bewusst scheint und darüber keine Dividende auszahlen möchte, wieso sollte ich mich dann als Investor am BVB beteiligen?

Es ist jetzt vielleicht überspitzt dargestellt, das ist mir selbst klar. Ich bin ja auch investiert u.a. auch in der Hoffnung aus höhere Einnahmen und zeitgleich höheren Bewertungen und zeitgleich einer höheren Dividende. Aber wenn wir das Spiel mal paar Jahre nach vorne betrachten, dann sehe ich irgendwo eine Grenze dessen, was die Möglichkeiten des BVB betrifft in dem Kurs und der Ausschüttung.

Das Festgeldkonto hat ca. 70 Mille aufm Konto.

a) bis zu welchem Betrag will Watzke seinen Aktionären nichts von dem Kuchen abgeben?
b) wird er sich zutrauen die Ertragskraft des BVB's mit Hilfe einer festen Dividende oder Ausschütungsquote (finde ich besser als starre Dividende) zu untermauern?
c) Wie will er den exoribitanten Gehaltssteigerungen entgegenwirken?

und bei c) muss man sich fragen, wenn die Spieler nach Leistung entlohnt werden bzw. eine Klausel drin haben, dann müssen auch die Aktionäre bei mehr wirtschaftlicher Leistung beim BVB partizipieren. Schließlich ist Herr Watzkes Gehalt die letzten Jahre deutlich gestiegen. Diesen Profit erkenne ich seitdem Börsengang bei den Aktionären nicht. Und sich hier immer auf die Pennystockzeiten zu berufen halte ich für Augenwischerei.

spielverlagerung.de/2013/03/28/...ergeburt-des-gelben-rivalen/

Chronik des BVB's

Grüße





Antworten
derlilienrama:

Danke Wasserbüffel

2
03.02.16 10:34
für die positive Erwähnung meines Heimatclubs. Der Lizenzspieleretat der Darmstädter ist übrigens exact 15 Mio. für einen Bundesligakader inkl. Trainerstab.
Geplant ist das eingenommene Geld eher mehr in die Infrastruktur (Jugendleistungszentrum für 2,5Mio.) und in eine Rücklage, also ein Miniaturfestgeldkonto zu investieren da Abstiegswahrscheinlichkeit extrem hoch...

Zum Thema, alle England-Clubs können auch nur mit 11Mann auflaufen und wenn die dann alles wegkaufen und ein 40Mann Kader haben ist die Stimmung im Team bestimmt total super... ich sehe diese Entwicklung entspannt und Dank guter Jugendarbeit kann Dortmund sich da auch entspannen... Leistungsträger soweit wirtschaftlich sinnvoll halten, Immer mal ein guter Transfer dazu wie Auba oder Weigl und dazu hochtalentierte eigene Jungs wie Pulisic dann basst das schon...
Und wenn dabei noch genug Kohle für eine vernünftige Dividende übrig bleibt umso besser :-)
Antworten
Der Tscheche:

Talk Thread ist nicht für alle...

2
04.02.16 18:41
...dafür aber neuerdings für alles.

Finde ich sehr schön. Es bleiben auch tendenziell negative Posts (Teilverkäufe, Chartanalysen mit Möglichkeit zum Gapschluss unterhalb der Schiebezone...) einfach stehen oder werden sogar wohlwollend zur Kenntnis genommen.

Welch' eine Wohltat nach den monatelangen sektenähnlichen Verhältnissen.

Und statt Positiv-BVB-Langschallplatten gibt es nun Positiv-Vectron-Lion-Singles.
Von mir aus.
Antworten
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