sehr kritisch betrachten sollte, aber sein Beispiel zeigt ja eindrucksvoll, dass man sehr wohl mit deutschen Fussballklubs Geld als Investor machen kann, erst recht wenn man sie in Krisenzeiten unterstützt, sozusagen antizyklisch agiert. Dass Homm bzw. eigentlich ACMH 2007 schon wieder mit leichten Verluste rausging, lag ja nur an Homms sonstigen Problemen. Hätte er dran festgehalten, hätte er sein Kapital wahrscheinlich innerhalb 10 Jahre mehr als verdoppelt.
Windhorst ist ja ne ganz andere Hausnummer. Der dachte, er könnte bei einem stetig erfolglosen Verein die Macht übernehmen und hat es mit seinem Summen einfach übertrieben. Bei Homm lag sein späterer Misserfolg ja nicht am BVB Investment, sondern dass er an anderer Stelle kriminell wurde und teils 2007/08 und Folgejahren in LIquiditätsprobleme kam und sich juristisch verantworten musste. Aber generell war sein BVB-Einstieg Ende 2004 goldrichtig. Nicht perfekt, da es in der Finanzkrise 207/08 natürlich nochmal günstiger wurde, aber da haben dafür dann andere Leute, wie Geske nochmal zugegriffen, der danach dann meist um die 10% gehalten hat, und die KEs später auch mitgezeichnet oder an der Börse zukaufte, um dieses Niveau immer etwa weiter halten zu können. Und Geske dürfte auch heute noch sehr zufrieden mit dem Investment sein.
the harder we fight the higher the wall