11. Leitzinssenkung des Jahres in den USA ?


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händchen:

11. Leitzinssenkung des Jahres in den USA ?

 
10.12.01 13:43


   Washington (dpa) - Amerikanische Börsenhändler rechnen an diesem
Dienstag mit der 11. Senkung der US-Leitzinsen in diesem Jahr.
Angesichts der inzwischen offiziell festgestellten Rezession gehen
Analysten vor der letzten Sitzung des Offenmarktausschusses der US-
Notenbank (Fed) 2001 übereinstimmend von einer Rücknahme des
Zinssatzes um 0,25 Prozentpunkte aus. Der Satz für Tagesgeld steht
mit 2,0 Prozent bereits auf dem tiefsten Stand seit 40 Jahren.

   Ob die Zinssenkung die lahme US-Konjunktur in Schwung bringen
kann, ist umstritten. Die zehn bisherigen Zinssenkungen haben auf
Unternehmensinvestitionen bislang wenig Einfluss gehabt. Verbraucher
profitierten dagegen: der Immobilienmarkt ist nicht eingebrochen und
die Verbraucherausgaben haben sich dank verlockender Angebote etwa
zum Autokauf mit Nullzins-Krediten gehalten. Die Verbraucherausgaben
tragen zwei Drittel der US-Wirtschaft.

   «Der Markt ist sicher, dass dieses die letzte Zinssenkung sein
wird. Die Leute wollen an die Erholung glauben», sagte Peter Petas
vom Analysebüro CreditSights Inc. der Agentur Bloomberg.

   Volkswirtschaftler und Börsenhändler sagen eine Erholung der US-
Wirtschaft für das nächste Frühjahr voraus. «Wenn die Unternehmen
ihre Lager wieder füllen und investieren, stellen sie auch mehr Leute
ein. Das wird die Verbraucherausgaben weiter anspornen und schon ist
es geschafft», sagte der Chefökonom von J.P.Morgan Chase der «New
York Times». Die Arbeitslosenquote war im November auf 5,7 Prozent
gestiegen, den höchsten Stand seit sechs Jahren.
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sir charles:

Mir ist egal was andere Denken ich gehe von

 
10.12.01 13:45
keiner Zinssenkung mehr aus, wenn die letzten 10 nichts gebracht haben,
was sollte eine 11e bringen. Nix.

Daher sage ich keine Zinssenkung voraus

mfg
SC
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Totalverlust:

Naja mal sehen !

 
10.12.01 13:47
wenn das später nicht mal in die falsche Richtung schießt !


(PS: Händchen,  bist du eiskalt ? ;)    )
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händchen:

@totalverlust

 
10.12.01 13:49
..heute morgen schon - beim eiskratzen an meiner frontscheibe..  :-)))
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Zick-Zock:

US-Daten dürften auf anhaltende Rezession deuten

 
10.12.01 13:55
AUSBLICK: US-Daten in dieser Woche dürften auf anhaltende Rezession deuten


WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Konjunkturdaten, die in dieser Woche zur Veröffentlichung anstehen, dürften nach Ansicht von Volkswirten auf eine anhaltende Rezession in den Vereinigten Staaten hinweisen. Jüngste Berichte, wonach erste Erholungszeichen auszumachen seien, halten sie für überzogen.

Hoffnungen auf eine schnelle Erholung der US-Wirtschaft waren aufgekommen, nachdem die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung von ihrem hohen Niveau herunter gekommen waren und die Einkaufsmanager-Indices der Nationalen Vereinigung der Einkaufsmanager (NAPM) für November stärker als erwartet ausgefallen waren.

Die US-Wirtschaft zeige eine grundlegende Schwäche, sagte Robert McGee, Chefvolkswirt bei der Tokai Bank. Hinsichtlich einiger positiver Signale bei den Konjunkturdaten sagte er, es sei unklar, ob diese wirklich den Beginn einer Erholungsphase anzeigten oder nur eine Korrektur der Einbrüche nach dem 11. September.

'US-KONJUNKTUR BLEIBT LÄNGER SCHWACH ALS VON EINIGEN ANGENOMMEN'

Berichte über eine schnelle wirtschaftliche Erholung hält auch Joshua Shapiro, Volkswirt bei Maria Fiorini Ramirez, für übertrieben. Die Konjunktur werde länger schwach bleiben, als einige Leute denken, sagte er. Etwa Mitte des kommenden Jahres sei wieder mit einer Erholung zu rechnen. Allerdings werde diese dann erst allmählich einsetzen.

Im Folgenden die Schätzungen der Wall Street-Analysten für die in dieser Woche anstehenden US-Konjunkturdaten.

DIENSTAG

Nach Ansicht der Experten dürften die für Dienstag, 16.00 Uhr erwarteten Daten zum Großhandelsinventar im Oktober einen Rückgang dieser Bestände um 0,5 Prozent aufweisen. Das wäre der fünfte Monat in Folge, in dem diese Kennzahl eine fallende Tendenz aufweisen würde. Im September war das Großhandelsinventar um 0,1 Prozent gesunken.

Zudem entscheidet die US-Notenbank Fed am Dienstag (20.15 Uhr) über die Leitzinsen in den Vereinigten Staaten. Experten rechnen mit einer Senkung des maßgeblichen Tagesgeldsatzes um 0,25 Prozentpunkte auf 1,75 Prozent.

MITTWOCH

Am Mittwoch um 14.30 Uhr wird das Leistungsbilanzdefizit für das dritte Quartal veröffentlicht. Es sollte sich von 106,5 Milliarden US-Dollar im zweiten Vierteljahr auf 95,0 Milliarden Dollar reduziert haben. Bereits vom ersten auf das zweite Quartal war diese Defizit gesunken.

Gleichzeitig stehen die Importpreise für November an. Die Analysten rechnen damit, dass sie um 1,0 Prozent gesunken sind. Im Oktober war bei den Einfuhr-Preisen ein Rekordrückgang von 2,4 Prozent verzeichnet worden.

DONNERSTAG

Am Donnerstag folgt um 14.30 Uhr der November-Erzeugerpreisindex. Er dürfte den Experten zufolge um 0,3 Prozent gesunken sein, nach einem Minus von 1,6 Prozent im Oktober. Die Kernrate der Produzentenpreise sollte im Berichtsmonat um 0,1 Prozent gestiegen sein, nachdem sie im Vormonat um 0,5 Prozent gefallen war.

Ebenfalls um 14.30 Uhr sollen die Daten zum Umsatz im Einzelhandel im November vorgelegt werden. Er dürfte um 2,7 Prozent gesunken sein nach einem Anstieg von 7,1 Prozent im Oktober. Unter Herausrechnung der Umsätze aus dem Auto-Verkauf dürfte nach Ansicht der Volkswirte der Einzelhandelsumsatz um 0,2 Prozent zugelegt habe (plus 1,0 Prozent im Vormonat).

Der Umsatz aus dem Autohandel sollte sein hohes Niveau von Oktober verlassen haben, hieß es. Vor allem die Null-Prozent-Finanzierungen bei den Autoverkäufen habe im Oktober zu diesem Umsatzanstieg geführt. Volkswirt Rus Shelton von Nesbitt Burns in Toronto charakterisierte diesen Umsatzanstieg deshalb als "unechte Stärke".

Um 14.30 Uhr werden auch die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung für die Woche bis zum 8. Dezember vorgelegt. Sie dürften um 15.000 auf 460.000 gesunken sein.

FREITAG

Die für Freitag 14.30 Uhr vorgesehenen Inflationsdaten sollten im November ein unverändertes Niveau der US-Verbraucherpreise zeigen. Im Oktober waren die Kosten für die Lebenshaltung noch um 0,3 Prozent gesunken. Die Kernrate, die die volatilen Energie- und Lebensmittelpreise unberücksichtigt lässt, dürfte im Berichtsmonat um 0,1 Prozent gestiegen sein (plus 0,2 Prozent im Oktober).

Ebenfalls um 14.30 Uhr werden die Zahlen zum Betriebsinventar im Oktober vorgelegt. Dieses dürfte sich im Oktober um 0,6 Prozent rückläufig entwickelt haben nach einem Rückgang um 0,5 Prozent im September. Das wäre der neunte Monat in Folge, in dem das Betriebsinventar abnimmt.

Um 15.15 Uhr folgen die Daten zur US-Industrieproduktion. Sie wird im November nach Berechnungen der Wall Street-Ökonomen wahrscheinlich um 0,8 Prozent gesunken sein (minus 1,2 Prozent im Oktober). Dabei sollte die Kapazitätsauslastung im November ein Niveau von 73,9 Prozent aufweisen nach noch 74,6 Prozent im Oktober. Damit wäre die Auslastung im November so niedrig wie seit Mai 1983 nicht mehr./FX/av/is/ms



info@dpa-AFX.de
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Reila:

Future hat gedreht. Guten Morgen, Amerika. o.T.

 
10.12.01 13:57
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ChaosBroker:

qReila: Kennst doch die Amis

 
10.12.01 13:59
Wollen erst mal wieder die +/- 0 sehen, dann kanns los gehen.
Das sagt noch gar nix...
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erzengel:

Glaube nicht, daß die nochmals senken o.T.

 
10.12.01 14:07
Antworten
sportsstar:

@ sir charles

 
10.12.01 14:13
was erwartest du denn?
dass  nach einer zinssenkung die unternehmen am nächsten tag gewinne melden?
ich glaube, dass eine zinssenkung wirklich erst frühstens nach 6-8 Monaten als "nix gebracht" betitelt werden sollte.zumal die ergebnisse und kommentare der letzten zwei wochen wohl eher auf eine gegenteilige richtung schließen lassen.
also,warum nicht die 11.?
außerdem denke ich, dass die entscheidung  von morgen richtungsweisend sein wird, da wir es mit der ersten "richtigen" Zinsentscheidung nach dem 11.September zu tun haben!
 
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sir charles:

@sportstar

 
10.12.01 14:17
6 - 8 Monate   sehr witzig, wann wurden den zum ersten Mal die Zinsen
gesenkt???? Im Jänner vielleicht???und was haben wir jetzt???

Sei mir nicht böse, aber mit diesem Lehrbuchbeispiel kann ich nicht mehr
viel anfangen

mfg
SC
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Gruenspan:

@sportstar

 
10.12.01 14:22
Wieso haben wir es bei der anstehende Zinsentscheidung mit der ersten "richtigen" seit dem 11.09. zu tun?
Antworten
sportsstar:

doch jetzt bin ich dir böse.. o.T.

 
10.12.01 14:23
Antworten
sir charles:

@sportstar geh warum??? o.T.

 
10.12.01 14:25
Antworten
Brummer:

eine nochmalige Zinssenkung könnte auch das

 
10.12.01 14:30
Signal haben "DIE WIRTSCHAFTSDATEN WERDEN NOCH SCHLECHTER ERWARTET" als sie
schon sind.  
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mod:

10.12. 14:14 Rezession in 4 Monaten zu Ende?

 
10.12.01 14:33
10.12. 14:14  
Rezession in 4 Monaten zu Ende?
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(©BörseGo - www.boerse-go.de

Laut der letzten Blue Chip Economic Indicators Studie wird die US-Rezession bis April 2002 beendet sein und die Wirtschaft im zweiten Halbjahr um rund 4% wachsen.

In den ersten drei Monaten 2002 solle demnach die Wirtschaft um 0,4% wachsen, da Fabriken ihre Produktion steigern und Lagerbestände weiter sinken würden, so die Studie von mehr als 50 Ökonomen. Das Bruttosozialprodukt werde dann im dritten Quartal um 3,8% wachsen und 3,9% im vierten Quartal, da sich dann die Verbraucher- und Unternehmensausgaben erholt hätten.

Der Fokus der Diskussion über die US-Wirtschaft habe sich von den Auswirkungen der Terroranschläge auf einen steigenden Optimismus, dass sich Zeichen einer kommenden Erholung schon zeigen würden, verlagert, so die Studie.

Dennoch erwartet man, dass die Wirtschaft im vierten Quartal 2001 schrumpfen werde. Dabei schätzt man den Rückgang auf 1,3% und damit optimistischer als die Konsensusprognose von minus 1,9% der November Ausgabe der Studie. Auf Jahressicht werde die Wirtschaft damit 1% wachsen. Im Vergleich dazu lag das Wachstum 2000 noch bei 4,1%.

Doch die Erholung sehe sich Hindernissen gegenüber. So werde die Arbeitslosenrate auf 6,1% in Q2 und Q3 in 2002 steigen, bevor sie wieder fallen werde. Steigende Arbeitslosigkeit wirke sich negativ auf die Konsumausgaben der Verbraucher aus. Außerdem würden die vorhandenen Überschusskapazitäten baldige Investitionen in neue Anlagen verzögern. Zudem würden die Exporte durch die schwache Auslandsnachfrage beeinträchtigt.

Dagegen solle die Inflation relativ niedrig bleiben. Man erwartet, dass die Konsumentenpreise im vierten Quartal um 1% und 1,8% im nächsten Jahr ansteigen werden

Antworten
sportsstar:

@ gruenspan

 
10.12.01 14:33
kannst dich aber schon noch an den geringfügigen kurseinbruch erinnern und die weiteren befürchtungen.was sollte er denn danach machen, erhöhen?  
Antworten
sportsstar:

danke mod! o.T.

 
10.12.01 14:37
Antworten
mod:

Viertes Quartal ein Desaster?

 
10.12.01 14:51
10.12. 10:53  
Viertes Quartal ein Desaster?
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(©BörseGo - www.boerse-go.de

Bezugnehmend auf Thomson Financial/First Call berichtet Barron's, dass die Unternehmen im S&P500 Index für das vierte Quartal Ergebnisse melden werden, die rund 19% unter denen vom Vorjahr liegen werden. Dabei führen die Transport- und Computerindustrien die Verlierer an.

Das vierte Quartal wird ein Disaster sein, so der First Call Researchdirektor Chuck Hill. Bislang hätten 456 Unternehmen gemeldet, dass die Ergebnisse für Q4 die Erwartungen nicht erreichen würden. Im dritten Quartal seien es zum gleichen Zeitpunkt nur 403 gewesen, im zweiten 433 und im ersten 426 Unternehmen.

So werde der durchschnittliche Gewinn je Aktie für die S&P 500 Unternehmen dieses Jahr von $55,12 im letzten Jahr auf nun $45,10 fallen. Nächstes Jahr sollen die Gewinne wieder um 14% ansteigen.

Chris Wolfe, Stratege bei J.P. Morgan Private Bank, sagte im gleichen Artikel, dass sich die Aktienkurse nächstes Jahr seitwärts bewegen werden und dass eine Erholung bei den Gewinnen bereits eingepreist sei.


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sir charles:

Und weil das 4 Quartal ein Disaster ist, soll eine

 
10.12.01 14:53
Zinssenkung was bringen?? Real verlieren jetzt schon Festgeldanleger ein
halbes Prozent (Amerikanische Kest) Also wie sollte eine Zinssenkung um
0,25% die Wirtschaft ankurbeln, wenn die 4,5% vorher schon nichts gebracht
haben.

mfg
SC
Antworten
vega2000:

Alan wird die Zinsen

 
10.12.01 14:55
nicht mehr senken, -der Spielraum nach unten ist ausgereizt !
Sollte in der nächsten Zeit ein weiterer Terroranschlag (Gott bewahre) die USA treffen, würde das Vertrauen der Börsianer endgültig in den Keller sausen & die Börsen würden eine bis dahin nie gekannte Talfahrt erleben. Im Augenblick hofft die Amerikanische Notenbank auf die Kräfte des Marktes. Einziges Instrument der vertrauensbildenden Massnahmen sind Stützungskäufe am Aktienmarkt.
Antworten
Gruenspan:

@sportstar

 
10.12.01 14:58
Türlich haben die Ereignisse vom September ihr Spuren hinterlassen, doch die Senkungen wären aufgrund der schon vorhandenen "R" sowieso gekommen.
In der Novembersitzung wurde da schon einiges klar.
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