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Das kann aber auch nach hinten los gehen. Wenn ich Richter wäre, würde ich mich kräftig an´s Knie gepisst fühlen.
Schön ist auch: „Wir haben mit allen institutionellen Investoren gesprochen. Alle sind von der Debitel-Transaktion überzeugt“, sagte Spoerr.
Das könnte ich mir tatsächlich vorstellen, dass die das gut finden. Wahrscheinlich ist Spoerr in den Gesprächen davon ausgegangen, dass er weiterhin CEO ist. Die Investoren wohl nicht.
Grüße
BH
P.S.: Dies ist meine persönliche Meinung. Ich war weder bei den Gesprächen dabei, noch kenne ich jemanden der zugehört hat. Auch gibt es keine weiteren Quellen, die meine Meinung untermauern könnten. Die ist keine Aufforderung FNT-Anteile zu verkaufen.
Freenet
Großaktionär fordert Absetzung des Vorstands
von Volker Müller (Hamburg)
Der Aufsichtsrat des Mobilfunk- und DSL-Anbieters Freenet soll ausgetauscht und dem Vorstand das Vertrauen entzogen werden. Das fordert der Großaktionär MSP, der mit 26 Prozent an Freenet beteiligt ist.
Einen entsprechenden Antrag für die Freenet-Hauptversammlung am 8. August will MSP am Freitag veröffentlichen. Dazu haben United Internet und Drillisch, die hinter der MSP stehen, nun vom Amtsgericht Kiel das Recht erhalten. Der Freenet-Vorstand hatte es zuvor abgelehnt, den Aktionärsantrag selbst zu veröffentlichen. (Schau an; wusste garnicht, dass es einer Genehmigung des Registergerichtes bedarf, einen solchen Antrag zu stellen)
MSP fordert in dem 17seitigen-Antrag, den amtierenden Aufsichtsrat nicht zu entlasten und vollständig zu ersetzen. Der Antrag liegt der FTD vor. Statt dessen sollen der ehemalige E-Plus-Chef Uwe Bergheim und Andreas Gauger, Vorstand der United-Internet-Tochter 1&1, in das Kontrollgremium gewählt werden. Die neuen Aufsichtsräte sollen anschließend dem Freenet-Vorstand das Vertrauen entziehen. Zudem fordert MSP die Aktionäre auf, zwei Sonderprüfungen zu beschließen: über den Kauf des Wettbewerbers Debitel und die verschleppte Einberufung der Hauptversammlung.
Anlass des seit Monaten erbittert geführten Streits ist die Zukunft von Freenet. United Internet und Drillisch wollen das Unternehmen aufteilen, die DSL-Sparte soll mit United Internet und das Mobilfunkgeschäft mit Drillisch zusammengeführt werden. Diesen Weg lehnte der Freenet-Vorstand ab. Er verständigte sich deshalb Ende April auf eine Fusion mit dem Stuttgarter Rivalen Debitel. Im Zuge der Transaktion wird allerdings der MSP-Aktienanteil von 26 auf etwa 18 Prozent verwässert. Zuletzt war der Streit an dem Preis für Debitel und der Einberufung der Hauptversammlung eskaliert. Versuche der MSP, die Fusion gerichtlich zu stoppen, sind bisher allerdings erfolglos geblieben.
Drillisch-Chef Paschalis Choulidis beklagte gegenüber der FTD die massive Wertvernichtung in den vergangenen Jahren durch den Freenet-Chef Eckard Spoerr: "Einen großen Mobilfunkprovider zu schaffen, ist richtig. Das fordern wir bereits seit zwei Jahren. Spoerr hat dieses immer abgelehnt. Weil sein Geschäft aber nicht mehr rund läuft, geht er doch eine Fusion ein - aber zu schlechteren Konditionen." Spoerr habe durch die Verzögerung Aktionärsvermögen in Millionenhöhe vernichtet.
http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Freenet%20Gro%DFaktion%E4r%20Absetzung%20Vorstands/378562.html
10:43 27.06.08
(Neu: Anteilsverkauf Credit Suisse, Details, Hintergründe)
FRANKFURT/HAMBURG (dpa-AFX) - Der Kampf um den Telekommunikations-Anbieter Freenet (Profil) geht in die nächste Runde. Die Großaktionäre United Internet (Profil) und Drillisch (Profil) wollen auf der Hauptversammlung am 8. August die komplette Führung stürzen. Der Aufsichtsrat solle abgewählt und dem Vorstand das Vertrauen entzogen werden, teilte Drillisch am Freitag mit. Damit bestätigten sich Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX vom Vortag.
United Internet und Drillisch wollen eigene Aufsichtsräte installieren und so auch Einfluss auf die Besetzung des Vorstands erlangen. "Etwas mehr Kompetenz täte gut", sagte ein Drillisch-Sprecher gegenüber dpa-AFX. Geht der Plan der Großaktionäre auf, sollen unter anderem der ehemalige E-Plus-Chef Uwe Bergheim und der Vorstand der United-Internet-Tochter 1&1, Andreas Gauger, in das Kontrollgremium einziehen.
SCHWERE VORWÜRFE
Dem bisherigen Vorstand werfen die Großaktionäre vor, Fehler beim Kauf des Wettbewerbers Debitel begangen und die Hauptversammlung zu spät einberufen zu haben. Die Aktionäre sollen eine entsprechende Sonderprüfung beschließen. Die Änderung der Tagesordnung setzten United Internet und Freenet vor Gericht durch. Eine Sprecherin von Freenet bestätigte den Eingang der Anträge; die Einladung zur Hauptversammlung werde im Laufe des Freitags aktualisiert.
Der Streit um Freenet zieht sich schon seit Monaten hin. United Internet und Drillisch wollen das Unternehmen komplett übernehmen und zerschlagen. Der Internet- Konzern bekäme dann das DSL-Geschäft von Freenet und der Mobilfunk-Provider Drillisch die Handy-Sparte des Konkurrenten. Freenet beschloss aber die Übernahme des Mobilfunk-Anbieters Debitel, was die Pläne der Großaktionäre durchkreuzte. Zuletzt scheiterten United Internet und Debitel im Mai vor Gericht mit einem Versuch, die Debitel-Übernahme mit einer Einstweiligen Verfügung zu stoppen. Im Zuge des Geschäfts will Freenet sein DSL-Geschäft abstoßen.
MACHTVERHÄLTNISSE VERSCHIEBEN SICH
Mit einem Anteil von gut 26 Prozent sind United Internet und Drillisch die mit Abstand größten Anteilseigner von Freenet. Sie haben ihre Stimmrechte in der MSP Holding gebündelt. Durch die Ausgabe neuer Aktien im Zuge der Debitel-Übernahme reduziert sich ihr Anteil jedoch und sie verlieren damit ihre Sperrminorität. Mit den Aktien bezahlt Freenet den bisherigen Debitel-Eigner Permira. Der Finanzinvestor soll im Endeffekt 25 Prozent an Freenet halten und somit zum größten Aktionär aufsteigen.
Die Machtverhältnisse auf der Freenet-Hauptversammlung hängen entscheidend davon ab, wann die neuen Aktien ins Handelsregister eingetragen werden. Laut "FAZ" haben die Anwälte von United Internet und Drillisch "den Richter schon dezent darauf aufmerksam gemacht", dass er persönlich haftbar ist, wenn durch die schnelle Eintragung der Aktien ein Schaden für United Internet oder Drillisch entstehen sollte. Freenet-Chef Eckhard Spoerr gab sich gegenüber der Zeitung dennoch siegesgewiss: "Wir haben mit allen institutionellen Investoren gesprochen. Alle sind von der Debitel-Transaktion überzeugt." Er hoffe auch auf die Kleinaktionäre, die mit der Region verbunden seien und die Arbeitsplätze erhalten wollten.
CREDIT SUISSE VERKAUFT AKTIEN
United-Internet-Chef Ralph Dommermuth hatte bereits angekündigt, den Anteil an Freenet alsbald kräftig aufstocken zu wollen. Mehrere institutionelle Investoren hätten bereits ihre Verkaufsbereitschaft signalisiert. Damals war auch der Name Credit Suisse (Profil) gefallen. Die Schweizer Großbank hat sich Ende vergangener Woche tatsächlich von der Hälfte ihrer Freenet-Anteile getrennt. Unklar ist allerdings, an wen die acht Prozent gegangen sind. Eine Pflichtmitteilung, die beim Erwerb des gesamten Pakets nach vier Handelstagen fällig gewesen wäre, ist bislang ausgeblieben.
United Internet und Drillisch sind damit offenkundig nicht die Käufer oder haben höchstens Teile erworben. "Wir halten uns an die Spielregeln", sagte ein Drillisch-Sprecher. Ein United-Internet-Sprecher lehnte einen Kommentar ab./das/she
..und diese gelten auch noch heute..ggg..
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