Drillisch und United Internet kurz vor dem Ziel
18.11.2007 Ausgabe 46/07 Euro am Sonntag
Drillisch-Chef Paschalis Choulidis ist am Ziel. Seine Firma hat sich in einer von Morgan Stanley organisierten Ausschreibung
Drillisch-Chef Paschalis Choulidis ist am Ziel. Seine Firma hat sich in einer von Morgan Stanley organisierten Ausschreibung zum Verkauf des Freenet-Mobilfunkgeschäfts durchgesetzt. Jetzt geht es nur noch um Details. Ein Branchenbeobachter geht deshalb davon aus, dass der Kauf "schon in den kommenden zehn Tagen abgeschlossen sein wird". Die Freenet-Sparte, früher Mobilcom, ist mit 23 Prozent Marktanteil Nummer 2 der netzunabhängigen deutschen Verkäufer von Mobilfunkminuten.
Parallel zu den Verhandlungen mit Drillisch führt Freenet Gespräche mit DSL-Anbieter United Internet, der am Breitbandgeschäft interessiert ist. Freenet-Chef Eckard Spoerr, der sich lang gegen eine Aufspaltung stemmte, sagte, es gebe keine Frist für den Abschluss der Verhandlungen. Intern strebe man jedoch das Ende des Jahres an.
Freenets Bilanz für das dritte Quartal enttäuschte die Analysten. Der Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag mit 60,4 Millionen Euro unter den Erwartungen. Analysten hatten 64 Millionen Euro geschätzt. Der unmittelbare Verkauf der Sparten wird den Kurs jedoch in den kommenden Monaten beflügeln. (kds)
18.11.2007 Ausgabe 46/07 Euro am Sonntag
Drillisch-Chef Paschalis Choulidis ist am Ziel. Seine Firma hat sich in einer von Morgan Stanley organisierten Ausschreibung
Drillisch-Chef Paschalis Choulidis ist am Ziel. Seine Firma hat sich in einer von Morgan Stanley organisierten Ausschreibung zum Verkauf des Freenet-Mobilfunkgeschäfts durchgesetzt. Jetzt geht es nur noch um Details. Ein Branchenbeobachter geht deshalb davon aus, dass der Kauf "schon in den kommenden zehn Tagen abgeschlossen sein wird". Die Freenet-Sparte, früher Mobilcom, ist mit 23 Prozent Marktanteil Nummer 2 der netzunabhängigen deutschen Verkäufer von Mobilfunkminuten.
Parallel zu den Verhandlungen mit Drillisch führt Freenet Gespräche mit DSL-Anbieter United Internet, der am Breitbandgeschäft interessiert ist. Freenet-Chef Eckard Spoerr, der sich lang gegen eine Aufspaltung stemmte, sagte, es gebe keine Frist für den Abschluss der Verhandlungen. Intern strebe man jedoch das Ende des Jahres an.
Freenets Bilanz für das dritte Quartal enttäuschte die Analysten. Der Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag mit 60,4 Millionen Euro unter den Erwartungen. Analysten hatten 64 Millionen Euro geschätzt. Der unmittelbare Verkauf der Sparten wird den Kurs jedoch in den kommenden Monaten beflügeln. (kds)