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Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone verbesserte sich im Februar unerwartet. Auch in den großen und staatlich dominierten chinesischen Industriebetrieben hellte sich die Stimmung - gemessen am Einkaufsmanagerindex - im Februar trotz der Handelsstreitigkeiten mit den Vereinigten Staaten überraschend deutlich auf.
Unterdessen hallt ein Eklat im Weißen Haus nach. US-Präsident Donald Trump und sein Vize J.D. Vance hatten den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor der Weltöffentlichkeit mit schweren Vorwürfen überzogen. Die Gespräche wurden abgebrochen, auch über ein geplantes Wirtschaftsabkommen. "Der schockierende Zusammenstoß zwischen Trump, Vance und Selenskyj hat die Notwendigkeit für Europa, die kollektive Sicherheit zu erhöhen, deutlich vor Augen geführt", betonte Marktstrategin Susannah Streeter von Hargreaves Lansdown.
Der Vorfall bringt zusätzlichen Schwung in die Überlegungen für ein weiteres milliardenschweres Rüstungs-Sondervermögen in Deutschland. Auch innerhalb der Europäischen Union (EU) keimen Aufrüstungspläne. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mahnte eine Stärkung militärischer Kapazitäten in der Europäischen Union an. "Wir müssen Europa dringend aufrüsten", sagte sie und will den Staats- und Regierungschefs bei einem Sondergipfel am Donnerstag einen umfassenden Plan für die Wiederaufrüstung Europas vorlegen.
"Die Rüstungsunternehmen werden sich in den nächsten Jahren nicht über Aufträge sorgen müssen und so zählen diese Aktien zu den absoluten Favoriten der Anleger", bemerkte Analyst Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets. Die Papiere des französischen Rüstungsunternehmens Thales
Die Anteilsscheine des italienischen Militärunternehmens Leonardo
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