PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben zum Wochenstart etwas zugelegt. Die Börsen der Euroregion wurden allerdings von zunehmendem Misstrauen in die Kreditwürdigkeit einiger Mitgliedsländer belastet. Dies ließ die Anleihenrenditen steigen und drückte den Euro auf den tiefsten Stand seit Mai 2025. Auch die anhaltend hohen Ölpreise bremsten das Kaufinteresse.
Für dich zusammengefasst:
Europas Aktienmärkte legten leicht zu, EuroStoxx 50 stieg.
Französische Anleihenrenditen belasteten die Märkte.
Schneider Electric sank um 10 Prozent nach Übernahmeankündigung.
Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50 , schloss am Montag 0,06 Prozent höher bei 6.242,14 Punkten. Außerhalb der Euroregion gewann der Schweizer SMI 0,31 Prozent auf 13.703,53 Zähler. Der britische FTSE 100 legte um 0,34 Prozent auf 10.497,94 Punkte zu.
Die Kombination aus hohen Energiepreisen, steigenden Renditen und fiskalischen Sorgen bleibe ein "schwerer Rucksack" für die europäischen Börsen, betonte Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets. "Besonders die zunehmenden Renditeunterschiede zwischen den europäischen Staaten sorgen für Nervosität und wecken bei manchen Anlegern Erinnerungen an die Eurokrise."
Erneut belasteten die hohen Renditen französischer Staatsanleihen. Sie spiegeln das derzeitige Misstrauen hinsichtlich der französischen Fiskalpolitik und der hohen Staatsverschuldung wider. Auch die Lage in Spanien bereitet Sorgen. Dort kündigte Regierungschef Pedro Sanchez nach dem Scheitern seiner Dekrete zur Bekämpfung der Wohnungsnot vorgezogene Neuwahlen an.
Mit Blick auf die Branchen in Europa war der Industriegütersektor das Schlusslicht. Er litt unter der Nachricht, dass der französische Elektrotechnikkonzern Schneider Electric (Schneider Electric Aktie) eine verbindliche Vereinbarung über den Kauf des US-Softwareunternehmens PTC in Höhe von 20,1 Milliarden Euro unterzeichnet hatte. Mit der Übernahme dürfte Schneider noch stärker von Sorgen um hohe Bewertungen von Industrie-Software-Vermögenswerte aufgrund von Bedenken im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI) betroffen sein, fürchtet RBC-Analyst Mark Fielding.
Die Schneider-Aktien brachen am Ende des EuroStoxx 50 mit einem Abschlag von 10 Prozent so kräftig ein wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Papiere von Software-Unternehmen wie Dassault Systemes (plus 3,7 Prozent) dagegen legten anlässlich der Übernahmepläne merklich zu.
Spitzenreiter im EuroStoxx 50 waren die Anteilscheine der spanischen Großbank Santander , die ohne fundamentale Nachrichten um 4,5 Prozent stiegen und sich damit von ihrem jüngsten Kursverfall etwas erholten.
Die Titel von Air Liquide (Air Liquide Aktie) gewannen 0,4 Prozent. Der Industriegashersteller und Anlagenbauer gab bekannt, er wolle in den kommenden zwei Jahren Aktien zurückkaufen. Zudem liegen die anlässlich des Kapitalmarkttages avisierten Ziele bis 2030 teilweise über den Analystenerwartungen.
In London stiegen die Aktien von Ithaca Energy um 2,2 Prozent. Der in der Nordsee tätige Öl- und Gasproduzent gab seine erste internationale Übernahme bekannt. Er kauft in Kanada Vermögenswerte von Suncor Energy ./edh/he
Werbung
Passende Knock-Outs
Strategie
Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier:
DE000NB15FX5 ,
DE000NB56FN0 ,
DE000NB6PSL5 ,
DE000NB7CRX8 ,
DE000NB420V9 ,
DE000NB7KET7 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.