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US-Präsident Donald Trump hatte am Montag nach dem europäischen Börsenschluss die Frist der bislang für diesen Mittwoch angepeilten US-Zölle auf den 1. August verschoben. Dabei schob er letztlich aber noch hinterher, dass auch diese neue Frist "nicht zu 100 Prozent fest steht". Am Dienstag schrieb allerdings auf seiner Plattform Truth Social: "An diesem Datum hat sich nichts geändert, und es wird sich auch nichts ändern. Mit anderen Worten: Alle Beträge sind ab dem 1. AUGUST 2025 fällig". Er ergänzte: "Es werden keine Verlängerungen gewährt."
Der EuroStoxx 50
"Die Trump-Administration scheint an einer weiteren Eskalation der Handelsstreitigkeiten kein Interesse zu haben" und brauche wohl für die Zollvereinbarungen mit den verschiedenen Ländern mehr Zeit, schrieb Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank in Liechtenstein. Die neue Frist habe dabei den Zweck, den Druck auf die Handelspartner zu erhöhen.
Marktanalyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets verwies auf nach wie vor bestehende Erwartungen, dass es noch zu einer Verhandlungslösung zwischen Europa und den USA kommen werde. "Trump folgt weiterhin seinem Muster, erst Drohungen auszusprechen, um danach verhandlungsbereit zu sein." Dabei habe der US-Präsident wohl eingesehen, dass eine Inkraftsetzung der reziproken Zölle den laufenden Verhandlungen eher schaden würde, als ihnen zu nutzen.
Unter den einzelnen Branchen Europas gab es mehr Gewinner als Verlierer, wobei der Immobiliensektor besonders deutlich nachgab, während der Autosektor am deutlichsten zugelegte. Immobilienwerte reagierten auf anziehende Renditen am Anleihemarkt, was zinssensible Werte belastete. Die US-Bank Jefferies wies zudem darauf hin, dass sich der deutsche Markt für Gewerbeimmobilien abschwäche.
Unter den Einzelwerten schlossen Vestas
Gefragt waren dagegen Pernod Ricard
In der Schweiz sprangen die Papiere des finanziell angeschlagenen Batterieherstellers Leclanche
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