Aktien Europa: Märkte treten auf der Stelle vor US-Arbeitsmarktbericht

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PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - An den europäischen Aktienmärkten hat am Freitag vor dem US-Arbeitsmarktbericht Zurückhaltung geherrscht. Marktteilnehmer erhoffen sich durch die Daten Signale für den weiteren Kurs der US-Notenbank. "Gleichzeitig bleibt das Umfeld anspruchsvoll", so Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research. "Zwischen geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten über den weiteren Kurs der Notenbanken fehlt vielen Investoren ein verlässlicher Kompass."

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Der EuroStoxx 50 tendierte am späten Vormittag kaum verändert. Etwas besser sah es außerhalb des Euroraums aus. Der Londoner FTSE 100 stieg um 0,34 Prozent auf 10.395,92 Punkte. Für den Schweizer SMI ging es um 0,22 Prozent auf 13.370,63 Punkte bergauf.

Schwächster Sektor waren die Technologiewerte. Hier setzten sich die Gewinnmitnahmen vom Vortag fort, nachdem auch die asiatischen Halbleiter-Schwergewichte sowie Titel aus dem Segment der Künstlichen Intelligenz (KI) nachgegeben hatten.

"Die Erwartungen der Anleger sind angesichts stark gestiegener Kurse hoch, die Fehlertoleranz entsprechend tief", merkte Jochen Stanzl, Marktanalyst der Consorsbank, an. "Die Angst vor einer KI-Korrektur macht die Runde." Entsprechend standen Aktien des Schwergewichts ASML mit 3,2 Prozent Abschlag unter Druck. Auch STMicro verloren mit über vier Prozent deutlich.

Verluste verzeichnete mit Air France-KLM zudem ein anderer französischer Standardwert. Die Analysten von Barclays hatten die Aktie auf "Underperform" abgestuft und das Ziel gesenkt.

Werte aus dem Artikel:
CAC 40 Index 8.290,96 +0,31%
Euro Stoxx 50 6.106,56 +0,05%
FTSE 100 10.407,09 +0,09%
SMI 13.417,46 +0,20%

Stärkster Sektor waren die Einzelhandelswerte. Hier setzten Inditex (Inditex Aktie) ihre Aufwärtsbewegung mit plus 2,3 Prozent fort. Morgan Stanley hatte die Einstufung auf "Overweight" angehoben.

Unter den ebenfalls gefragten Chemietiteln kletterten Givaudan um 1,6 Prozent. Der Aromen- und Duftstoffhersteller übernimmt eine Mehrheitsbeteiligung Eurofragance aus Spanien. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben. Die Analysten von JPMorgan lobten die Transaktion./mf/jha/


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