- Europas Aktienmärkte gaben am Mittwoch nach.
- Der EuroStoxx 50 fiel um 0,12 Prozent.
- Julius Bär und Swiss Re verzeichneten Verluste.
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"Es zeichnet sich eine immer weiter abnehmende Kaufneigung ab, die sich aus den fehlenden Handelsimpulsen und der Vielzahl an übergeordneten ungelösten Hauptthemen ergibt", beschrieb Marktexperte Andreas Lipkow das Handelsgeschehen.
Der EuroStoxx 50
Für einen Dämpfer sorgten die jüngsten Äußerungen des obersten US-Währungshüters. "Spricht der Chef der weltweit wichtigsten Notenbank, Fed-Chef Jerome Powell, von einer 'recht hohen Bewertung' der Aktienkurse, horchen Investoren schon mal auf", so Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. "Auch wenn die Einschätzung noch lange nicht an Alan Greenspans Warnung vor einer 'irrationalen Übertreibung' vor fast 30 Jahren heranreicht, war sie dennoch für die Akteure in New York Anlass genug, gestern etwas den Fuß vom Gaspedal zu nehmen."
Zudem läuft es in der größten Volkswirtschaft der Eurozone nicht rund. "Die Stimmungsaufhellung in der deutschen Industrie hat im September einen Rückschlag erlitten", hieß es in einer Einschätzung der Fondsgesellschaft Union Investment. Das Ifo-Geschäftsklima war überraschend gesunken.
Bei Autowerten hielt das Auf und Ab an. Nach der Erholung am Vortag schwächelte der Sektor wieder. Auch Chemiewerte gehörten zu den Verlierern. Ein skeptischer Branchenkommentar der Deutschen Bank belastete. Expertin Virginie Boucher-Ferte äußerte die Befürchtung, dass die Chemie vor einem Abschwung stehe - mit steigenden Risiken für 2026. Im laufenden Jahr rechnet sie damit, dass das zweite Halbjahr schwächer ausfallen wird als bislang erwartet wurde.
Unter den nachgebenden Finanzwerte fielen Aktien von Julius Bär
Auch Swiss Re
Stärkster Sektor, wenn auch nur mit moderaten Gewinnen, waren die Ölwerte. Die Ölpreise hatten ihre Vortagesgewinne weiter ausgebaut. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt seine Rhetorik gegenüber dem wichtigen Förderland Russland geändert. Marktbeobachter wollen jetzt auch eine Umkehr der US-Haltung und mögliche schärfere Sanktionen gegen Russland nicht ausschließen./mf/jha/
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