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Einmal mehr setzte die US-Regierung die Akzente. "Es herrscht Erleichterung darüber, dass der US-Präsident in Richtung Fed wieder etwas mildere Töne anschlägt, nachdem Investoren bis gestern auch eine sofortige Entlassung des Notenbankchefs als Risikofaktor einkalkulieren mussten", betonte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. "Gleichzeitig will Trump 'nett' zu China sein und stellt damit die Weichen erstmals nach der 145-Prozent-Zoll-Ankündigung wieder auf eine Deeskalation im Handelsstreit mit der zweitgrößten Volkswirtschaft." Die Börse setze jetzt darauf, dass das Thema Zölle zwar nicht ganz von der Bildfläche verschwinde, aber zumindest mit der Papptafel Anfang April seinen Höhepunkt erlebt habe.
Auch der Eurozonen-Einkaufsmanagerindex für April zeugte trotz des Rückgangs von 50,9 auf 50,1 von einer gewissen Gelassenheit. "Die Stimmung hat sich gemäß den vorläufigen Zahlen zwar eingetrübt, aber im verarbeitenden Gewerbe kann von Panik keine Rede sein", stellte Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank fest. "Die Unternehmen dürften auf positive Verhandlungen mit den USA setzen."
Gefragt waren konjunkturabhängige Werte. An der Spitze standen die Rohstofftitel, aber auch die Sektoren Auto, Bau und Chemie verzeichneten deutliche Gewinne.
Für eine positive Überraschung sorgte der niederländische Farbenproduzent Akzo Nobel
Technologiewerte profitierten unterdessen nicht nur von den US-Vorgaben, sondern auch vom Schwergewicht SAP (SAP Aktie)
Weniger gefragt waren dagegen die zuletzt stabilen defensiven Sektoren. Der französische Lebensmittelkonzern Danone (Danone Aktie)
Gefragt waren unter den französischen Standardwerten indes die Luxusgüteraktien. Sie hatten unter dem Zollstreit und den konjunkturellen Sorgen in den vergangenen Wochen gelitten. LVMH
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