Deutsche Anleihen: Kaum verändert - Iran-Krieg bleibt im Fokus
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Anleihemarkt hat sich am Mittwoch stabilisiert. Die Folgen des Iran-Kriegs bestimmen weiterhin das Geschehen an den Finanzmärkten. Der richtungweisende Euro-Bund-Future stieg um 0,01 Prozent auf 129,24 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 2,74 Prozent.
Am fünften Tag des Iran-Kriegs setzten die Konfliktparteien ihre Angriffe im Nahen Osten unvermindert fort. Die israelische Armee startete nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle im Iran und nahm Ziele der iranischen Führung in Teheran ins Visier.
An den vergangenen Tagen waren die Anleihekurse noch merklich unter Druck geraten. Die Sorgen vor steigenden Öl- und Gaspreisen schürte Inflationssorgen. Dies könnte sich auch auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank auswirken.
"Die Dynamik der Energiepreise dominiert weiterhin die Bewegungen am Anleihemarkt, wobei Öl (Rohöl) und Gaspreise die treibende Kraft sind", schreiben die Anleiheexperten der Commerzbank (Commerzbank Aktie). Ein Angebot von US-Präsident Donald Trump, Tankern Geleitschutz bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu geben, hat die Finanzmärkte etwas beruhigt.
Die Stimmung der Dienstleister in der Eurozone hat sich im Februar unterdessen etwas stärker verbessert als erwartet. Der Indikator signalisiert ein leichtes Wachstum./jsl/jha/
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