FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat sich am Freitag vor wichtigen US-Konjunkturdaten wenig verändert und damit die Stabilisierung der vergangenen beiden Handelstage fortgesetzt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1608 US-Dollar gehandelt und damit nahezu auf dem gleichen Niveau wie am Vorabend.
Seit der Wochenmitte konnte sich der Euro stabilisieren, nachdem ihn eine Dollar-Stärke in der ersten Wochenhälfte belastet hatte. Der Beginn der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran am vergangenen Wochenende hatte zeitweise die Nachfrage nach dem Dollar (Dollarkurs) als Krisenwährung verstärkt.
Durch den Krieg im Nahen Osten ist nach Einschätzung von Analysten der Dekabank bisher "kein Flächenbrand in Sicht". Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Konflikt einen systemischen ökonomischen Bruch auslösen wird, schätzten sie derzeit als gering ein. Allerdings müsste diese Einschätzung revidiert werden, wenn es zu gezielten und wirksamen Angriffen auf Infrastruktur käme oder sich die Blockade der Logistikströme über Monate erstrecken sollte.
Im weiteren Handelsverlauf dürfte sich das Interesse der Anleger stärker auf Konjunkturdaten richten. Am Nachmittag könnte der US-Arbeitsmarktbericht der US-Regierung für neue Impulse sorgen. Im Hinblick auf die Beschäftigung habe es zuletzt solide Indikationen gegeben, heißt es in einer Einschätzung der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Darüber hinaus stehen auch Umsatzdaten im US-Einzelhandel im Fokus./jkr/stk
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