Aussagen der Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) gaben dem Euro keine neue Richtung. Christine Lagarde machte deutlich, dass die Notenbank handlungsbereit sei, um mögliche Folgen des Iran-Kriegs einzudämmen. Allerdings wolle die EZB zunächst die weitere Entwicklung abwarten.
Der Notenbankpräsidentin zufolge wird die EZB aber nicht zögern zu handeln, falls es notwendig wird. "Unser Bekenntnis zu einer Inflationsrate von 2 Prozent auf mittlere Sicht ist bedingungslos", sagte Lagarde.
Auch ein Stimmungsdämpfer in der deutschen Wirtschaft konnte den Kurs der Gemeinschaftswährung nicht unter Druck setzen. Im März hat sich die Stimmung in den Unternehmen wegen des Iran-Kriegs deutlich verschlechtert. Das Ifo-Geschäftsklima fiel um 2,0 Punkte auf 86,4 Punkte. Allerdings war der Stimmungsdämpfer in diesem Ausmaß erwartet worden./jkr/jsl
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