- Der Eurokurs liegt bei 1,1752 US-Dollar.
- Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1762 Dollar fest.
- US-Arbeitsmarktdaten wiesen einen Anstieg um 109.000 auf.
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US-Präsident Donald Trump dringt im Konflikt mit dem Iran auf einen diplomatischen Durchbruch - und fährt dabei einen Schlingerkurs. Erst kündigte er überraschend an, den US-Einsatz für eine sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus "für kurze Zeit" auszusetzen. Es habe "große Fortschritte" für ein "umfassendes und abschließendes" Abkommen gegeben. Während des Stopps solle geprüft werden, ob ein Abkommen mit dem Iran unterzeichnet werden könne. Wenig später, in einem weiteren Post drohte Trump dem Iran aber erneut mit Militärschlägen, falls dieser den US-Vorschlägen nicht zustimme.
Der Markt interpretierte die Entwicklung als Deeskalationssignal. Der Euro profitierte von den deutlich gesunkenen Ölpreisen. Im Gegensatz zu den USA verfügen die europäischen Länder kaum über Ölvorkommen. Zudem wird Öl (Rohöl) in Dollar gehandelt. Die Nachfrage nach Dollar sinkt also bei fallenden Preisen. Allerdings hat sich der Euro seit Kriegsbeginn Ende Februar vergleichsweise stabil gehalten. Schließlich wird erwartet, dass die EZB bald die Leitzinsen anhebt. In den USA werden zunächst keine Leitzinsveränderungen erwartet.
Schwächer als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten belasteten. Die Zahl der Beschäftigten in der Privatwirtschaft der USA ist im April weniger als erwartet gestiegen. Laut dem Arbeitsmarktdienstleister ADP stieg die Beschäftigtenzahl um 109.000. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg um 120.000 Stellen erwartet. Der offizielle monatliche Arbeitsmarktbericht wird am Freitag veröffentlicht./edh/jsl/he
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