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Union widerspricht Bas bei Zuwanderung

BERLIN (dpa-AFX) - Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD) stößt mit einer Aussage über den Zusammenhang von Migration und dem Sozialsystem auf Kritik aus der Union, aber auch aus der SPD. In der Regierungsbefragung im Bundestag sagte die SPD-Chefin auf eine Frage des AfD-Abgeordneten René Springer, warum nicht bei der Einwanderung in die Sozialsysteme gespart werde: "Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein." Die Arbeitsministerin verwies auf den Fachkräftemangel im Land. Die Unternehmen brauchten jeden, der hier im Land sei und arbeiten könne.

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Unionsfraktionsvize Günter Krings widersprach Bas' Aussage. "Wir haben es leider zugelassen, dass unser Sozialsystem einen echten Anreiz für irreguläre Zuwanderung bietet. Deshalb reduzieren wir diese Anreize und setzen durch Zurückweisungen die Asylzuständigkeiten in Europa wieder konsequent durch", sagte der CDU-Politiker der "Bild". Zudem gebe es "zu viele Menschen, die aus anderen EU-Staaten zu uns kommen, hier nur wenige Stunden pro Woche arbeiten und im Übrigen Sozialhilfe beziehen". Das sei ein Problem, "das wir dringend lösen müssen".

Der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Joe Weingarten sagte dem Portal "The Pioneer" zu den Worten der Ministerin: "Das ist eine völlig weltfremde Einschätzung. Mit der steht sie auch in der SPD weitgehend alleine: Jeder verantwortliche Kommunalpolitiker könnte ihr aus seiner Stadt genügend Beispiele geben, die das Gegenteil belegen."/shy/DP/he


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