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Devisen: Euro zum US-Dollar wenig bewegt

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Freitag im US-Handel seine zwischenzeitlichen leichten Tagesverluste wieder wettgemacht. Die Gemeinschaftswährung wurde zuletzt bei 1,1742 Dollar (Dollarkurs) gehandelt und damit in etwa auf dem Niveau des asiatischen Geschäfts. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1718 (Donnerstag: 1,1685) Dollar fest.

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Der Euro konnte damit nicht an seine deutlichen Kursgewinne vom Vortag anknüpfen. Am Donnerstag hatten noch unerwartet schwache Daten vom US-Arbeitsmarkt die Spekulation auf eine deutliche Zinssenkung durch die US-Notenbank Fed verstärkt. Zudem hatten die Aussagen von EZB-Präsidentin Christine Lagarde den Euro gestützt. Sie dämpfte die Erwartungen an weitere Leitzinssenkungen. "Die bedeutendste Änderung in Lagardes Pressekonferenz war wohl die Risiko-Einschätzung zur Wirtschaft, die von 'negativ tendierend' zu 'ausgewogener' angehoben wurde", kommentierten die Experten der Commerzbank (Commerzbank Aktie).

Schwache Konjunkturdaten aus den USA stützten den Euro etwas. Das von Universität von Michigan erhobene Konsumklima hat sich im September stärker als erwartet eingetrübt. "Die Verbraucher stellen weiterhin zahlreiche Schwachstellen in der Wirtschaft fest, wobei die Risiken für die Geschäftslage, den Arbeitsmarkt und die Inflation zunähmen", kommentierte Joanne Hsu, Leiterin der Umfrage. "Ebenso sehen die Verbraucher Risiken für ihren Geldbeutel." Vor allem die gesunkenen Erwartungen belasteten die Stimmung.

Die Märkte schauen auf die Ratingagentur Fitch, die möglicherweise ihre Bewertung für Frankreich ändern wird. Derzeit bewertet Fitch Frankreich mit "AA-" und gibt einen negativen Ausblick. Der Konflikt um den Staatshaushalt sorgt für Verunsicherung. Er führte zum Ende der Regierung von François Bayrou. Auch für die neue Regierung dürfte es schwierig werden, einen Sparhaushalt durch das Parlament zu bringen./la/nas


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