- Der Euro bleibt im US-Handel unter Druck.
- Sanktionen und schwache deutsche Konjunkturdaten belasten.
- Der Referenzkurs der EZB beträgt 1,1666 Dollar.
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Zum Wochenstart hatte bereits der überraschende Rückzug von Frankreichs Premier Sébastien Lecornu den Euro belastet. Präsident Emmanuel Macron geriet dadurch noch stärker unter Druck - die Opposition ruft wieder laut nach seinem Rücktritt.
Am Montagabend verschaffte sich Macron etwas Luft: So soll der weiterhin geschäftsführend amtierende Lecornu bis Mittwochabend mit den politischen Kräften Gespräche über einen Ausweg aus der Krise führen. "Fortsetzung folgt in diesem französischen Chaos also", kommentierte Commerzbank (Commerzbank Aktie) Devisenexperte Michael Pfister den Schritt des Präsidenten des hoch verschuldeten Staates. Eine Lösung zeichnete sich allerdings bisher nicht ab.
Zusätzlicher Druck auf den Eurokurs kam von enttäuschenden Auftragsdaten aus der deutschen Industrie, die im August überraschend einen weiteren Dämpfer erhielt. Volkswirte hatten mit einem Anstieg gerechnet, nachdem die Aufträge im Juli überraschend deutlich zurückgegangen waren.
"Die deutsche Industrie kommt in einem von Handelskonflikten geprägten Umfeld nicht in Schwung", kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. "Für das laufende Jahr ist lediglich mit einem leichten Wachstum zu rechnen."/la/he
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