- Der Euro ist am Montag auf 1,1775 US-Dollar gestiegen.
- Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1781 Dollar fest.
- Der argentinische Peso hat zu allen Währungen zugelegt.
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Es wurden nur wenige Konjunkturdaten veröffentlicht. Zinssenkungen in der Eurozone gelten auf absehbare Zeit als unwahrscheinlich. Die Zinserwartungen stützen derzeit tendenziell den Euro. Die US-Notenbank dürfte hingegen ihre Zinsen weiter senken. Zudem könnte der Druck und die Personalpolitik von US-Präsident Donald Trump dazu führen, dass die Fed die Zinsen künftig stärker senkt, als bisher erwartet. Zuletzt wurde der Dollar vorübergehend gestützt, nachdem die Zinssenkungssignale nach der jüngsten Fed-Sitzung etwas moderater als erwartet ausgefallen sind als gedacht.
Der argentinische Peso hat unterdessen zu allen wichtigen Währungen zugelegt. Die argentinische Notenbank hatte in der vergangenen Woche in großem Umfang Dollar verkauft, um den Peso zu stabilisieren. Vor der Parlamentswahl im Oktober ist die Unsicherheit gestiegen. Vor zwei Wochen hat Präsident Javier Milei bei den Wahlen in der Provinz Buenos Aires eine schwere Niederlage eingesteckt. Die Finanzmärkte fürchten, dass Milei nach den Parlamentswahlen seine sehr liberale Wirtschaftspolitik nicht mehr fortsetzen kann. US-Finanzminister Scott Bessent hat Milei jetzt die Unterstützung der USA in Aussicht gestellt. Dies stützte den Peso.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87290 (0,87080) britische Pfund, 174,17 (173,79) japanische Yen und 0,9348 (0,9344) Schweizer Franken fest. Der Preis für die Feinunze Gold (Goldkurs) stieg auf 3.719 Dollar. Das waren 34 Dollar mehr als am Freitag./jsl/men
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