Die USA hatten am Wochenende in den Krieg zwischen Israel und dem Iran eingegriffen und iranische Atomanlagen bombardiert. Mit dem Angriff der USA wird eine weitere Eskalation der Lage im Nahen Osten befürchtet.
Der Dollar hat zunächst von den gestiegenen Rohölpreisen profitiert. Schließlich sind die USA auch ein bedeutendes Rohölförderland im Gegensatz zur Eurozone. Am Nachmittag gerieten die Ölpreise unter Druck. Dies belastete den Dollar. US-Präsident Donald Trump forderte, dass die Ölpreise unten bleiben sollen. Er werde alles beobachten.
Belastet wurde der Dollar auch durch Aussagen aus der US-Notenbank Fed. Direktorin Michelle Bowman erklärte, dass sie eine Leitzinssenkung im Juli unterstützen könnte. "Sollte sich der Inflationsdruck in Grenzen halten, würde ich eine Senkung des Leitzinses schon bei unserer nächsten Sitzung unterstützen, um ihn näher an seine neutrale Einstellung heranzuführen und einen gesunden Arbeitsmarkt zu unterstützen", sagte Bowman. An den Finanzmärkten wird derzeit noch nicht mit einer Leitzinssenkung im Juli gerechnet.
Konjunkturdaten aus der Eurozone bewegten den Devisenmarkt kaum. Im Juni hielt sich die Unternehmensstimmung in der Eurozone stabil. Der Stimmungsindikator bleibt knapp über der Expansionsschwelle von 50 Punkten, was auf eine zunehmende wirtschaftliche Aktivität hindeutet.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
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Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8537 (0,8541) britische Pfund, 167,67 (167,20) japanische Yen und 0,9415 (0,9389) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) kostete am Nachmittag in London 3.384 Dollar. Das waren etwa 16 Dollar mehr als am Freitag./jsl/jha/
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