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Devisen: Euro legt zu - Dollar nach US-Inflationsdaten unter Druck

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Dienstag nach US-Inflationszahlen zugelegt. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,1652 US-Dollar. Vor der Veröffentlichung der Inflationsdaten hatte sie noch bei 1,1600 Dollar (Dollarkurs) notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1606 (Montag: 1,1622) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8616 (0,8604) Euro.

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EUR/USD 1,18148 EUR/USD (Euro / US-Dollar) Chart +0,28%
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In den USA hat sich die Inflationsrate im Juli nicht verändert und verharrte bei 2,7 Prozent. Ökonomen hatten im Schnitt einen Anstieg auf 2,8 Prozent erwartet. "Der Zolleffekt ist bisher also relativ moderat", schreiben die Volkswirte der Commerzbank (Commerzbank Aktie). "Viele Unternehmen nehmen die Zölle offensichtlich bisher auf die eigene Kappe." Die Experten halten dies jedoch nur für eine vorübergehende Erscheinung.

Die Finanzmärkte sehen sich in der Erwartung bestärkt, dass die US-Notenbank Fed bald die Leitzinsen senken dürfte. Dies belastete den Dollar. In der Eurozone sind zunächst hingegen keine weitere Leitzinssenkungen zu erwarten. "Die Leitzinsen sind aktuell auf einem sehr guten Niveau', sagte Bundesbankpräsident Joachim Nagel am Freitag in Frankfurt. "Von hier aus können wir schauen, wie sich die Wirtschaft weiterentwickelt."

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86210 (0,86560) britische Pfund, 172,30 (171,86) japanische Yen und 0,9418 (0,9430) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) kostete am Nachmittag in London 3.337 Dollar. Das waren 5 Dollar weniger als am Vortag./jsl/he


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