Devisen: Euro legt leicht zu - Fokus auf US-Arbeitsmarktbericht

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Mittwoch vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichtes zum US-Dollar leicht zugelegt. Allerdings hielt sich das Plus in Grenzen und der Euro notierte auch unter seinem Vortageshoch. Damit warten Anleger weiter ab: Sie erhoffen sich von den am frühen Nachmittag erwarteten US-Daten Rückschlüsse auf die Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Am Morgen mussten für einen Euro 1,1916 Dollar (Dollarkurs) gezahlt werden. Zu Wochenbeginn hatte der Euro unter anderem von robusten Konjunkturdaten aus der Eurozone profitiert, seither tritt er mehr oder weniger fast auf der Stelle.

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Der mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht für Januar, dessen Bekanntgabe aufgrund des partiellen Regierungsstillstandes verschoben wurde, werde endlich veröffentlicht, schrieb Devisenexpertin Antje Praefcke von der Commerzbank (Commerzbank Aktie) in ihrem Morgenkommentar. Aber: "Ich bin mir aber gar nicht so sicher, dass er zu großen Bewegungen im US-Dollar führen wird."

Zum einen dürfte der Bericht im Rahmen der Erwartungen ausfallen, so Praefcke weiter. "Nicht Fisch, nicht Fleisch, mit rund 70.000 neu geschaffenen Stellen und einer konstanten Arbeitslosenquote bei 4,4 Prozent. Unsere Volkswirte haben schon öfter lang und breit beschrieben, dass es aufgrund der Einwanderungspolitik von US-Präsident Trump gar nicht mehr so vieler neu geschaffener Stellen bedarf, um die Arbeitslosenquote konstant zu halten."

"Zweitens dürfte in den kommenden Wochen zunehmend die Frage um die zukünftige Geldpolitik des designierten Fed-Chefs Kevin Warsh in den Vordergrund rücken." Dabei stünden die Fragen im Raum, ob er trotz der anfänglichen Erleichterung über seine Nominierung doch in irgendeiner Form zu einer lockereren Geldpolitik neige und unter dem Druck von US-Präsident Donald Trump einknicken werde.

Sowie, ob der Rest der Kollegen im geldpolitischen Ausschuss der Fed dann standhalten oder auch einknicken werde. "Diese Thematik könnte in der nächsten Zeit selbst die Datenschwergewichte überschatten."/mis/zb

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