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Devisen: Euro im US-Handel weiter von hoher Unsicherheit belastet

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Dienstag im US-Handel unter Druck geblieben. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1740 Dollar (Dollarkurs) gehandelt. Im asiatischen Geschäft hatte sie noch rund einen halben Cent höher notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1738 (Montag: 1,1765) Dollar fest.

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Die hohe Unsicherheit mit Blick auf die Lage im Nahen Osten belastete den Euro. Die USA und der Iran konnten bei ihren Bemühungen um ein Ende des Kriegs keine Fortschritte erzielen. Über das Wochenende haben beide Länder vielmehr ihre jüngsten Vorschläge gegenseitig zurückgewiesen. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die jüngste Antwort des Irans als "völlig inakzeptabel" und sprach weitere Drohungen gegen die Islamische Republik aus. Der US-Dollar als Weltleitwährung wurde oft gesucht.

Die im Handelsverlauf veröffentlichten Verbraucherpreisdaten aus den Vereinigten Staaten sorgten nur für wenig weiteren Auftrieb beim US-Dollar. Der Iran-Krieg hat die Inflationsrate im April erneut nach oben geschoben.

"Spätestens mit dem heutigen Zahlenwerk dürften Zinssenkungsdebatten vom Tisch sein", kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Der designierte Notenbankpräsident Kevin Warsh liebäugele mit Zinssenkungen, doch in Anbetracht der aktuellen Inflationsentwicklung werde er davon vorerst Abstand nehmen müssen. "Dass die Inflationsrate weiter steigt, liegt auf der Hand, schließlich halten die Verspannungen an den globalen Energiemärkten an", schrieb Gitzel./la/he


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