- Der Euro-Kurs fiel am Mittwoch auf 1,1587 US-Dollar.
- Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1593 Dollar fest.
- Der Dollar kostete 0,8626 Euro laut EZB-Kurs.
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Devisen-Experten der Commerzbank (Commerzbank Aktie) verweisen auf jüngste politische Entwicklungen in Frankreich. "Die Regierungskrise rund um die unerlässliche Haushaltskonsolidierung, um den Schuldenanstieg zu begrenzen, und der Anstieg der französischen Renditen zeigen, wie schnell auch der Euro wieder unter Abwärtsdruck geraten kann", sagte Analystin Antje Praefcke.
In Frankreich steht die Regierung auf der Kippe. Premierminister François Bayrou will am 8. September im Parlament die Vertrauensfrage stellen. Die Linksparteien sowie die Rechtspopulistin Marine Le Pen wollen Bayrou vereint zu Fall bringen. Präsident Emmanuel Macron, dessen Koalition der Mitte ohne Mehrheit regiert, müsste dann zum dritten Mal einen neuen Premier ernennen.
Christian Schulz, Chefvolkswirt beim Vermögensverwalter Allianz (Allianz Aktie) Global Investors, geht davon aus, dass Frankreich zumindest bis zur nächsten Präsidentschaftswahl politisch eher instabil bleiben wird und Schwierigkeiten haben dürfte, seinen fiskalisch ungesunden Kurs zu korrigieren. Dies dürfte das europäische Wirtschaftswachstum belasten.
Am Devisenmarkt bleibt derweil die Sorge um die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed ein bestimmendes Thema. Zuletzt hatte Präsident Donald Trump die Entlassung von Gouverneurin Lisa Cook angekündigt und damit den Druck auf die Notenbank erhöht.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
|
10
|
20
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Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86260 (0,86420) britische Pfund, 171,63 (171,77) japanische Yen und 0,9350 (0,9376) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) kostete am Nachmittag in London 3.382 Dollar. Das waren 11 Dollar weniger als am Vortag./la/he
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