- Der Euro kostet am Nachmittag 1,1661 US-Dollar.
- Die Rendite 30-jähriger Bundesanleihen erreicht Höchststand.
- Die Inflationsrate in der Eurozone beträgt 2,1 Prozent.
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Belastet wurde der Euro vor allem durch die Unruhe an den Anleihemärkten in der Eurozone. Insbesondere die Renditen von langlaufenden Staatsanleihen legten zu. So stieg die Rendite 30-jähriger Bundesanleihen auf den höchsten Stand seit 2011. Zudem sorgt das drohende Ende der französischen Regierung für große Verunsicherung. Anfang der vergangenen Woche hatte Frankreichs Premier François Bayrou angekündigt, im Streit um den von ihm vorgelegten Sparhaushalt am 8. September im Parlament die Vertrauensfrage zu stellen. Erwartet wird der Sturz der Mitte-Rechts-Regierung, die in der Nationalversammlung keine Mehrheit hat. Die Renditen französischer Anleihen legten zuletzt besonders deutlich zu.
Die in der Eurozone etwas gestiegene Inflationsrate bewegte kaum. Die Verbraucherpreise sind im Jahresvergleich um 2,1 Prozent gestiegen. Im Vormonat hatte die Rate noch bei 2,0 Prozent gelegen. Volkswirte hatten dies im Schnitt erwartet. Die EZB strebt auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von zwei Prozent an. "Wir rechnen nicht damit, dass die EZB in diesem Jahr nochmals tätig wird", kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Auf mittlere Sicht könnten wieder Zinserhöhungen wieder auf der Agenda stehen.
Die Verbraucherpreise aus der Eurozone spielten am Markt kaum eine Rolle.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87020 (0,86620) britische Pfund, 173,10 (172,47) japanische Yen und 0,9366 (0,9383) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) kostete am Nachmittag in London 3.516 Dollar, so viel wie noch nie./jsl/nas
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