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Devisen: Euro gibt zum US-Dollar leicht nach

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Mittwoch gefallen. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,1620 US-Dollar gehandelt, nachdem der Kurs am Vorabend noch bei 1,1650 Dollar (Dollarkurs) gestanden hatte.

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Devisen-Experten der Commerzbank (Commerzbank Aktie) verweisen auf jüngste politische Entwicklungen in Frankreich. "Die Regierungskrise in Frankreich rund um die unerlässliche Haushaltskonsolidierung, um den Schuldenanstieg zu begrenzen, und der Anstieg der französischen Renditen zeigen, wie schnell auch der Euro wieder unter Abwärtsdruck geraten kann", sagte Analystin Antje Praefcke.

In Frankreich steht die Regierung auf der Kippe. Premierminister François Bayrou will am 8. September im Parlament die Vertrauensfrage stellen. Die Linksparteien sowie die Rechtspopulistin Marine Le Pen wollen Bayrou vereint zu Fall bringen. Präsident Emmanuel Macron, dessen Koalition der Mitte ohne Mehrheit regiert, müsste dann zum dritten Mal einen neuen Premier ernennen.

Am Devisenmarkt bleibt aber auch die Sorge um die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed ein bestimmendes Thema. Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump die Entlassung von Fed-Gouverneurin Lisa Cook angekündigt und damit den Druck auf die Notenbank erhöht.

Auch wenn der Kurs des Dollar am Morgen wieder etwas zulegen konnte, sehen Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen, Helaba, Folgen für die amerikanische Währung: "Weniger fraglich ist, dass diese Manöver einen Schaden hinterlassen am Nimbus des US-Dollars als Hort der Stabilität."/jkr/mis

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