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Devisen: Euro gibt Teil der Vortagesgewinne ab - Yen trotz Handelsdeal schwächer

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Mittwoch einen Teil der seit Wochenbeginn erzielten Gewinne abgegeben. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,1741 US-Dollar gehandelt. Am Dienstag war der Euro noch zeitweise bis auf 1,1760 Dollar (Dollarkurs) gestiegen und war damit mehr als einen Cent höher gehandelt worden als zu Beginn der Handelswoche.

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EUR/USD 1,1806 EUR/USD (Euro / US-Dollar) Chart -0,10%
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Die deutlichen Kursgewinne beim Euro der vergangenen Tage beruhen nach Einschätzung von Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) auf einer Dollar-Schwäche. "Diese begründet sich nicht nur in den Zinsperspektiven, sondern in dem anhaltenden Druck, der von der US-Politik auf Fed-Chef Powell ausgeübt wird", heißt es in einem Marktkommentar.

Zuletzt hatte US-Präsidenten Donald Trump mehrfach scharfe Kritik am US-Notenbankpräsidenten Jerome Powell geäußert und immer wieder eine Zinssenkung gefordert. Zuletzt wurde allerdings durch US-Finanzminister Scott Bessent versichert, dass Powell bis zum Ende seiner Amtszeit im kommenden Mai den Vorsitz der Notenbank beibehalten könne, wenn es das wolle. Dies hat die US-Renditen zuletzt wieder etwas Auftrieb verliehen und den Kurs des Dollar gestützt.

Der japanische Yen konnte zur zeitweise von der Handelseinigung mit den USA profitieren. Während es mit den Renditen japanischer Staatsanleihen kräftig nach oben ging, legte der Yen in der Nacht zum Mittwoch nur zeitweise etwas zu und gab die Kursgewinne schnell wieder ab.

Eigentlich hätte sich die Nachricht eines Deals mit den USA, welcher den Zollsatz von den bisher angedrohten 25 Prozent auf 15 Prozent senken wird, positiv auf den Yen auswirken sollen, sagte Devisenexperte Volkmar Baur von der Commerzbank (Commerzbank Aktie). Er verwies aber auf Marktgerüchte, dass Japans Premierminister Shigeru Ishiba in den kommenden Wochen zurücktreten könnte. "Dies hatten wir bereits im Nachgang der Wahlniederlage am Wochenende befürchtet und als Risikoszenario für den japanischen Yen benannt", sagte Baur./jkr/mis

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