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Devisen: Euro gibt etwas nach

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Freitag ein wenig nachgegeben. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung im New Yorker Handel 1,1613 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1595 (Donnerstag: 1,1599) Dollar (Dollarkurs) festgesetzt und der Dollar damit 0,8624 (0,8621) Euro gekostet.

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Besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus Deutschland zeigten keine Auswirkungen am Devisenmarkt. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft erholte sich im Mai überraschend etwas, wie das gestiegene Ifo-Geschäftsklima belegte - Ökonomen hatten mit einer weiteren leichten Verschlechterung gerechnet. "Die deutsche Wirtschaft stabilisiert sich vorerst, die Lage bleibt aber fragil", kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer sieht noch keine positive Trendwende. "Der Iran-Krieg und der hohe Ölpreis fordern ihren Tribut, die deutsche Wirtschaft dürfte im zweiten Quartal schrumpfen, nachdem sie im ersten noch merklich zugelegt hatte", heißt es in einem Kommentar. "Mit jedem weiteren Tag, an dem die Straße von Hormus geschlossen bleibt, steigen die Konjunkturrisiken." Die Lage im Nahen Osten und die Ölpreise dürften weiterhin das Geschehen an den Märkten bewegen.

Später stützten Aussagen aus der US-Notenbank den Dollar. Fed-Direktoriumsmitglied Christopher Waller will keine Leitzinssenkung in Aussicht stellen, wie er auf einer Konferenz in Frankfurt sagtet. Dies ist bemerkenswert, da Waller sich zuletzt öfters für künftige Zinssenkungen ausgesprochen hatte./jsl/gl/he


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