Am Freitag hatte ein überraschend schwacher US-Arbeitsmarktbericht Spekulation auf schon baldige Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed verstärkt. Das hatte den Dollar belastet und dem Euro im Gegenzug Auftrieb verliehen, der zuvor auf ein Tief seit Mitte Juni gefallen war.
Mittlerweile sehe es mehr denn je nach einer Zinssenkung im September aus, schrieb Commerzbank-Devisenexpertin Antje Praefcke in ihrem Morgenkommentar vom Dienstag. "Bis zur nächsten Fed-Sitzung am 17. September stehen noch ein Arbeitsmarktbericht und zwei Inflationsberichte auf der Agenda. Natürlich kann sich immer etwas tun - vor allem an der Inflationsfront."
Allerdings erscheine es wenig wahrscheinlich, dass der nächste US-Arbeitsmarktbericht überraschend gut ausfällt; und ob in so kurzer Zeit nach Inkrafttreten der US-Zölle schon erhebliche Auswirkungen auf die Inflation zu sehen sind, könne ebenfalls angezweifelt werden. Damit wären die Argumente zugunsten einer Zinssenkung im September dann doch überwältigend./mis/zb
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