Die Reserve-Strategie von Tether setzt weiterhin konsequent auf hochliquide Instrumente. Der Bericht weist direkte und indirekte Bestände an US-Staatsanleihen in Höhe von etwa 141 Milliarden US-Dollar aus, womit das Stablecoin-Unternehmen weltweit auf Platz 17 der größten Halter von US-Treasuries rangiert. Zum Vergleich: Die Bundesrepublik Deutschland kommt auf etwa 110 Milliarden US-Dollar. Der Großteil der Tether-Reserven verbleibt in kurzfristigen, staatlich besicherten Instrumenten, um die Liquidität bei jeder Marktlage zu gewährleisten.
Neben US-Staatsanleihen umfasst das Portfolio aber auch weitere Anlageklassen zur Risikostreuung. Die Bestände an physischem Gold beziffert das Unternehmen auf rund 20 Milliarden US-Dollar. Zudem hält Tether Bitcoin im Gegenwert von etwa 7 Milliarden US-Dollar. Diese Diversifikation zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit gegenüber makroökonomischen Stressszenarien zu erhöhen. Laut Tether sind die Investitionen der Tochtergesellschaft Tether Investments strikt von den Reserven für den USDT-Token getrennt und werden ausschließlich aus dem Eigenkapital finanziert.

Paolo Ardoino, der Geschäftsführer von Tether, betont die Bedeutung eines einfachen und liquiden Systemdesigns. Das Ziel sei eine Infrastruktur, die unabhängig von externer Unterstützung in jedem Marktumfeld funktioniert. Laut Ardoino soll sich das Wachstum auch im zweiten Quartal fortsetzen; die Umlaufmenge von USDT stieg im April bereits um weitere 5 Milliarden US-Dollar an. Zudem startete im ersten Quartal die Entwicklung der “Tether Wallet“, einer Self-Custody-Anwendung für den täglichen Gebrauch.
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