Totally Unacceptable

Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

 | 
aufrufe Aufrufe: 337
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Die New Yorker Freiheitsstatue. New York ist die Börsenmetropole der Vereinigten Staaten.
- pexels.com

Kein Deal in Sicht, Straße von Hormus bleibt geschlossen


Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Konflikts zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran hat sich vorerst zerschlagen - mit spürbaren Folgen für die Energie- und Finanzmärkte. US-Präsident Donald Trump wies die jüngste Antwort Teherans auf seinen Vermittlungsvorschlag als "TOTALLY UNACCEPTABLE" zurück. Damit bleibt die faktische Blockade der Straße von Hormus bestehen, durch die ein erheblicher Teil der weltweiten Öl- und Gasexporte transportiert wird. Die Internationale Energieagentur spricht bereits vom größten Angebotsschock in der Geschichte der Ölmärkte. Die Sorte Brent verteuerte sich auf mehr als 105 USD je Barrel, West Texas Intermediate notierte nur knapp unter der Marke von 100 USD. Der Ölmarkt werde sich frühestens im Jahr 2027 wieder normalisieren, falls der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus von jetzt an länger als nur einige Wochen eingeschränkt bleibe, sagte der Vorstandsvorsitzende des saudischen Ölkonzerns Saudi Aramco, Amin Nasser, am Sonntag. Auch aus unserer Sicht wären die Belastungen für die Weltkonjunktur und die globale Teuerung deutlich gravierender als bereits jetzt schon, sollte sich der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus nicht bis Ende Mai normalisieren. Unser bisheriges Basisszenario wäre in diesem Fall nicht länger zu halten. Eine weitere Absenkung unserer Wachstumsprognosen und eine Anhebung unserer Inflationsprognosen wären die zwingende Folge. Das Risiko eines stagflationären Umfelds nimmt spürbar zu.

US-Verbraucherstimmung auf Rekordtief - Inflation drückt Kaufkraft


Die Stimmung der US-Verbraucher ist auf ein neues Rekordtief gefallen. Der am Freitagnachmittag veröffentlichte vorläufige Index der Universität Michigan sank im Mai auf 48,2 Punkte nach 49,8 im April. Die Haushalte blicken damit so pessimistisch auf ihre aktuelle Lage wie seit der Finanzkrise 2009 nicht mehr; die Kaufbedingungen für größere Anschaffungen erreichen ein Fünfmonatstief. Hauptursache ist die anhaltend hohe Teuerung. Für die nächsten zwölf Monate erwarten die Befragten einen Anstieg der Verbraucherpreise um 4,5 %, auf Sicht von fünf bis zehn Jahren um 3,4 % - deutlich über dem Inflationsziel der US-Notenbank. Besonders ins Gewicht fallen die Energiepreise: Der durchschnittliche Benzinpreis überschritt zuletzt 4,50 USD je Gallone und liegt damit mehr als 50 % über dem Niveau zu Beginn des Iran-Kriegs. Rund ein Drittel der Konsumenten nannte die Spritkosten spontan als Belastung.

Solide Zahlen vom US-Arbeitsmarkt

Im Kontrast zum schwachen Konsumentenvertrauen steht der weiterhin robuste US-Arbeitsmarkt. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg im April um 115.000, nach einem noch stärkeren Zuwachs im März - der kräftigste zweimonatige Anstieg seit 2024. Ob diese Stärke ausreicht, um den zunehmenden Druck auf die privaten Konsumausgaben abzufedern, bleibt offen. Etwaige Leitzinssenkungen der US-Notenbank sollten aufgrund der Inflationssorgen und des robusten Arbeitsmarktes zumindest für dieses Jahr nun vom Tisch sein - trotz der anstehenden Neubesetzung des Fed-Vorsitzes.


Wichtige Hinweise


Diese Publikation richtet sich ausschließlich an Empfänger in der EU, Schweiz und Liechtenstein. Diese Publikation wird von der LBBW nicht an Personen in den USA vertrieben und die LBBW beabsichtigt nicht, Personen in den USA anzusprechen.

Aufsichtsbehörden der LBBW: Europäische Zentralbank (EZB), Sonnemannstraße 22, 60314 Frankfurt am Main und Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Graurheindorfer Str. 108, 53117 Bonn / Marie-Curie-Str. 24-28, 60439 Frankfurt.

Diese Publikation beruht auf von uns nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wieder, ungeachtet etwaiger Eigenbestände in diesen Produkten. Diese Publikation ersetzt nicht die persönliche Beratung. Sie dient nur zu Informationszwecken und gilt nicht als Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Für weitere zeitnähere Informationen über konkrete Anlagemöglichkeiten und zum Zwecke einer individuellen Anlageberatung wenden Sie sich bitte an Ihre Anlageberaterin oder -berater. Wir behalten uns vor, unsere hier geäußerte Meinung jederzeit und ohne Vorankündigung zu ändern.

Wir behalten uns des Weiteren vor, ohne weitere Vorankündigung Aktualisierungen dieser Information nicht vorzunehmen oder völlig einzustellen. Die in dieser Ausarbeitung abgebildeten oder beschriebenen früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen stellen keinen verlässlichen Indikator für die künftige Wertentwicklung dar.

Herausgeber


Landesbank Baden-Württemberg
Am Hauptbahnhof 2
70173 Stuttgart




Über den Autor

RSS-Feed
Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Werte aus dem Artikel:
DAX 40 24.942 +1,04%
Euro Stoxx 50 6.091,65 +0,63%
S&P 500 7.585,61 +0,32%
Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB11ME0 , DE000NB52KD0 , DE000NB59FE3 , DE000NB42AZ5 , DE000NB2RWG2 , DE000NB4YXP3 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend