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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Schwacher Dax scheitert an 25.000 Punkten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach zwei starken Börsentagen ist dem deutschen Aktienmarkt am Donnerstag die Luft ausgegangen. Auch ein weiter fallender Ölpreis und erneute Rekorde an den US-Börsen konnten den Leitindex Dax nicht befeuern. Der deutsche Leitindex gab am Nachmittag immer mehr nach und schloss 1,02 Prozent niedriger bei 24.663,61 Punkten. Wie schon am Vortag war die runde Marke von 25.000 Zählern eine zu hohe Hürde.

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Der MDax mit den mittelgroßen Werten sank um 0,69 Prozent auf 31.561,23 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um knapp ein Prozent nach.

Im Fokus standen nach wie vor zahlreiche Quartalsberichte von Unternehmen, der Ölpreis und die Lage im Iran. Eine Einigung über ein Ende des Kriegs mit dem Land ist nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump in den kommenden Tagen möglich. Noch aber sähen die Anleger die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten nicht als Freifahrtschein für den Dax, um wieder die alten Rekordniveaus erreichen zu können, kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Das Rekordhoch hatte der Index im Januar bei 25.507 Punkten erreicht.

In Zürich verlor der Leitindex SMI am Donnerstag gut ein Prozent, der Londoner FTSE 100 gab noch stärker nach. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial lag zum europäischen Börsenschluss moderat im Minus.

Im Dax fielen die in diesem Jahr bereits sehr schwachen Papiere von Siemens (Siemens Aktie) Healthineers nach der Vorlage von Quartalszahlen um weitere 4,7 Prozent. Anhaltende Probleme der Labordiagnostik-Sparte in China sowie die wieder steigende Inflation lassen den Medizintechnikkonzern für das laufende Geschäftsjahr pessimistischer werden.

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Henkel legten hingegen an der Dax-Spitze um 4,3 Prozent zu. Der Konsumgüterhersteller bestätigte die Prognose und kam beim Umsatz im ersten Jahresviertel etwas besser voran als gedacht.

Im MDax sackten Lanxess (Lanxess Aktie) um 5,6 Prozent ab. JPMorgan bemängelte die Aussichten des Chemiekonzerns für das zweite Quartal. Deutz zogen dagegen um 4,7 Prozent an, die DZ Bank nannte das erste Quartal des Motorenherstellers solide. Erholt präsentierten sich zudem die Titel des Staplerherstellers Jungheinrich mit einem Plus von 2,8 Prozent nach Bekräftigung der Jahresziele.

Aktien von Ströer legten um gut 5 Prozent zu. Die Investoren I Squared und Blackstone steuerten auf ein Übernahmeangebot für den Werbedienstleister zu, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg und berief sich auf mit der Sache vertraute Personen.

In der dritten Reihe im SDax gewannen Suss Microtec , GFT Technologies , PVA Tepla und SAF-Holland nach der Vorlage von Quartalsbilanzen zwischen 5,5 und fast 16 Prozent./bek/he

--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---

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